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Wahlkampf in Deutschland: Comeback der Flüchtlingskrise
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Den deutschen Wahlkämpfern dämmert: Die Flüchtlingsfrage lässt sich nicht komplett verdrängen. Merkel-Herausforderer Schulz geht in die Offensive - aber kann die SPD mit dem Thema punkten?

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Frankenstein1 23.07.2017, 23:44
110. Dauerbrenner von Merkel totgeschwieden

Auch wenn die SPD mit Schulz nicht (mehr) mit einer durchaus vorstellbaren neuen Invasion (allein von Muslimen) "punkten" kann,
ENDLICH wird dieser Verschweige-Merkel Dampf gemacht!
Zusätzlich verschweigt sie ja auch das totale Scheitern der EU in der Flüchtlingsverteilung!
Man hat nach dem Kriege 1945 unseren Eltern -zu Recht-vorgeworfen
sie wären mitverantwortlich an den Naziverbrechen- denn Hitler wars ja nicht alleine...Und exakt genauso schweigt das Bürgertum zu der unsäglichen und verantwortungslsoen Welcome -ohne Papier-Politik dieser Merkel! Das rächt sich: es stärkt weiter die Rechtextreme ( nicht die "Rechte"!) und mit ihr die AfD.
Mein Vorredner hier hat recht: man muss- u.a. allein aus Protest- nur die AfD wählen.Und sei es nur um Merkel und ihren Claqueren und den Schweigern Dampf unter dem Hintern zu machen!

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skylarkin 23.07.2017, 23:44
111.

Natürlich muss die Flüchtlingskrise jetzt auf den Tisch aber es wird uns unisono weiterhin erzählt man könne sie mit europäischer Solidarität, die weder die Visagradstaaten noch die meisten westeuropäischen Staaten tatsächlich wollen oder einhalten, noch mit dem Mantra der Ursachenbekämpfung, welches ganz evtl. in 10, 20,30,50 Jahren wirkt, bekämpfen. Nein es müssen jetzt die Anreize zu kommen beseitigt werden und die Grenzen soweit wie möglich dicht gemacht werden und erst dann kann man über Flüchtlingskontingente, legale Wege, sowie Lasten-und Kostenverteilung reden. Aber bis diese Erkenntnis bei der SPD und anderen Parteien reift, geht die Sonne im Westen auf.

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messwert 23.07.2017, 23:45
112. Dieses Wahlkampfthema hat M. Schulz doch bereits verbockt!

Mal abgesehen von seinem völlig realitätsfernen Illusionsplan für den ausgeuferten Migrantenzuzug, scheint es SPD-Schulz auch an Logik und Cleverness zu mangeln. Wenn man wie er seit Jahren, sowohl als EU-Parlamentspräsident, als auch als dt. Kanzlerkandidat, eindeutig und lobend für diesen multikulturellen Zuzug eingetreten ist, hätte Schulz doch diesen plötzlichen Strategiewechsel mit seiner bisher verfolgten, diesbzgl. Fehleinschätzung begründen müssen. Sprich, öffentlich einzugestehen die Tragweite des kontrolllosen Ansturms nicht erkannt zu haben, die vielgestaltig, namentlich auf Deutschland lastet. So aber hat Schulz jetzt für sein neues Wahlkampfthema, nach allem was man hört und in den Foren liest, überwiegend Häme und Vorhaltungen zu schlucken! Darüber hinaus hat der DEUTSCHE Kanzlerkandidat immer noch nicht begriffen, dass es höchste Zeit ist endlich auch die Partei der LANDINTERNEN Bevölkerung zu ergreifen, die sich tief frustriert um Heimat, Gesellschaft und innere Sicherheit sorgt! Wobei Schulz hier bekanntlich keineswegs allein versagt, sich vielmehr in der Berliner –Parteienlandschaft bestens gedeckt fühlen kann

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sonnemond 23.07.2017, 23:47
113. Schulz langweilt

Und wie man sich dreht und windet - an geschlossenen Grenzen führt kein Weg vorbei. Irgendwann wird das auch Schulz geschnallt haben. Unser Messias zum Erbarmen.

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KarK 23.07.2017, 23:53
114. Mir wären Profis auch lieber,

Zitat von hajomei
Und die sog. "Alternative", die AfD? Die einzigen, die in der Flüchtlingsfrage realistisch geblieben sind und auf der Seite der Einheimischen stehen. Aber eben nur in der Flüchtlingsfrage! Alles andere geht leider in Inkompetenz, Streitereien und dumpfem Nationalismus unter. Gauland, Höcke und Konsorten sind unwählbar! Frauke Petry hätte die Partei ins wählbare Spektrum führen können, aber die wurde ja mehr oder weniger kaltgestellt. Bleibt also nur eine Option: zuhause bleiben! Und das ist wohl die schlechteste von allen! Wie ich schon sagte: ein Trauerspiel.
aber die gibt es zur Zeit nicht.
Mit der AfD sehe ich nicht so schwarz wie Sie. Bei der GEZ bzw. beim Beitragsservice hat sie auch recht. Die Öffentlich-Rechtlichen haben komplett versagt bei ihren Auftrag und gehören auf ihre Grundaufgaben zurechtgestutzt. Auch die Staffelung von H4 nach geleistetem Beitrag ist vernünftig.
Korrekturen an Fehlentwicklungen wird es mit Frau Merkel noch weniger geben als mit Herrn Schulz. Und bei dem muss ich dann auch noch Gestalten wie Maas, Schwesig und Ösoguz ertragen. Nö.
Wir haben Baustellen ohne Ende. Konkurrenz für die alten Politiker muss her und wird allen gut tun.

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Ex-Nordlicht 23.07.2017, 23:57
115.

Kleiner Fehler: Am Brenner sind Radpanzer angedacht, nicht Kampfpanzer wie der Leopard etwa.

In Tirol und im Deutsch-österreichischem Grenzbereich wird es "etwas lockerer" gesehen, als es Herr Schulz sieht.

Dazu empfiehlt es sich, den Beitrag aus dem "Tiroler Tageblatt" zu lesen:
"Bayern warnt, Tirol und Südtirol beruhigen
Südtirols Caritas ortet kein Durchwinken zum Brenner, bayerischer Gemeindetag befürchtet steigende Migration."
http://www.tt.com/politik/landespolitik/13242033-91/bayern-warnt-tirol-und-südtirol-beruhigen.csp

Außerdem haben wir immer noch die Grenzkontrollen - heute Mittag gabs laut Verkehrsfunk Bayern 1 etwa auf der A8 ( (Salzburg-München) fast 40 Minuten Wartezeit - und die Schleierfahndung mit Polizeikontrollen auf den "Schleichwegen" von der Grenze nach München.

Manchmal helfen Fakten und vielleicht ein Besuch vor Ort

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smiley2010 24.07.2017, 00:02
116. Herr Schulz: dümmer geht's nimmer!

Gerade sind die Krypto-Nazis im Sinkflug
und dann bieten Sie ihnen eine Steilvor-
lage, eine Steilvorlage die noch dazu to-
tal verlogen ist:
wann reisen Sie nach Warschau, Buda-
pest oder Bratislava um den Handauf-
haltern/Asylverweigerern die Leviten zu le-
sen, dort war noch kein Sozi-Minister um
Solidarität anzumahnen.
Aber Frau Merkel ist an allem Schuld?

Sie möchten Kanzler werden? Mit diesem
falschen Geschwurbel? Pech für Sie:
Frau Merkel ist bereits Kanzlerin und
wird es bleiben!

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KarK 24.07.2017, 00:04
117. Ja, stimmt, gut auf den Punkt, danke,

Zitat von nonick93
Das in Deutschland etwas nicht stimmt, erkennt man an solchen Berichten, die ständig nur aus dem Blickwinkel der Parteien geschrieben sind, wer wie womit irgendwie "punkten" könnte. Gäbe es eine freie und unabhängige Presse, dann würde sie aus dem Blickwinkel des Landes berichten, was eine erneute Flüchtlingskrise für uns bedeuten könnte, was man machen könnte um solche Probleme zu verhindern, sie würde Interviews führen und nachhaken, was sich in den letzten Jahren z.B. zum Thema Grenzsicherung getan hat und warum diese nicht verbessert wurde usw. Statdessen gibt es gar keine Nachfragen, sondern nur Berichte über mögliche Punkte bei der nächsten Wahl, so als wären die Medien eine interne Parteizeitschrift.
ich denke, das ist eine Nebenwirkung der Ideologisierung des Problems. Wer es anspricht kommt zwangsläufig in den Bereich, als böse rechts bezeichnet zu werden. Deshalb wird nicht drüber geredet. Es bedeutet übrigens auch, dass es egal ist, welche neue oppositionelle Partei sich gründet: sie würde sofort in die rechte Ecke gestellt werden.
Kurz: die Presse, die Öffentlich-Rechtlichen, die Politiker: alle selber schuld an dem jämmerlichen Bild.

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erdmann.rs 24.07.2017, 00:14
118. Ursachenbekämpfung

Zitat von Antalyaner
Sie haben dem Foristen eine Youtube Video zum anschauen angeraten, wo aber am Schluss genau das empfohlen wird, was Sie für nutzlos und verlogen halten: Die Ursachenbekämpfung vor Ort ( Let's help them, where they are !).
@Antalyaner (23.07.17 um 19:48)

Das Video habe ich mir auch angesehen. Da wird recht anschaulich dargestellt, mit welchen Größenordnungen man es hier zu tun hat.
Das Fazit des Moderators am Schluss seines Vortrages lautete:
"Man muss die Ursachen v o r O r t bekämpfen".
Mit der Meinung steht er nicht alleine da.
W i e man sich aber vorzustellen hat, sagt er leider auch nicht.
Dass die "Hilfe vor Ort " in Form von Entwicklungshilfe aller Art
sehr oft nicht bei d e n e n angekommen ist, die diese Hilfe
brauchen, bleibt leider unausgesprochen.
Die Frage ist, wie human ist es, wenn man hilft, dass weniger Babys
sterben, weniger Menschen verhungern, wenn aber gleichzeitig die
Bevölkerung in Afrika in jedem Jahr um 70, 80 oder gar noch mehr
Millionen anwächst? Und das in Ländern, in denen es an Nahrung
und Wasser fehlt. Der Kampf gegen AIDS hat in Afrika auch nicht
sehr viel bewirkt und Empfängsnisverhütung kommt den Menschen
nicht in den Sinn.
Wie also soll man den Menschen in Afrika helfen?
Es hilft ihnen mit Sicherheit nicht - auf Dauer sowieso nicht - wenn
Millionen von ihnen nach Europa kommen.
Aber Europa würde daran zerbrechen, regelrecht kollabieren,
wenn auch nicht sofort, dann nach einer Reihe von Jahren.

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defy_you 24.07.2017, 01:08
119. Spricht der Artikel von "Flüchtlingen", die gar nicht "flüchten"?

Ja! Tatsächlich! Es wird von Flüchtlingen geredet und dann gesagt, dass sie gar nicht flüchten und keine Aussicht auf Asyl hätten. Und was ist nun die Folgerung? Sprecht es doch aus und sprecht bitte nicht mehr von "Flüchtlingen" oder zumindest von "Wirtschaftsflüchtllingen". Aber hier zeigt sich bereits wie der Mainstream versucht, sich der Sprache zu bemächtigen, um wie in "1984" eine eigene Wirklichkeit zu erschaffen. Bereits das Wort "Flüchtling" ist eine politische Waffe, die die sachliche Auseinandersetzung mit dem Problem im Keim ersticken und alle die es dennoch tun, diskreditieren soll.

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