Forum: Politik
Wahlkampf in Deutschland: Comeback der Flüchtlingskrise
DPA

Den deutschen Wahlkämpfern dämmert: Die Flüchtlingsfrage lässt sich nicht komplett verdrängen. Merkel-Herausforderer Schulz geht in die Offensive - aber kann die SPD mit dem Thema punkten?

Seite 2 von 23
fottesfott 23.07.2017, 19:02
10. Komplett absurdes Theater

Die Flüchtlinge sind weit überwiegend Wirtschaftsflüchtlinge aus Westafrika ohne Asylanspruch in Deutschland. Oder in einem anderen EU-Staat. Warum sollten andere EU-Staaten diese gegen Zahlungen aus Brüssel erst aufnehmen, um sie dann wieder abzuschieben? Und Deutschland bitte nicht, wir haben schon unsere Pflicht erfüllt... Dass die Italiener bald "die Schnauze voll" haben kann ich mehr als gut nachvollziehen. Auch den möglichen Reflex, die Flüchtlinge in den Zug Richtung Brenner oder Gotthard zu setzen. Die AfD und Seehofer werden sich freuen. Bestenfalls gibt es einen "Erdogan-Deal" 2.0. Dann zahlt Deutschland (nicht die EU) dafür, dass die Italiener noch ein Weilchen stillhalten. Punkte für die SPD? Lächerlich.

Beitrag melden
eugler 23.07.2017, 19:03
11. das Thema ist zu wichtig

Das Thema ist zu wichtig um es zu einer bloßen Wahlkampf Posse zu machen. Mehr wird es nicht wenn die Weltfremden Damen und Herren der CDU ihre Phrasen verbreiten. Was auch immer in den nächsten Wochen lamentiert wird, es ist pures Gewäsch und hat nichts mit dem zu tun, was die nächste Regierung zu tun gedenkt.
Herr Schulz ist genauso unglaubwürdig wie seine Vorgänger.
Bei Frau Merkel weiß man zumindest, dass sie erneut Tatenlos zusehen wird, um hinterher zu behaupten das sie es genauso geplant hatte.
Sollte man diese Marionettenregierung also noch mit einer Stimme legitieren? Ich habe solangsam meine Zweifel.

Beitrag melden
Kapustka 23.07.2017, 19:06
12. Stimmt

Es macht aus Sicht der SPD eigentlich keinen Sinn, ein Thema zu spielen, bei dem die Wähler der Union mehr Kompetenz zuweisen. Härte gegen Wirrschaftsflüchtlibge ist nicht gerade ein linkes Mobilisierungsthema.

Beitrag melden
spiegkom 23.07.2017, 19:07
13. Einfluss ist nicht vorhanden

Typisch Möchtegern-Kanzler:
"Am Donnerstag besucht er Italiens Ministerpräsident Paolo Gentiloni, man will über Sofortmaßnahmen sprechen. Es geht um die Idee, dass andere EU-Partner Italien Flüchtlinge abnehmen und dafür im Gegenzug Geld von der EU erhalten. Darüber hat Schulz nach eigenen Angaben bereits mit Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker gesprochen.
Das Problem: Der Einfluss des SPD-Chefs ist trotz bester Kontakte begrenzt."
Besser gesagt: Sein Einfluss ist nicht vorhanden.
Bin gespannt, welche "Sofortmaßnahmen" Schulz vorschlägt, und wer es bezahlt. Die SPD vielleicht?

Beitrag melden
bacillus.maximus 23.07.2017, 19:10
14.

Zitat von Mister Stone
Ob die SPD mit diesem Thema "punkten" kann ist mir völlig egal. Wichtig ist, dass noch vor den Wahlen alles auf den Tisch muss, was mit diesem Thema zu tun hat: Fakten, Zahlen, Statistiken, Probleme, Hemmnisse, Prognosen. Dafür haben die Medien die Verantwortung! Die Wahlkampffloskeln von wegen "wir müssen die Ursachen bekämpfen" sind nichts wert, weil sie verlogen sind.
Was konkret ist an der Idee die Ursachen zu bekämpfen verlogen, oder in irgendeiner Form schlecht?

Beitrag melden
erdmann.rs 23.07.2017, 19:16
15. Comeback

Die verzweifelten Versuche des Martin Schulz, nun auch noch das
Flüchtlingsproblem/die Flüchtlingskrise zum Wahlkampfthema zu
machen, könnten einem schon fast leid tun.
Schulz glaubt wohl allen Ernstes, er bzw. die SPD könnten damit
im Wahlkampf punkten.
So unanständig es ist, dass die Regierung (ebenso viele Medien!)
das Thema aus taktischen Gründen unter dem Teppich gehalten
haben, so unsinnig ist die Art und Weise u n d der Zeitpunkt,
den Schulz jetzt praktiziert, bzw. wählt.
Ganz abgesehen davon, dass seine gesamte Argumentation nichts
als "heiße Luft" ist.
Was in Sachen Flüchtlingsverteilung auf alle EU-Länder bisher nicht
funktioniert hat, wird er jetzt mit seinen Sprechblasen auch nicht
hinbekommen.Warum w e i ß der das eigentlich nicht selber?

Beitrag melden
Freidenker10 23.07.2017, 19:18
16. Lächerlich

Die Frage wer Merkel bei ihrem Flüchtlingskurs unterstützt hat darf gestellt werden. Die SPD hat wie alle anderen Parteien genauso "Hurra die Fachkräfte kommen" gerufen wie alle anderen Parteien auch! Jetzt profiliert sich die CDU (ausgerechnet) mit der inneren Sicherheit und die SPD warnt vor einer Wiederholung von 2015/16. Das ganze ist doch nur noch lächerlich!

Beitrag melden
derweise 23.07.2017, 19:20
17. Die Flüchtlingskrisen

werden die Wahl entscheiden! Wenn Merkel meint, daß sie auch diese aussitzen kann, dann hat sie sich getäuscht! Die nächsten Wochen werden über Merkel entscheiden!

Beitrag melden
kleinbürger 23.07.2017, 19:20
18. vorbei

dieser alte populist zieht die letzten karten.

im frühjahr gab es eine anti-merkel-stimmung und schulz wurde innerhalb von wochen in die höchsten höhen katapultiert.

leider (oder gott sei dank) entzauberte er sich ziemlich schnell und die wähler ahnten, mit schulz und den grünen und den linken wird alles nur noch schlimmer.

dann ging es abwärts und nun wird in die populistische zauberkiste gegriffen um noch ein paar prozente zu schinden, nur es wird nichts nutzen, der lahme gaul ist als lahm erkannt und wird nicht mehr zu einem rennpferd.

Beitrag melden
vantast64 23.07.2017, 19:21
19. Jetzt wird sich zeigen, was unsere "Werte" wert sind,

bisher waren es nur Geplänkel mit kurzzeitiger Entlastung durch Despoten,
die uns beim Wegducken halfen.
Nun sind wir gefordert, den Flüchtlingen beizustehen, sie aufzunehmen,
die meisten sind keine "Wirtschaftsflüchtlinge", sondern Menschen in Not.
Leider versuchen wieder die "christlichen Parteien" Stimmung gegen
Schlepper zu machen, sie meinen die Flüchtlinge.
Wir sollten nicht vergessen, daß wir mitschuldig sind am Elend der
Flüchtlinge, indem wir halfen, ihre Wirtschaft, ihre Fischereien zu
ruinieren und indem wir aus Profitgier Waffen exportierten, die
jetzt zu uns zurückkommen, gerade cDU/csU war immer vorn.

Beitrag melden
Seite 2 von 23
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!