Forum: Politik
Wahlkämpfer Romney: Obamas bester Mann
AP

Alles andere als ein Durchbruch: Mitt Romney hat sich auf dem Republikaner-Parteitag in Tampa nicht neu erfinden können. Stattdessen spricht Amerika am Tag danach von einem Hollywood-Greis und seinem Stuhl. Für US-Präsident Obama ein Glücksfall.

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pauerkraut 31.08.2012, 21:50
1. Konfus

ist hier der Bericht Erstatter. ER hat ueberhaupt nicht kapiert welch eine Bombe Eastwood da losgelassen hat. Das hat nicht nur die Delegierten zu Begeisterungs- Stuermen animiert. Grade von einer Ikone in Hollywood, der gegen Obama auftrat; das in einer meisterlichen Weise als"gebrechlicher " Alter. Sehen Sie sich aktuelle Interviews von Eastwood an; der Mann ist voll" da"; dieser Auftritt ware eine koestliche Inszenierung.. Aber das verbreitet man ja nicht so gerne in Deutschalnd; wenn es denn gegen Obama geht.....

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kumi-ori 31.08.2012, 21:57
2.

Zitat von pauerkraut
ist hier der Bericht Erstatter. ER hat ueberhaupt nicht kapiert welch eine Bombe Eastwood da losgelassen hat. Das hat nicht nur die Delegierten zu Begeisterungs- Stuermen animiert. Grade von einer Ikone in Hollywood, der gegen Obama auftrat; das in einer meisterlichen Weise als"gebrechlicher " Alter. Sehen Sie sich aktuelle Interviews von Eastwood an; der Mann ist voll" da"; dieser Auftritt ware eine koestliche Inszenierung.. Aber das verbreitet man ja nicht so gerne in Deutschalnd; wenn es denn gegen Obama geht.....
Ich habe den Auftritt Eastwoods nicht gesehen, aber in dem Artikel geht es ja weniger darum, ob Eastwood gut oder schlecht gespielt hat, sondern darum, dass von Romney selbst eben wenig kam. Eastwood als Zuckerchen für sichere Stammwähler, das mag ja durchaus gut gehen. Aber die angepeilten Wechselwähler hätten ja gern etwas darüber gehört, wem sie jetzt ihre Stimme geben sollten. Und zur Wahl wird nicht Eastwood stehen sondern Romney.

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Fliegerviertel 31.08.2012, 22:00
3. Republikaner und Chinesen

... also, ich verstehe heute sogar die chinesische Politik besser als jenen Stumpfsinn, den die Republikaner für Politik halten ...

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23 1/3 31.08.2012, 22:02
4. Romneybashing hat null Unterhaltungswert Spon ...

es ist eh keine Wechselstimmung in Amerika da. Die Mücke des Wahlkampfes macht noch keinen republikanischen Elefanten.

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Joshua Philgarlic 31.08.2012, 22:02
5.

Man kann nur hoffen, dass Romney spätestens nach diesem Theater chancenlos ist. Dass es auch anders laufen kann, hat die Wahl von George W. Bush in der Vergangenheit leider gezeigt. Das amerikanische Volk ist in dieser Beziehung zu unbedarft - und das Wahlsystem sorgt für den Rest. Wir können hier in Europa nur hoffen, daß man im November den Namen 'Romney' zum letzten Mal hört. An sonsten werden wir die Bush-Zeiten möglicherweise wieder herbei sehnen. Wer hätte das gedacht???

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EchoRomeo 31.08.2012, 22:03
6. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren

daß die ausländischen, besonders die Deutschen Journalisten und Kommentatoren nicht von ihrer von einer handvoll Jahren hochgeschriebenen Lichtgestalt Obama lassen können. Aber ob der Heilsbringer, Friedensfürst und selbsternannte Könner weitermachen darf oder in der Schublade des Geschichte verschwindet, daß bestimmt der amerikanische Wähler. Und kein europäischer Schreiber.

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Pascal Meister 31.08.2012, 22:13
7. hatten die Republikaner überhaupt eine Chance?

aus europäischer Sicht ist die Kandidatur der Repulikaner sowas von chancenlos, merkt denn Romney nicht, dass er schlicht verheizt wird? Bei den nächsten Wahlen wird sicherlich besseres Personal zur Verfügung stehen, dann dürften auch alle Splittergruppen (Religiöse, Tea-Party, Neoliberale) wieder wirklich an einem Strang ziehen und sich nicht gegenseitig zerfleischen - bin jedoch gespannt, was Obama tatsächlich bewegen kann und wird, wenn der seine letzte Amtszeit begonnen hat und sich um seine eigene Wiederwahl nicht mehr kümmern braucht.

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SethSteiner 31.08.2012, 22:15
8. optional

Mag ja sein dass Obamas wirtschaftsbilanz schlecht ist, das ist aber in vielen Nationen der westlichen Welt so und kein laleinstellungsmerkmal. Vermutlich fällt es den Republikanern deshalb auch so schwer Obama ernsthaft angreifen zu können, weil Obama die derzeitige Wirtschaftskrise gar nicht verursacht hat und somit außer konservativen Gezeter bei den meisten Gebildeten nichts ankommt.

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hoefec 31.08.2012, 22:16
9. Einseitig

Mir fehlt manchmal der Abstand von der deutschen (Wunsch)Perspektive bei Ihrer Berichterstattung über die US-Politik. Es ist zu bezweifeln, dass der amerikanische Wähler sich von einer tendenziell demokratischen Interpretation des GOP-Parteitags beeinflussen lassen wird. Speziell nicht die zahlreichen Wechselwähler in der Mitte.
Allein die Analyse der NYTimes zur Beurteilung der innenpolitischen Lage zu Rate zu ziehen, ist arg einseitig. Die wird nämlich von der republikanischen Stammwählerschaft nur selten gelesen.
Ja, Romney ist und bleibt blass. Und die enttäuschten Obama-Wähler von 2008 werden wankelmütig bleiben bis zum Wahltag im November.
Axelrod und sein Team sollten diese Aufgabe nicht auf die leichte Schulter nehmen, nur weil das Eastwooding-Mem gerade von Romneys Schwächen ablenkt.
It ain't over til the fat lady sings...

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