Forum: Politik
Wahldebakel in Baden-Württemberg: Merkels Koalition bekommt die Rechnung

Die Union abgestraft, die FDP am Boden: Für Kanzlerin Angela Merkel ist der Machtwechsel in Baden-Württemberg ein schwerer Schlag. Ihre Koalition in Berlin steht vor harten Wochen. Grün-Rot bläst zum Angriff.

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shokaku 28.03.2011, 08:58
1. Weitermurkseln

Mit Merkel ist es wie mit Westerwelle. Weit und breit keine personellen Alternativen in Sicht. Also wird bis zum Herbst 2013 weiter rumgemurkst.

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flower power 28.03.2011, 08:59
2. Hemingway

Die einsame Frau und die unendliche Weite zur Bürgernähe.

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loetilein 28.03.2011, 09:00
3. Skandalös

Das war keine Rechnung, das war ein Witz. Fast 40% wählen in Baden-Würtemberg noch immer eine Regierung die auf friedliche Bürger einprügelt und lebenslange Verletzungen zufügt....

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Sawubona 28.03.2011, 09:03
4. Keine Rechnung

Merkel Röttgen Brüderle und Westerwelle bekommen die ersten Quittungen für ihre Politik. Und wenn dann auch die Quittungen für die Finanz- und Gesundheitspolitik für Schäble und Rösler vom Wähler geschrieben werden werden, ist diese Truppe endlich da wo sie hihgehört: in der politischen Bedeutungslosigkeit!

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Kontrastprogramm 28.03.2011, 09:03
5. Merkel die neue "lahme Ente" in Europa

Zitat von sysop
Die Union abgestraft, die FDP am Boden: Für Kanzlerin Angela Merkel ist der Machtwechsel in Baden-Württemberg ein schwerer Schlag. Ihre Koalition in Berlin steht vor harten Wochen. Grün-Rot bläst zum Angriff.
Die Liste der tollpatischen Arbeit wird immer länger

Gesundheitsfond, Gesundheitskostenfinanzierung,
Hotelsteuerreform und Puderzuckerkur für Banken
Euro-Rettung auf Kosten der Steuerzahler
halbherzige Sparprogramme
H4 Monsterreform durch bürokratisches Kinderpaket
und nun auch noch unklare Ansagen beim Atomkonsenz

ist wohl to much.

Merkel führt nicht, sie zaudert und kommt immer weichgespült nachgeeiert. Die CDU-Klientel kann für diesen nichtssagenden Kurs kein Verständnis mehr aufbringen.

Merkel ist nun die "lahme Ente" bis zur nächsten BT-Wahl.

Eine GroKo wäre das bestmögliche Ergebnis.

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mironicus 28.03.2011, 09:06
6. Mal schauen...

... wer heute noch so alles zurücktritt.

Mein Tipp: Homburger, Brüderle folgt noch.

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Brand-Redner 28.03.2011, 09:10
7. Ursachen

Zitat von sysop
Die Union abgestraft, die FDP am Boden: Für Kanzlerin Angela Merkel ist der Machtwechsel in Baden-Württemberg ein schwerer Schlag. Ihre Koalition in Berlin steht vor harten Wochen. Grün-Rot bläst zum Angriff.
Inwieweit Grüne und SPD eine bessere Politik für BW hinbekommen, wird sich weisen. Darüber schon heute zu spekulieren, wäre sicherlich verfehlt. Auch möchte ich das Wahlverhalten der Leute im "Schwabenländle" nicht aus der Ferne analysieren, glaube jedoch, dass manchem schon noch die eigenartigen Demokratievorstellungen des Herrn Mappus in den Knochen steckten, die er bei der "Abwehr" kritischer Demonstranten zu "S 21" offenbart hat.

Unübersehbar ist jedoch die bundes- ja weltpolitische Prägung dieser Wahl: Nicht allein durch die Katastrophe von Japan, wie die schwarzgelben Verlierer eilfertig beteuern, sondern dadurch, dass sie auf diese Katastrophe nicht vorbereitet waren! Dass sie bis vor 14 Tagen nie einen Gedanken an die hohen Risiken der Atomenergie verschwendet und jeden diesbezüglichen Kritiker hämisch abgebügelt haben.
Und - last but not least - dass sie im letzten Moment mit ihrer "Kehrtwende" auch bloß wieder Volksverdummung betreiben wollten, wie Herr Brüderle unfreiwllig bestätigt hat.

Wenn man innerhalb kürzester Zeit so viel Glaubwürdigkeit verspielt, muss man sich nicht wundern, dass sogar ein "Stammland" (welches es lt. GG ohnehin nicht gibt) verloren geht. Recht so!

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Kashrlyyk 28.03.2011, 09:11
8. Titel

Zitat von loetilein
Das war keine Rechnung, das war ein Witz. Fast 40% wählen in Baden-Würtemberg noch immer eine Regierung die auf friedliche Bürger einprügelt und lebenslange Verletzungen zufügt....
Genau, lächerliche 5% weniger haben für die CDU gestimmt. Das ist keine Rechnung, kein Abstrafen oder gar schwere Verluste.
In Baden-Würtemberg steht es momentan 44% für CDU/FDP und 46% für SPD/Grüne. Wir sind gerade mal 1% von einem Patt entfernt.

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mironicus 28.03.2011, 09:11
9. Nix im Vergleich zu Schröder

Schröder ist damals nach der NRW-Wahl zurückgetreten. Hier gab es aber auch schon öfters wechselnde Mehrheiten.

In BW wurde zum ersten Mal eine Regierungspartei nach fast 60 Jahren Herrschaft abgewählt, also praktisch eine Diktatur beendet.
Mappus sprach übrigens von einem "schlechten Tag für die Demokratie".
Was will Merkel denn noch so alles "opfern", damit sie weitermerkeln kann? Wie lange lässt sich die CDU das noch gefallen?

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