Forum: Politik
Wahlanalyse: SPD will nächsten Kanzlerkandidaten früh bestimmen
DPA

Die SPD zeigt sich selbstkritisch: Parteichefin Nahles hat eine ausführliche Analyse der jüngsten Wahlniederlage präsentiert - und zieht Konsequenzen.

Seite 5 von 14
eulenspiegel1979 11.06.2018, 13:12
40.

Kanzlerkandidat? Darüber brauchen die sich die nächsten 2-3 Legislaturperioden keinen Kopf zerbrechen. Opposition mit mehr als 10%, eine Hürde die erst einmal genommen werden muss.

Beitrag melden
Malto Cortese 11.06.2018, 13:14
41.

Mit der Agenda 2010 als Erblast gibt es keine SPD als Volkspartei. Schließlich hat nicht einmal die Partei selbst diesen Wählerverrat gewollt - Schröder musste sie mittels einer Rücktrittsdrohung und der Angst vor Pöschterlverlust auf Linie zwingen. Diese Linie aber ist eine schiefe Ebene. Nächster Halt: einstellige Wahlergebnisse im Westen.

Beitrag melden
ilja.albrecht 11.06.2018, 13:15
42. Von den Prozenten mal abgesehen...

... wen wollen die denn so früh aufstellen. Frau Nahles?

Beitrag melden
Robert_Rostock 11.06.2018, 13:18
43.

Dann bitte konsequent durchziehen. Wenn schon, denn schon, sollte die SPD nächste Woche die Kanzlerkandidaten für mindestens die nächsten 3 Bundestagswahlen aufstellen. Oder halt, nicht schon nächste Woche, sondern Anfang nächsten Jahres. Aber bis dahin bitte sowohl parteiintern als auch in allen Berichten und Interviews einzig diese Personalfrage diskutieren.

Im Ernst: Was soll der Quatsch?
Erstens: Wo ist im Grundgesetz oder im Wahlgesetz die Position des "Kanzlerkandidaten" festgeschrieben?
Zweitens: Wo auf meinem Wahlzettel kann ich den gewünschten Kanzlerkandidaten ankreuzen?
Drittens: Wen außer den Medien interessiert das?
Viertens: Was soll diese immer mehr zunehmende Personalisierung der Wahlen, am besten noch zugespitzt auf eine einzige Person? Ich zumindest wähle primär Inhalte, nicht Personen.

Beitrag melden
Grummelchen321 11.06.2018, 13:23
44.

Zitat von mausi Worseck
Diese alte SPD wird sich niemals erneuern! Erst wenn die Auf den Parteitagen die da Oben sitzenden (das gesamte Sonderpodium "Wir da Oben") und die erste Reihe da Unten (Vogel, Müntefering, Beck, Platzeck, Riester, Eichel etc.) gegen ......
Das hat Sie mit dem herbeigeklüngelten Parteivorsitz nur noch nicht begriffen.Viele der Basis wollen und wolten sie nicht an der spitze haben.

Beitrag melden
didi2212 11.06.2018, 13:23
45. Ach, stehen schon wieder Wahlen an?

Andererseits sollte die Auswahl frühestmöglich erfolgen. Schließlich gilt es, 20,5 Prozent zu unterbieten. Die mögliche Kandidatin Nahles hat da nicht die schlechtesten Chancen.

Beitrag melden
AlBundee 11.06.2018, 13:25
46. Uneigennütziger Rat

Jede Partei sollte offensichtlich mit einem Spitzenkandidaten in die Wahl gehen, ungeachtet der Umfragewerte. "Last-Minute" Improvisationen, wie bei Steinbrück und Schulz sind auch nicht gut, richtig erkannt. Aber der Kandidat sollte dann auch schon reelle Chancen beim Wähler haben. Das haben Nahles und Scholz nicht. Steinmeier hätte sie. Oder Kühnert. Um einen No-Name aufzubauen, bleibt keine Zeit.

Beitrag melden
kechzeller 11.06.2018, 13:26
47. Verständlich

Dass Andrea Nahles gern Bundeskanzlerin werden möchte ist ja kein Geheimnis. Jetzt will sie vermutlich ihre Kandidatur festklopfen solange die SPD noch bei 17% ist. Wenn die SPD spätestens 2020 1-stellig geworden ist könnte sonst ja einer von den Genossen auf die Idee kommen laut zu überlegen ob Frau Nahles nicht der Partei massiv schadet und dass die alte Dame SPD besser auf sie verzichten sollte....

Beitrag melden
ulmer_optimist 11.06.2018, 13:29
48. Wozu?

Frau Nahles hat immer noch nicht verstanden, dass eigentlich niemand außerhalb ihrer Partei "Bätschi" und "Fresse" möchte. Wozu ein Kanzlerkandidat bei einer Partei, die weit unter 20% liegt? Bevor sie sich mit Pöstchen beschäftigen, sollten manche Politiker mal kurz über Inhalte nachdenken. Wenn die große Koalition, die ja eigentlich auch schon keine mehr ist, so weiterregiert, muss sich beim nächsten Mal keine der beiden Parteien mehr Gedanken um Kanzlerkandidaten machen...

Beitrag melden
geranie.rose 11.06.2018, 13:31
49.

Zitat von karlo1952
Sie gehört weg als Parteivorsitzende und dafür Sarah Wagenknecht rein. Die hat mehr Wählerpotenzial in der SPD als bei der Linken.
Stimmt, was Sie sagen. Oder jedenfalls fast. Ich bin mir nämlich nicht sicher, ob Wagenknecht den Job annehmen würde. Ich an Sarahs Stelle würde die Finger von der SPD lassen. Nahles paßt doch schon optisch viel besser zur SPD, auch wie sie spricht und sich gibt. Andrea atmet mit jeder Pore ihres Seins den Stallgeruch der Partei. Außerdem sagt man ihr nach, niemand fühle sich in der Schlangengrube des Willy-Brandt-Hauses so sauwohl wie die gebürtige Eiflerin.

Nun ja, die immer elegante und vornehme, dazu intelligente Frau Wagenknecht hätte sicher etwas Besseres verdient, als sich mit dem Kipping-Flügel ihres absurden Vereins herumzuärgern. Das muß die Hölle sein! Aber wer sagt, daß sie es in der SPD leichter hätte? Den Nazi-Knüppel kriegt sie früher oder später sowieso übergebraten, dann eben zur Abwechslung von den Jusos. Ich mach's kurz: Da Wagenknecht die Schönste im Land ist, sollte sie Frau Merkel ablösen und in den kommenden zwölf Jahren unsere angebetete Königin sein. Sie soll sich mit keiner Partei gemein machen und nur wie ein flockenleichter Sommerduft über allem schweben.

Beitrag melden
Seite 5 von 14
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!