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Wahlen in Österreich: Knappe Mehrheit für große Koalition
REUTERS

Österreich hat gewählt: Nach ersten Hochrechnungen kann die Große Koalition fortgesetzt werden. Die Stimmen reichten demnach knapp für SPÖ und ÖVP.

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jan07 29.09.2013, 17:19
1. rechtspopulistisch?

Warum wird bei Ihnen jede rechtsgerichtete Partei sofort als rechts'populistisch' verunglimpft. Die FPÖ kann man mögen oder nicht: sie ist auf jeden Fall eine demokratische Partei auf dem rechten Spektrum. Warum auch nicht? Auch rechtsdemokratische Parteien haben einen Anspruch, mit ihren Ansichten respektiert zu werden, auch wenn man die Ansichten nicht teilt.
In Deutschland ist das zwar ungewohnt, aber wir werden das schneller lernen, als so manche glauben. Die AfD lässt grüßen!

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crazy-horse 29.09.2013, 17:33
2. Alternativlsos

Der weltweite Rechtsrutsch nimmt ungehindert an Fahrt auf.
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Wer nicht hören will, muss fühlen - jetzt auch in Österreich. Die Menschen haben genug von unkontrollierter Einwanderung aus Afrika, von noch mehr Islam und Gewalt, von noch mehr Geld an die EU. Dieser Prozess Richtung Rechts wird sich weiter und weiter beschleunigen, sofern nicht SOFORT etwas getan wird.
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Auch in Österreich ist man rechtsradikal, wenn man für Freiheit, Marktwirtschaft, Steuererleichtungen, Rechtssicherheit, geregelte Einwanderung, Strompreissenkungen, Schutz der Familie, etc. eintritt.

Permanent werden Leute wie Faymann (SPÖ) und Spindelegger (ÖVP) auf den Bildschirmen hofiert und werden von den Moderatoren wohlwollend behandelt. Nicht so bei Herrn Strache (FPÖ)!

Letztlich werden Schwarz (ÖVP) / Rot (SPÖ) und die Medien diese Blauen (FPÖ) nicht aufhalten können. Nun wird man sich mühen, den Blauen Skandale anzuhängen, das wird aber nicht mehr helfen.

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haarer.15 29.09.2013, 17:36
3. Zumindest in Österreich ist alles klar

Wenngleich die Mehrheit knapp ist. Beide Partner haben sich schon zuvor auf dieses Bündnis geeinigt. Die Grünen leider zu schwach, um mit der SPÖ koalieren zu könnnen. Die Rechtspopulisten sind stark, das lässt aufhorchen. Die FPÖ sozusagen als Rechtsausleger unserer AfD. Letztere dürfte man jedoch nicht so weit rechts einordnen wie die angeblich Freiheitlichen in Österreich, wo es schon größere nationale Untertöne gibt. Das deutet auf große Unzufriedenheit mit der Asyl- und der Euro-Politik hin. Wie fast überall schon.

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WolleDD 29.09.2013, 17:46
4. rechtspopulistisch? Natürlich was denn sonst?

Wenn man sich mal auf der Zunge zergehen was die FPÖ mit ihrem Obmann Strache in den letzten Jahren so vom Leder gelassen hat, dann ist die Bezeichnung rechtspopulistisch vielleicht soar eher eine Untertreibung. "Daham statt Islam", "der Unterschied zwischen Islam und Islamismus ist der gleiche wie zwischen Terror und Terrorismus", "Wer sich nicht integrieren will für den hab ich ein Reiseziel: Ab in die Heimat, guten Flug. Arbeitslose haben wir hier selbst genug", "Heimatliebe statt Marokkaner-Diebe". Diese Liste liese sich noch problemlos fortsetzen. Zwischen der AfD, wie sie sich derzeit in Deutschland präsentiert und der FPÖ liegen aus meiner Sicht (zum Glück) Welten.

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Gottloser 29.09.2013, 17:49
5. Rechtsextrem bis neofaschistisch

Zitat von jan07
Warum wird bei Ihnen jede rechtsgerichtete Partei sofort als rechts'populistisch' verunglimpft. Die FPÖ kann man mögen oder nicht: sie ist auf jeden Fall eine demokratische Partei auf dem rechten Spektrum. Warum auch nicht? Auch rechtsdemokratische Parteien haben einen Anspruch, mit ihren Ansichten respektiert zu werden, auch wenn man die Ansichten nicht teilt. In Deutschland ist das zwar ungewohnt, aber wir werden das schneller lernen, als so manche glauben. Die AfD lässt grüßen!
So müsste man die FPÖ nennen! Was sich diese Partei im Wahlkampf an rassistischen und nationalistischen Tönen erlaubt hat, würde in Deutschland den Staatsanwalt auf den Plan rufen. Strache und Konsorten würden schon längst hinter Gittern sitzen. Nicht nur wegen Korruption, die in dieser Partei immanent ist, sondern auch wegen Volksverhetzung. Die FPÖ ist keine demokratische Partei, sondern die größte Feindin der Demokratie in Österreich.

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cwiederwald 29.09.2013, 17:58
6. naja...

... das ist ja nichts anderes als das Ablesen des FPÖ-Wahlprogrammes. Fakt ist aber, dass in den letzten 15 Jahren, seit der damaligen FP-Regierung in Koalition mit der ÖVP genau diese Freiheitlichen die größten Privilegienritter überhaupt waren. Ein Grasser wäre in jedem Land schon lange eingesperrt worden, wäre nicht die Justiz von den Freiheitlichen unterwandert worden.
Und das ist die große Frechheit. Selber Dreck vor der Tür aber andere anpatzen.
Es kann nur mehr heißen: aufdecken was die FPÖ mit diesem Land jetzt schon angestellt hat und weiterhin noch anstellen wird.
Mehr Islam? Wo denn? Ich seh nur katholische Gotteshäuser mit Priestern die alle Privilegien und nach einem Kindesmissbrauch nicht rechtsstaatlich belangt werden, auch nicht von ihrem HC.
Noch mehr Geld an die EU? Wir haften für Kärnten mit zwischen 11 und 16 Milliarden Euro. Nicht für irgend ein nebulöses EU-Projekt. Für Kärnten! So schauts aus. Immer nur dem großen Hetzprediger nach eifern, dann wird das schon hinhaun, gell.
(Achtung: Ich goutiere die große Koalition auch nicht wirklich, aber wenn man den eigenen Dreck als Vernachlässigbar einstufe kommt mir das Kotzen, Crazy Horse)...

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Gottloser 29.09.2013, 18:01
7. noch

Zitat von WolleDD
Wenn man sich mal auf der Zunge zergehen was die FPÖ mit ihrem Obmann Strache in den letzten Jahren so vom Leder gelassen hat, dann ist die Bezeichnung rechtspopulistisch vielleicht soar eher eine Untertreibung. "Daham statt Islam", "der Unterschied zwischen Islam und Islamismus ist der gleiche wie zwischen Terror und Terrorismus", "Wer sich nicht integrieren will für den hab ich ein Reiseziel: Ab in die Heimat, guten Flug. Arbeitslose haben wir hier selbst genug", "Heimatliebe statt Marokkaner-Diebe". Diese Liste liese sich noch problemlos fortsetzen. Zwischen der AfD, wie sie sich derzeit in Deutschland präsentiert und der FPÖ liegen aus meiner Sicht (zum Glück) Welten.
Sie haben in ihrem letzten Satz das Wort 'noch' vor Welten vergessen. Es fehlt leider nicht mehr viel dazu. Auch die AfD argumentiert extrem nationalistisch, aber wenigstens 'noch' nicht rassistisch oder religiös orientiert.

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maburayu 29.09.2013, 18:02
8.

Zitat von crazy-horse
Der weltweite Rechtsrutsch nimmt ungehindert an Fahrt auf.
Wie rechnen Sie das? Haiders Ablegen hat verloren, das hat der Milliardär mit seinem Wahlblub bekommen. Eigentlich ein Nullsummenspiel. Von "Fahrt Aufnehmen" sehe ich das nicht. Und das weltweit auch nicht, in Südamerika sind eher die Linkspopulisten auf dem Vormarsch und in Europa wurden die ersten Rechtspopulistischen Regierungen schon wieder abgewählt.

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derdoktorkommtzuspaet 29.09.2013, 18:03
9. Antieuropäer+Antidemokraten

Sind überall unerträglich, auch hier in Austria. Leider sind die Leute hier extrem unpolitisch und unmodern. Gereckte rechte Arme bei straches banden werden hier in der Presse schlicht ignoriert. FPÖ=Korrupt, proletkult, antieuropäisch, antidemokratisch, antiliberal, antimodern, voller neonazis....
Nix mehr: tu Felix Austria....

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