Forum: Politik
Wahlkampf in den USA: Trump will Bloomberg-Journalisten von seinen Auftritten ausschl
SHAWN THEW/EPA-EFE/REX

Vor einer Woche hat Michael Bloomberg seine Präsidentschaftskandidatur erklärt. Donald Trump hält die Nachrichtenagentur des Demokraten für parteiisch - und will ihr den Zutritt zu seinen Auftritten verbieten.

Seite 1 von 5
max-mustermann 02.12.2019, 20:51
1.

"Donald Trump hält die Nachrichtenagentur des Demokraten für parteiisch - und will ihr den Zutritt zu seinen Auftritten verbieten."

Ganz im Gegensatz zu solchen "neutralen" und "objektiven" Nachrichtenkanälen wie Fox-News natürlich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
FingerinderWunde 02.12.2019, 21:01
2. Das Problem ist,

dass selbst die „Bäckerblume“ diesen Präsidenten vorführen könnte. („The Baeckerblume. Was a big fan, Not anymore“).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
aggro_aggro 02.12.2019, 21:02
3. Nunja

Ein Kandidat mit eigenem Medienimperium ist natürlich problematisch. Aber im Grunde ist jeder Milliardär, jeder Multimillionär problematisch, weil sein Geld, seine Verbindungen und sein Einfluss ihn ins Amt bringen. Ich denke in Deutschland hätten solche Kandidaten keine Chance beim Volk, und das ist nichts Schlechtes.
Viel geeigneter sind hochintelligente, empathische Menschen, die sich aus normalen Familienverhältnissen über eine "normale" Karriere in Wissenschaft oder Wirtschaft in eine Position gebracht haben, in der sie für Ämter kandidieren können.
Das US-System ist da leider völlig verhunzt, wenn die Chancen in Wahlkampf-Milliarden angegeben werden und quasi JEDER TV-Sender und jede Zeitung recht offen zu einem der Kandidaten gezählt wird.
Bloomberg als einer der reichsten Männer der Welt und Medienmogul ist da nur der größte Auswuchs.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
RalfHenrichs 02.12.2019, 21:03
4. Logisch

Bloomberg hat offiziell erklärt, dass seine Agentur nicht mehr negativ über einen demokratischen Kandidaten, aber durchaus kritisch über Trump berichten wird. Wenn das nicht Voreingenommenheit ist, was ist es dann? Natürlich wäre es souverän von Trump gewesen, hätte er die Agentur, die sich selbst diskreditiert hat, weiter zugelassen. Aber Souveränität verbindet man ja nun nicht gerade mit Trump.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bandelier 02.12.2019, 21:13
5. Herzliche Grüsse aus der Türkei

Wir machen das ebenso, lieber Donnie, und wir begrüssen es sehr, dass das im "land of the free" nun auch möglich sein wird. Du bist erst am Anfang des Weges, doch später kannst Du sie dann ja auch einbuchten. Dann hast Du endlich Ruhe.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Flugor 02.12.2019, 21:26
6. Die USA. Ein demokratischer Rechtsstaat?

Mein Eindruck:

Dort kämpfen Milliardäre um die Vorherrschaft und nutzen alle ihnen zur Verfügung stehenden Mittel zur Manipulation der Wähler in ihrem Sinne.

Die Präsidentschaft scheint dort ja -"Dank" Super-PAC käuflich zu sein und ein so gewählter Präsident bestimmt dann die -als korrigierend vorgesehenen- Richter im Supreme-Court.

In DE sollten wir und aber -trotz "Ewigkeitsgarantie" des GG nicht vor solchen Machenschaften (wie in Polen, Ungarn, USA, ...) geschützt fühlen:

Die Vorgehensweise des BVerfG wird nicht durch das GG geschützt, ist also gegenüber "Verfassungs-Hacking" verletzlich.

Abhilfe wüsste ich. Bloß würde diese auf viele recht weit links wirken, obwohl sie sich logisch herleiten lässt und die deutliche Mehrheit der Bevölkerung nicht betreffen würde.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
claus7447 02.12.2019, 21:28
7.

Zitat von RalfHenrichs
Bloomberg hat offiziell erklärt, dass seine Agentur nicht mehr negativ über einen demokratischen Kandidaten, aber durchaus kritisch über Trump berichten wird. Wenn das nicht Voreingenommenheit ist, was ist es dann? Natürlich wäre es souverän von Trump gewesen, hätte er die Agentur, die sich selbst diskreditiert hat, weiter zugelassen. Aber Souveränität verbindet man ja nun nicht gerade mit Trump.
Ich glaube das Bloomberg nicht ausschlaggebend sein wird. Trump hat mehr Feinde als der Hund von meinem Nachbarn Flöhe.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Save.Creation 02.12.2019, 21:50
8. Natürlich parteiisch

Allerdings ist Trump ebenso parteiisch und diskreditiert jegliche kritische oder auch nur fragende Berichterstattung.
Mich wundert es nur, dass er so sehr Nerven zeigt, als -nach Selbstaussage- 'stabiles Genie'.
Bin aber gespannt, ob Bloomberg einen Kommentar dazu abgeben wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
zack34 02.12.2019, 21:55
9. I have a dream....

Eines Tages wird eine solche Pressekonferenz angesetzt... und es kommt kein einziger Journalist hin!

DAS wäre die allerschlimmste Bestrafung für Donald, DAS würde ihm zusetzen, wie sonst gar nichts....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 5