Forum: Politik
Wahlkampf in den USA: Wie geschmiert
STATISTA, SPIEGEL ONLINE

Fast eine Milliarde US-Dollar haben die Kandidaten im US-Wahlkampf eingeworben. Die Infografik der Woche zeigt, bei wem die Kasse am vollsten ist - und warum Trump seine behauptete Unabhängigkeit noch beweisen muss.

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Grafensteiner 08.03.2016, 11:23
10. Das Geld im Wahlkampf nicht alles ist, beweist Trump

Er hat den geringsten Etat, aber die höchsten Aufmerksamkeitswerte.

Er ersetzt Geld durch Intelligenz. In der Tat, wer die Aufstellung betrachtet, stellt fest, das er der einzige wirklich unabhängige Kandidat ist. Die Frau Clinton ist doch in den Strippen der Interessenverbände gefangen.

Ganz schlimm Cruz und Bush, die ja fast völlig fremdfinanziert waren.

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brummer07 08.03.2016, 11:25
11. Klasse!

Die GOP zeigt mal wieder, dass es trotz aller Unkenrufe zum Trotz doch nicht nur für eine Wahl ums Geld geht: Ein Treppenwitz der GEschichte, wie Turbo-Kapitalist Trump Geld mit gepfeffenPositionen ad absurdum führt. Wer anti-Kapitalist ist und "freie" Entscheidungsträger will muss Trump wählen. Selbst der Darling der Linken Sanders hat 3x so viel Kohle bisher investiert ... genial!!

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Donald Knapp 08.03.2016, 11:31
12. Und Donald Trump beweist es.....

Zitat von joG
.....dass es nicht stimmt, dass Geld die Wahlen bestimmt.
....am anderen Ende.

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peterkneter 08.03.2016, 11:34
13. Jeb Bush

... und was macht Jeb Bush jetzt mit den 157 Millionen, wo er doch ausgeschieden ist? zahlt er sie zurück???

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pauschaltourist 08.03.2016, 11:35
14.

Der einzige Unterschied zum Partei- bzw. Wahlkampf-Spendensystem hierzulande ist die größe der Summen.
Kürzlich erst berichtete Spiegel vom Berliner Finanzinvestor (Bereich "Erneuerbare Energien"), der den Wahlkampf der Grünen mit 300.000€ bezuschusste und im Gegenzug mit der Grünen Führungsriege Baden-Württembergs speisen und "politische" Visionen diskutieren durfte. Selbstverständlich nicht aus wirtschaftlichem Eigennutz...

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michael76 08.03.2016, 11:38
15. Vergleich mit Österreich

Für die Nationalratswahl 2008 in Österreich haben die Parteien (Quelle "Die Presse") "25 Millionen Euro (offizielle Wahlbudgets) und 33 Millionen Euro (Ausgaben für Öffentlichkeitsarbeit laut Parteibilanzen)", also 58 Millionen ausgegeben. Das entspricht €6,67 pro Einwohner.

In den USA wurden 2012 2,3 Milliarden Dollar ausgegeben - das entspricht $7,13 pro Einwohner und ist laut aktuellem Kurs €6,47 pro Einwohner.

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sok1950 08.03.2016, 11:39
16. wenn man die zur Verfügung stehenden Mittel vergleicht...

...ist der Erfolg von Trump noch erstaunlicher.

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mimas101 08.03.2016, 11:41
17. Hmm

das verwundert es nicht wenn die letztendlich ähem gewählten Politiker eifrig bemüht sind die Spendenflüsse nicht austrocknen zu lassen wenn sie Gesetze machen oder zu Gunsten des Großkapitals korrigieren.

Sieht in der brüsseler EWG allerdings auch nicht mehr sehr viel anders aus. Nur da wird nicht direkt geschmiert sondern die Hilfsmittel namens Berater-verträgen, Gruß- und Geleitworten, Vorträge und ähnliches zwischengeschaltet.
Das Ergebnis ist aber dann immer das gleiche.

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sok1950 08.03.2016, 11:43
18. @geando - steuerlich absetzbar und damit vom Steuerzahler finanziert?

Das wird auch bei der tausendsten Wiederholung nicht richtig. Maximal spart man den zu zahlenden Steuersatz - bei einer Spende von 100.000 Dollar und einen Steuersatz von 30% "spart" der Spender 30.000. 70.000 gehen noch immer vom privaten Vermögen ab.

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demophon 08.03.2016, 11:44
19. Koch-Brüder

Warum sind die Artikel eigentlich immer so kurz? Man hätte in diesem Zusammenhang doch erklären können, was hier in einem anderen Forum schon einmal erwähnt wurde, nämlich dass die Milliarden schweren neokonservativen Koch-Brüder in diesen Wahlkamp mit $889 Millionen ihres Vermögens eingreifen, um die Kandidaten zu kaufen, mehr als doppelt so viel wie noch 2012. Ihre Summe ist genauso groß wie die, welche die beiden großen Parteien zusammen für den Wahlkampf ausgeben werden. Zu ihren Marionetten gehören Marco Rubio und Ted Bush, aber eben nicht Donald Trump.

http://www.nytimes.com/2015/01/27/us/politics/kochs-plan-to-spend-900-million-on-2016-campaign.html

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