Forum: Politik
Wahlanalyse: SPD will nächsten Kanzlerkandidaten früh bestimmen
DPA

Die SPD zeigt sich selbstkritisch: Parteichefin Nahles hat eine ausführliche Analyse der jüngsten Wahlniederlage präsentiert - und zieht Konsequenzen.

Seite 1 von 14
gesell7890 11.06.2018, 12:11
1. was

wollen die bestimmen? Lesen die keine Umfragewerte?

Beitrag melden
ekel-alfred 11.06.2018, 12:13
2. 17% Partei

Eine 17% Partei will einen Kanzlerkandidaten stellen? Gehts noch?

Beitrag melden
Mister Stone 11.06.2018, 12:17
3.

Das jüngste Wahldebakel haben die Genossen nun umfassend analysiert und sind zu dem Schluss gekommen: Der nächste Kanzlerkandidat oder die Kandidatin soll frühzeitig vor der Bundestagswahl 2021 gekürt werden.
Aha, endlich ist es ihnen wie Schuppen von den Augen gefallen. Es lag nicht am alten Personal (Schulz, Nahles...) oder an den hohlen immer gleichen Floskeln oder am Lieber-weiter-mit-Merkel-Klüngel, es lag auch nicht an Gabriels maximal hohen Waffenxporten in Krisenstaaten, nicht am ewigen Groko-Kuschelkurs, sondern am zu spät gekürten Kanzlerkandidaten. Aha. Das wird jetzt geändert! Prima für die Wähler, wenn der Kandidat demnächst früher benannt wird. Dann wissen sie nämlich früher, wer nicht Kanzler wird.

Beitrag melden
interessierter Laie 11.06.2018, 12:19
4. es fehlten doch vor allem Argumente...

die SPD zu wählen. Die SPD hatte in der vorangegangenen Regierung doch vieles erreicht. Mindestlohn, Begrenzung der Leiharbeit und von Werkverträgen, Ehe für alle, Rentenpaket... Aber wenn der Spitzenkandidat nach 4 Jahren Regierung Deutschland als Hölle auf Erden skizziert, frage ich mich als Wähler, warum ich denen eine zweite Chance geben soll. Sie sagen damit: Wir sind gescheitert!

Beitrag melden
neptun680 11.06.2018, 12:19
5. Was für eine Verblendung!

Ein weiteres Beispiel dafür, dass dieser Partei unwählbar ist. Mit versteinerter Mine wird ein Paralleluniversum aufrecht erhalten und man kann nur noch den Kopf schütteln. Anmaßung scheint es nicht zu sein. Nur eben eine vollkommene falsch Einschätzung der Situation. Spinnt man diese absurd - unrealistische Denkweise der SPD weiter, können sich ab sofort auch alle anderen Parteien, also auch Linke, Grüne, FDP, CSU und AfD, Gedanken über einen Kanzlerkandidaten machen.

Beitrag melden
WoRiDD 11.06.2018, 12:19
6. einfach nur lustig

Die SPD verliert massiv an Stimmen, haben weder Plan noch Ziel, aber wollen bei ihrer Chancenlosigkeit schon über einen Kanzlerkandidaten diskutieren.

Beitrag melden
Axel Schön 11.06.2018, 12:20
7. ...

Die SPD will jetzt alles, aber alles richtig machen und in diesem Bemühen steckt vor allem eines: Orientierungslosigkeit und ängstliches Bemühtsein. Und Tschüss....

Beitrag melden
whitewisent 11.06.2018, 12:21
8.

Das Problem ist die andauernde Realitätsverweigerung der SPD-Führung. Was wäre es für ein Bohei, wenn die AFD beschließen würde, 2019 ihren Kanzlerkandidaten/in für die nächste Wahl zu bestimmen. Und beide Parteien trennt nur noch ein Prozentpunkt, und eigentlich sind Beide weit von der Position entfernt, darüber zu entscheiden. Warum bäckt man nicht kleinere Brötchen, und spricht einfach von Spitzenkandidaten? Einerseits macht das bescheidener, anderseits ist damit nicht die Blamage des nächsten Spitzenpolitikers vorprogrammiert, denn als größter Zwerg kann man auch weiter den Kopf hoch erhoben halten, wenn man 18%+X erhält, als kleinster Scheinriese bleibt nur der Rückzug nach Würselen, Ahrweiler oder Wandsbeck.

Beitrag melden
kuddemuddel 11.06.2018, 12:23
9. Oh Mann,

die SPD hat es immer noch nicht begriffen. Als ob die späte Kür des Kanzlerkandidaten der Grund für das desaströse Abschneiden war. Es ist die Politik der Partei - als Erfüllungsgehilfe der CDU - die die Wähler in Scharen sich abwenden lässt. Konsequent soziale Politik, neue, unbelastete Gesichter in den Führungsgremien müssen her.
Der Sinkflug der SPD wird sich weiter fortsetzen und man muss sagen gerecht, da selbstverschuldet.

Beitrag melden
Seite 1 von 14
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!