Forum: Politik
Wahlkampf: Deutsche Post soll Daten an FDP und CDU verkauft haben
DPA

Die Deutsche Post soll einem Medienbericht zufolge persönliche Daten anonymisiert an die FDP und CDU verkauft haben. Es geht offenbar um "mehr als eine Milliarde Einzelinformationen".

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hansa_vor 01.04.2018, 00:20
1. Gutes Geschäft,

für die Verkäufer,

würde ich sagen, wenn ich mir die Wahlergebnisse anschaue ;)

So viel zu Russland hat Trump ins Amt gehievt und den Brexit zu verantworten...grins

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bacillus.maximus 01.04.2018, 00:23
2. Das ist ja mal ein ganz aktuelles Ding

Der älteste Prospekt dazu den man auf die Schnelle findet ist vom Februar 2010, und microdialog als Projekt ist deutlich älter.

http://www.deutschepost.de:80/content/dam/dpag/images/D_d/DDP/Downloads/20100205_zielgruppenadressen_broschuere_1212.pdf

Investigativjournalismus in Deutschland war mal fixer.

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stephank 01.04.2018, 00:26
3. Ursprung der Daten?

Und wie genau hat die Post diese Daten überhaupt erst ermittelt und zusammengestellt? Da fände ich eine genauere Erklärung doch einmal interessant.

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braindead0815 01.04.2018, 00:28
4. als wenn

in diesem land "datenschutz" irgendeine bedeutung hat.
"ich habe nichts zu verbergen" etc. sind die standartantworten. why bother?
kavaliersdelikte - die weitergabe von personenbezogenen daten kennt keine grenzen.

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Bring-The-Stones-Rolling 01.04.2018, 00:29
5. Mißbrauch + Eine riesen Sauerei. Von der Post wie den Parteien

Die verlinkte Website mit der Adresse
http://https//www.deutschepost.de/de/d/deutsche-post-direkt/consumer-adressen.html
wurde natürlich blitzschnell entfernt. Spricht Bände.
Wieso gibts dafür keine Strafen... für Parteien wie die Post.
Das ist Datenmißbrauch von übelster Sorte.

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Weinkaiser 01.04.2018, 00:40
6. Kein neues Angebot der Post

Ich halte das auch für sehr bedenklich in Sachen Datenschutz aber die Deutsche Post bietet solche auf Partei-Zielgruppen zugeschnittene Services schon seit sehr langer Zeit an. Schon vor ca 10 bis 15 Jahren, als ich noch regelmäßig Parteitage besuchte, hatte die Post ebenso regelmäßig Infostände bei Landes- und Bundesparteitagen der großen Parteien, wo dann neben Tarifen für Massenversendungen auch genau solche "zielgruppengenauen" Angebote beworben wurden. Damals waren die angepriesenen Daten noch nicht so detailiert wie im Artikel beschrieben aber schon damals wurde von der Post damit geworben, besser als wir zu wissen wo genau die relevante Zielgruppe für unsere Partei wohnt.

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Annabelle_ 01.04.2018, 00:44
7. Das Grundgesetz überträgt Parteien die Aufgabe der Mitwirkung

an der politischen Willensbildung des Volkes, und damit ist im Neoliberalkonservatismus eben auch gemeint, mit intransparenten Verfahren den Wählerwillen zu manipulieren. Deutschland, anno 2018.

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prometheusxl 01.04.2018, 00:53
8. Wer wundert sich darüber...

... dass der potenzielle und faktische Manipulationssumpf der Datenkraken - nicht nur von Facebook - viel tiefer und schmutziger ist, als es den Bürgern von den Datensammlern, wie auch der Politik, die das erst ermöglicht hat, stets vorgemacht wurde?

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hans_heinrich 01.04.2018, 00:54
9. Ich wüsste nicht, dass ich dazu ein OK gegeben habe

Erhaltet die Bürgerpost, so oder ähnlich wurde damals gegen Zerschlagung und Privatisierung der Deutschen Bundespost protestiert. Das Volk hat via Wählen anders entschieden. Nun ja, sowas kommt von sowas.... Die Büchse ist halt offen ..

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