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Wahlen in der Ostukraine: Russlands treue Statthalter
DPA

Mit Wahlen fern westlicher Standards festigen die "Volksrepubliken" Donezk und Luhansk ihren Status als russische Protektorate. Formal will der Kreml die Gebiete in der Ukraine belassen - doch auch eine Abspaltung ist möglich.

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stonecold 03.11.2014, 14:37
1.

Ein paar Fotos über die kilometerlangen Schlangen vor den Wahllokalen und auch AUS den Wahllokalen (so ganz ohne Bewaffnete, die die Leute angeblich zu irgendetwas zwingen), wären wahrscheinlich zuviel des Guten gewesen.... Aber immerhin schreibt sogar SPON von hunderttausenden Wählern. Ein kleiner Fortschritt.

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TiloS 03.11.2014, 14:38
2. Westliche Standards?

Was heißt hier "fern westlicher Standards". Das war fern jeder demokratischen Standards. In vielen Regionen der Welt gibt es Demokratien, Russland und die "Volksrepubliken" gehören nicht dazu.

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Teile1977 03.11.2014, 14:40
3. Volkes Wille?

Mich würde mal die echte Meinung der Bevölkerung interessieren!
Wenn Hunderttausende in einem Gebiet abstimmen in dem über drei Millionen Leben, so ist das nicht der Wille des Volkes.
Interessant übrigens auch das nach eigener Aussage der Seperatisten lediglich tausend Freiwillige (Ukrainer) bei ihnen mitkämpfen, in einem Gebiet mit drei Millionen Einwohnern!
Da würden sich selbst in Deutschland mehr Menschen finden lassen die für einen Islamischen Staat Berlin kämpfen!

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spon-facebook-720796197 03.11.2014, 14:40
4.

Wie so häufig ist das unheimlich einseitig betrachtet. Mit "westlichen Standards" hatte nämlich auch der Machtwechsel in Kiew absolut nichts zu tun. Auch da standen Bewaffnete dabei, wurde die Verfassung gebrochen etc.
Die Wahrheit liegt am Ende wohl irgendwo in der Mitte zwischen Spiegel und Russia Today. Traurig, dass man das so hart ausdrücken muss...

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KlausKram 03.11.2014, 14:40
5.

Ach SPON. Einfach lassen. Objektivität ist eine Grundvoraussetzung für "Qualitätsjournalismus".

Man weiß nicht, inwiefern die Ergebnisse stimmen, aber das vor allem Rentner abgestimmt haben? Woher? Albern..

"Hinter der diplomatischen Formulierung steht der Wunsch, das Gebiet der beiden "Volksrepubliken" im Donbass als autonome Teilrepubliken in eine zu schaffende ukrainische Föderation oder Konföderation einzubringen. " (erste Interpretation, ohne jeglichen logischen Zusammenhang)
"Das würde Moskau Einfluss auf die Politik der Ukraine ermöglichen" (Nein.)

Im nächsten Absatz werden dann die eventuelle Konföderation zu einem "russischen Protektorat". Warum? Woher nehmen Sie die Information? Hat die NATO gesagt? oder der kreative Inhouse-Berichteerfinder?

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Teile1977 03.11.2014, 14:43
6. Welche Wahl?

Hmm, und was ist wenn die Wähler für eine Ukrainische Partei und somit für den erhalt bei der Ukraine gestimmt haben?
Ups, ich vergas, eine solche Möglichkeit gab es ja überhaupt nicht!
Wie damals auf der Krim, da konnte man auch nur Ja, oder Ja stimmen.

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chrisof 03.11.2014, 14:46
7.

ob es zu einer Abspaltung kommt, hängt somit von der in Kiew versprochenen Verfassungsreform ab.
Eine föderale und neutrale Bundesrepublik Ukraine ist halt die beste Lösung. Das könnte sogar wieder zur Reintegration der Krim führen, denn die föderalen Kräfte in der Ukraine sitzen in erster Linie im Süden und Osten des Landes und diese Wähler würden auch wieder die stärkste Partei im Lande stellen können.

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Wunderläufer 03.11.2014, 14:49
8. Farce

Das Spiel kennen wir doch schon von der Krim:
zuerst wird der Teil der Ukraine mit massiver russischer Hilfe sturmreif geschossen.
Danach gibt es "Wahlen" à la Stalin. Putin erkennt das "Wahl"ergebnis an. Bald wird das Gebiet nun die Aufnahme in die russische Föderation beantragen

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deviet 03.11.2014, 14:52
9. Der Aufschrei der Gerechten

Ich warte schon auf den Aufschrei all der Gerechten hier: Putin will die Ukraine spalten! Und, sie haben recht.

Aber nicht weil es ihm eben mal so in den Sinn gekommen ist. Wie man nach dem Lesen des Beitrags meinen könnte. Die Gründe wurden hier schon lang und breit diskutiert. Das man es sich sparen kann.

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