Forum: Politik
Wahlanalyse: SPD will nächsten Kanzlerkandidaten früh bestimmen
DPA

Die SPD zeigt sich selbstkritisch: Parteichefin Nahles hat eine ausführliche Analyse der jüngsten Wahlniederlage präsentiert - und zieht Konsequenzen.

Seite 4 von 14
Pixelpu 11.06.2018, 13:02
30. Die abgehalfterte Chefin

einer abgehalfterten Partei macht sich Gedanken um den nächsten Kanzlerkandidaten. Danke Frau Nahles für so viel Weitsicht. Die Millionen ehemaliger SPD Wähler sind Ihnen dankbar und die Millionen Agenda Geschädigten sicher auch. Endlich wissen wir wieder warum wir nur euch wählen können. Nahles sei Dank, alles wieder im Lot.

Beitrag melden
ludwig49 11.06.2018, 13:03
31. Der Realitätsverlust bei der SPD...

...wurde inzwischen überall wahr genommen, nur nicht bei der SPD. Diese Partei benötigt keinen Kanzlerkandidaten, sondern Eckpunkte, wen man eigentlich in Zukunft zu vertreten gedenkt. Mit und nach Schröder wurde die Wirtschaft ausreichend bedient. Die Einführung des Mindestlohnes war eine Notwendigkeit, um nicht gänzlich noch auf den Boden europäischer Standards abzusinken. Was sonst, SPD?

Beitrag melden
Art. 5 11.06.2018, 13:04
32. Für die einen zu rechts, für die anderen zu links

Zitat von kuddemuddel
die SPD hat es immer noch nicht begriffen. Als ob die späte Kür des Kanzlerkandidaten der Grund für das desaströse Abschneiden war. Es ist die Politik der Partei - als Erfüllungsgehilfe der CDU - die die Wähler in Scharen sich abwenden lässt.
So einfach ist die Erklärung für die Wahlverluste auch nicht. Bei der letzten Bundestagswahl war die SPD für den einen Teil ihrer Wähler (780.000) zu rechts, daher sind diese zur LINKE und den Grünen abgewandert, für den anderen, größeren Teil (930.000) war sie zu links, hauptsächlich wegen deren Asylpolitik, diese ex-SPD-Wähler haben dann FDP und AfD gewählt. Das ist das zentrale Problem dieser Partei.

https://www.shz.de/deutschland-welt/bundestagswahl/waehlerwanderung-wie-sich-die-parteien-gegenseitig-die-stimmen-abluchsten-id17921181.html

Beitrag melden
hilarion79 11.06.2018, 13:05
33. Solange die Spitzenkandidaten...

...Nahles oder Scholz heißen, wird die SPD wohl definitiv in der Opposition bzw. im Nirvana verschwinden...
Wer will die denn? Die SPD versucht sich wie ein Fähnchen im Wind, und steht trotzdem immer falsch - zuhören und analysieren was der Wähler will wäre vielleicht mal angebracht, anstatt sich wie ein Chamäleon immer möglichst schnell der Stimmung anzupassen, ohne dass dabei was rum kommt. Kein Wunder sind die Wähler abgesprungen - ich auch (wenn auch never ever zur AfD... der Haufen ist ja wohl noch lächerlicher)...

Beitrag melden
alternativlos 11.06.2018, 13:05
34. Interessant

Nur mit Neuwahlen vor der WM hätte das linke Spektrum noch eine Chance.
König Fußball hat sie doch ALLE und Joggi bald zum Kaiser, wenn er die WM ganz alleine nach Hause bringt!
Wie wurde mal so treffsicher gesagt, „wir brauchen Eier“ und eben keine Bratpfannen.

Beitrag melden
Schämer 11.06.2018, 13:05
35. unbelasteter Kanzlerkandidat

Wenn die SPD wieder wählbar werden will, muss sie einen Kandidaten aufstellen,
der unbelastet von Agenda 2010 ist.

Beitrag melden
stevens-82 11.06.2018, 13:07
36. Abwarten

Erstmal abwarten die die Landtagswahlen im Herbst für die SPD laufen. Wenn die SPD in Bayern vielleicht noch hinter die AfD zurück fällt, ist nochmal richtig Feuer unterm Dach. Im Grunde kann die SPD nur auf einen Sturz Merkels hoffen und darauf das ihr Nachfolger die CDU wieder etwas zurück in die Mitte führt.

Beitrag melden
mausi Worseck 11.06.2018, 13:08
37. Genossen - das Ende ist Nah 'les

Diese alte SPD wird sich niemals erneuern!

Erst wenn die Auf den Parteitagen die da Oben sitzenden (das gesamte Sonderpodium "Wir da Oben") und die erste Reihe da Unten (Vogel, Müntefering, Beck, Platzeck, Riester, Eichel etc.) gegen diese Jusos wie Kevin Kühnert, Delara Burkhardt, Michelle Rauschkolb etc. ausgetauscht ist ...
... und gegen Gerhard Schröder
(NICHT wegen H4 - sondern wegen seinen Konzernsteuer-Senkungen, Rentenprivatisierungen, Bankendereguluierungen, Derivatehandel usw.)
ein Parteiaustrittsverfahren gestartet wird, gibt es eine Chance zur Erneuerung der SPD.

Beitrag melden
ichliebeeuchdochalle 11.06.2018, 13:10
38.

Genau, das ist so, als ob die Spieler von Panama verhandeln, wieviel Prämie sie im Fall des Gewinns der WM-Trophäe bekommen. Und die Schnecke Wilhelma bei uns hinterm Haus macht sich auch schon länger Gedanken, was sie wohl nach Ihrem "Fuß-Marsch" nach Neuseeland als erstes machen wird: Im Meer baden oder doch erst im Hotel einchecken?

Übrigens: Angeblich ist ja die heute-show in der Sommerpause ... stimmt nicht ... die SPD füllt die drei Monate ...

Beitrag melden
mostly_harmless 11.06.2018, 13:11
39.

Zitat von interessierter Laie
die SPD zu wählen. Die SPD hatte in der vorangegangenen Regierung doch vieles erreicht. Mindestlohn, Begrenzung der Leiharbeit und von Werkverträgen, Ehe für alle, Rentenpaket... [...]
Jede halbwegs gelungene Aktivität der Bundesregierung in der letzten Legislaturperiode stammte von der SPD. Und? hat auch nicht geholfen.

Beitrag melden
Seite 4 von 14
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!