Forum: Politik
Wahlen in der Türkei: Staat Erdogan
DPA

Der türkische Präsident Erdogan wird seinen Wahlsieg nutzen, um das Land noch stärker nach seinen Vorstellungen umzubauen. Für Europa kann es darauf nur eine Antwort geben.

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josho 25.06.2018, 09:59
50. Demnächst kommen....

...."echt politisch Verfolgte" in Scharen nach Deutschland - aus der Türkei1 Es ist wahrlich eine Schande, mit diesem Land "Deals" zu machen!

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prisma12 25.06.2018, 10:00
51. Auf den Kopf gestellte Integrations-Argumentation.

Zitat von bstendig
....Und noch eines erfordert große Aufmerksamkeit. Wenn etwas 2/3 der wahlberechtigten Türken in Deutschland Erdogan gewählt haben, haben wir etwas falsch gemacht. Zumindest bezüglich der Integration. Hier haben wohl Politik (und Gesellschaft) versagt. Das ist in sofern bedenklich, als dass wir wieder so knappe 1,5 - 2 Millionen Muslims integrieren sollen/dürfen/müssen. Die Antwort muss die Politik geben, ich bin gespannt
Nicht wir haben etwas falsch gemacht, sondern "die" Türken haben versagt, weil sie gar keine Integrationsbemühungen unternommen haben und sich auch nicht integrieren wollen. Wenn eine Frau, nach 40 Jahren in Deutschland unter patriarchalischer Abschirmung immer noch keinen zusammenhängenden deutschen Satz sagen kann, ist es nicht unsere Verantwortung.
Egal, in welches Land der Welt Sie ausreisen, NIEMAND wird sich um Ihre Integration kümmern. Entwder Sie kommen in die Gänge oder sie gehen unter.
Warum also sind wir verpflichtet, die Türken zu pampern? Sind wir nicht!

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milpark 25.06.2018, 10:00
52. Erdogans erklärtes Vorbild: Hitler-Deutschland

"Das neue Präsidialsystem, das mit dieser Wahl endgültig in Kraft tritt, stattet ihn mit Befugnissen aus, wie sie kein türkischer Politiker seit Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk hatte."

Erdogan selbst hatte Hitler-Deutschland als Vorbild für sein Präsidialsystem genannt(http://www.spiegel.de/politik/ausland/tuerkei-recep-tayyip-erdogan-nennt-hitler-deutschland-als-beispiel-fuer-praesidialsystem-a-1070162.html). Er selbst dürfte sich demnach mit Adolf Hitler vergleichen.

Wie zum Beweis spricht er die Worte "Unser Volk hat meiner Person den Auftrag gegeben." Hitler nannte es "Vorsehung".

Aber all das wird kein Grund für die EU oder gar für die Noch-Machthaberin Merkel sein, die Sympathien und Geldflüsse Richtung Ankara zu stoppen. Der Grund ist wohl schlichtweg Angst, denn es sind schon zu viele "Kämpfer" in Europa. Gestern turnten sie zum Beispiel in Berlin grölend durch die Straßen.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/tuerkei-recep-tayyip-erdogan-nennt-hitler-deutschland-als-beispiel-fuer-praesidialsystem-a-1070162.html

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echoanswer 25.06.2018, 10:01
53. Die EU

ist nur noch mit Personalfragen beschäftigt. Da kann Erdogan nur lachen. Die EU-Bürger lachen auch nur noch. So lange sie es noch können.
Mich würde nur interessieren wie viele Türken in D in Sicherheit und Wohlstand leben, welcher mehrheitlich von Christen und Atheisten und an keiner Stelle von Moslems gesichert wird, Erdogan wieder gewählt haben. Diese Menschen haben meine ganze Verachtung. Man wählt nicht einen Diktator und lebt entspannt in einer Demokratie.

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pacificatore 25.06.2018, 10:02
54. Kampfmodus

Die Ländern gehen in den Kampfmodus. Dazu braucht man starke Führer. Mit Duarte (Philippinen) fing es an, mit Trump setzt sich das fort und mit Erdogan hört das noch nicht auf. Die Fluchtbewegungen lösen Umwälzungen aus, auch in Deutschland suchen wir nach Führungspersönlichkeiten! Das Wahlverfahren selbst kann Ümbrüche nicht aufhalten!

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decathlone 25.06.2018, 10:02
55. Erdogan hatte auch nur den Plan...

Zitat von osmanlitorunu
ich lese hier nur oberflächliche artikel sowie auch kommentare. niemand geht mal auf die inhalte ein. was wurde von den kandidaten versorochen? ausser Erdogan, haben die restlichen kein konzept gehabt. da braucht man sich nicht zu wundern, wenn er wieder gewählt wird. liebe redaktion, gehen sie mal auf die wahlversprechen ein. die opposition hatte ja nicht mal einen plan wie sie regieren wollte. ganz schön armselig. das die türkei sich langsam von der eu abwendet ist ja auch normal. seit über 50 jahren wartet sie nun drauf. das problem ist nicht der erdi, sondern die oppoaition!
... das noch schnell durchzuziehen, ehe die Wirtschaft in der Türkei komplett zusammenbricht. Deutschland und die anderen europ. Länder sollten sich aber bei der dann zu erwartenden Armuts-Migrationswelle gut überlegen, ob sie die ohnehin schon bestehenden Parallelgesellschaften hier weiter aufstocken wollen. Zumal man die Türkei nach dem, was in den letzten Jahren gelaufen ist, als feindliches Ausland bezeichnen muss. Bei den gut ausgebildeten liberal gesinnten Türken, die ohnehin schon auf gepackten Koffern sassen, würde ich das anders sehen. Das wäre ausnahmsweise mal eine Migration, die dem Land gut tut. Es gibt genügend Beispiele für gut integrierte Türkischstämmige, denen Bildung und Vorankommen wichtiger sind als Religion und türkischer Nationalismus. Also vielleicht sollten wir auch einmal Rosinen picken. Das Argument, dass man das Land weiter schwächt ... Naja, schwächer kann's nicht mehr werden und eine Abstimmung mit den Füssen wirkt manchmal eben auch Wunder.

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bigroyaleddi 25.06.2018, 10:03
56.

Zitat von kanuto
Wußten wir zwar schon vorher aber jetzt wieder bestätigt: 2/3 der Türken in Deutschland sind gegen eine liberale Demokratie wie Deutschland sie repräsentiert. Also nicht integriert sondern im Gegenteil: sie rufen nach einem Führer. Bitte verschont mich in Zukunft mit den albernen multi-kulti Ideen, besonders wenn es die Angesprochenen selber ablehnen. Ich werde weiterhin Grün wählen, aber diese Türken stellen eine Gefahr für Deutschland dar.
Es ist zu befürchten, dass bei der jetzt offensichtlichen Bestätigung der Zuneigung hier lebender Türken für Den Sultan, jetzt ein Turkbashing einsetzt. Dem hätte ich auch argumentativ nichts mehr entgegenzusetzen.

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d45gts 25.06.2018, 10:04
57. Türkei geht nicht Pleite!

Zitat von bstendig
Nun. Das ist relativ einfach. Wir sollten uns so wenig wie möglich einmischen - vor Allem nicht finanziell. Vielleicht muss das Land pleite gehen, bevor sich etwas ändert. Das ist vielleicht hart für die Menschen, die mit Erdogan eigentlich nichts am Hut haben. Aber es geht nicht anders. Keine Kohle aus der EU, keine Beitrittshilfen, nichts, nada. Und dann schau mer mal. Und noch eines erfordert große Aufmerksamkeit. Wenn etwas 2/3 der wahlberechtigten Türken in Deutschland Erdogan gewählt haben, haben wir etwas falsch gemacht. Zumindest bezüglich der Integration. Hier haben wohl Politik (und Gesellschaft) versagt. Das ist in sofern bedenklich, als dass wir wieder so knappe 1,5 - 2 Millionen Muslims integrieren sollen/dürfen/müssen. Die Antwort muss die Politik geben, ich bin gespannt
... schließlich bekommen sie große Gelder für den EU-Beitritt und die Flüchtlingshilfe. In Euro, da macht dann auch ein schwache Lira nichts aus.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/nach-referendum-so-viel-geld-bekommt-die-tuerkei-aus-bruessel-14987432.html

Die Schuldenquote der Türkei liegt bei 28% (https://www.haushaltssteuerung.de/schuldenuhr-tuerkei.html).

Da ist Deutschland und 80% der westl. Länder wesentlich früher Pleite.

Nein, ich bin weder Türke und schon gar kein Erdogan-Versteher.

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Rassek 25.06.2018, 10:08
58. Wahl ??

Auch wenn alle Wahlzettel korrekt ausgefüllt wurden: Es bleibt Betrug. Das Staatsfernsehen gekapert, Gegner im Gefängnis oder eingeschüchtert. Worauf ist dieser Mann stolz, ausser auf seinen Selbstbetrug und den Verrat an der Demokratie, welchen er Wahl nennt ??
Gratulation an die Freilandhühner, welche hier in Deutschland wohnend, für die Käfighaltung in der Türkei gestimmt haben )). Ich fürchte, er wird das Land für alle, die mal Freiheit erlebt haben unbewohnbar machen.

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peaugust 25.06.2018, 10:10
59. Diktatur

Welcher in Deutschland lebender Türke würde seine Freiheiten hier
aufgeben und in diese Diktatur zum großen Sultan Erdogan zurückgehen? Leider haben viele dieser Türken aus falsch verstandenem Ehrgefühl ihrer Sehnsucht nach Anerkennung und Stärke nachgegeben und diesen Sultan wieder gewählt. Willkommen im geistigen Mittelalter.

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