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Wahlanalyse: SPD will nächsten Kanzlerkandidaten früh bestimmen
DPA

Die SPD zeigt sich selbstkritisch: Parteichefin Nahles hat eine ausführliche Analyse der jüngsten Wahlniederlage präsentiert - und zieht Konsequenzen.

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Proggy 11.06.2018, 12:47
20. Realitätsverlust

Eine Splitterpartei, die bei der nächsten Wahl maximal noch den 3. oder 4. Platz im Parteienranking stellt, macht sich Gedanken um die Kanzlerschaft?
Wenn es einem Beweis für die Realitätsverweigerung der SPD--Spitze bedurfte... diese Kanzlernominierung, ist es!
Warten wir mal die Reaktionen nach der Bayernwahl ab - wenn die SPD als zweitstärkste Partei (auch dort) abgelöst wird.

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honkonator 11.06.2018, 12:48
21. Scheinangriff nach Nordosten

und wir ignorieren die echten Probleme. Da will jemand Kanzlerkandidatin werden, obwohl sie faktisch keine Chance hat.
Aber man sieht wieder einmal, dass die SPD auch weiterhin nicht wählbar ist. Way to go!

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karlo1952 11.06.2018, 12:51
22. Andrea Nahles hat es offensichtlich

immer noch nicht geschnallt ( um in ihrem Jargon zu bleiben). Wie will sie bei 15 % ernsthaft an einen Kanzlerkandidaten denken, und dann auch noch an sich selbst. Sie hat noch nicht verstanden, dass sie mit ein Problem der schlechten Umfragewerte ist. Sie gehört weg als Parteivorsitzende und dafür Sarah Wagenknecht rein. Die hat mehr Wählerpotenzial in der SPD als bei der Linken.

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bötzow33 11.06.2018, 12:51
23. SPD-Hausinterna als Nachrichten-Topmeldung

Seit heute Morgen beglückt der Deutschlandfunk in seinen Nachrichten die Zuhörerschaft mit Analyse-Details zur verheerenden Wahlniederlage bei der letzten Bundestagswahl als Topmeldung. Was will der Chefredakteur der Nachrichtensendung uns damit eigentlich sagen ? Wenn interessiert das schmutzige Wäschewaschen bei einer Kleinpartei ? Man kann nur noch den Kopf schütteln über diese medialen Ablenkungsmanöver. Deutschland hat wohl ganz andere Sorgen, oder ?

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Holunderbeere 11.06.2018, 12:53
24. positive hervorzuheben

ist ja schon mal angenehm, dass nicht nach einer*m Kanzler*inkandidat*in gesucht wird. Das erhöht die Wählbarkeit schon aufgrund besserer Les- und Sprechbarkeit

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Willi Wacker 11.06.2018, 12:55
25. Frühe Bestimmung des Kanzlerkandidaten? Find ich gut

erfahrungsgemäss fangen etwa drei Stunden nach der Ausrufung von Ihr oder Ihm die eigenen Genossen an, mit Schmutz zu werfen und den K-Kandidaten mäklig zu machen. Kevin, huhu...
Die anderen Parteien lassen sich dafür ein oder zwei Wochen mehr Zeit.
Früher war doch immer die Begründung für eine späte Nominierung, dass die ganzen persönlichen Angriffe möglich lange aus dem Wahlkampf rausgehalten werden sollen. Nun ja, wen interessiert das Geschwätz von gestern?

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bs2509 11.06.2018, 12:57
26. Frau Nahles

und die "Reste-Rampe" der Sozen haben eines nie begriffen, sie sind seit Gerhard Schröders Hartz-IV -Einführung als völlig unglaubwürdig entlarvt.
Selbst nach Jahren finden die Verantwortlichen in der Partei nichts und niemanden, der dafür die Konsequenzen übernehmen will.
Allen voran Olaf Scholz, Andrea Nahles, Hubertus Heil, Sigmar Gabriel und Frank Walter Steinmeier.
Wobei es bei Frau Nahles noch schlimmer ist, als Jusochefin "oben gepfiffen und unten geklatscht"!
Wer so Politikfehler beheben will, bei einer Partei die ihre Klientel bereits mit dem Godesberger-Programm und später Hartz-IV hinter die Hecke geführt hat, der wird diesen Malus nie wieder los.
Es ist wie in der Film-Geschichte, die "Sandalen-Filme" stehen für die Römer/Italiener, die "Piraten-Filme" für Spanische Galeeren und Britische Freibeuter . . . und die Erinnerung der Bürger und Betroffenen an Hartz-IV bleibt für immer und ewig mit der SPD verbunden.
Anstaat einen wirklichen Neuanfang zu wagen, wenn auch schmerzlich in der Konsequenz, haben die Schuldigen an den permanenten Wahlpleiten, nicht den Mut zurückzutreten.
Und solange dieses das einzige zu seien scheint, wird die SPD bis zur Unkenntlichkeit schrumpfen.
Denn Ausflüchte helfen niemanden weiter.

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Willi Wacker 11.06.2018, 13:00
27.

Zitat von ayberger
Es kommt doch wohl eher auf den Kandidaten/auf die Kandidatin an!
Vergessen Sie die dazugehörige Partei nicht.
Steinbrück wurde seinerzeit von seiner Partei von Anfang an gemobt und öffentlich niedergemacht. Erfolg? Mehr als seine Nachfolger...
Hingegen passte zwischen Schulz und seine Partei wahrlich kein Blatt Papier. Martin, Martin, längst verhallt, aber ernst gemeint.

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Grummelchen321 11.06.2018, 13:02
28. Wenn

Nahles sich aufstellen läst wird die SPD unter 5% fallen.Dazu werden tausende das Parteibuch zurückgeben und aus der SPD austreten.

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freigeist1964 11.06.2018, 13:02
29. Die Kanzlerkandidatin

wird vermutlich Nahles heissen, aber damit verbaut sich die SPD wirklich alles, denn ich halte die Frau fuer ungeeiegnet, das Amt des Bundeskanzlers auszufuehren. Wenn die SPD es nicht schafft, in den naechsten Jahren besseres, glaubwuerdigers Personal zu etablieren, dann wird es nie mehr was mit der SPD.

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