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Wahlkampf in Frankreich: Unsympath jagt Publikumsliebling
REUTERS

François Hollande führte in Umfragen haushoch, doch plötzlich holt sein Widersacher Sarkozy auf. Der Grund: Frankreichs sozialistischer Präsidentschaftskandidat ist einfach zu brav - und der Amtsinhaber hat gute Freunde bei der Presse.

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sittingbull 02.03.2012, 16:47
1.

Zitat von sysop
François Hollande führte in Umfragen haushoch, doch plötzlich holt sein Widersacher Sarkozy auf. Der Grund: Frankreichs sozialistischer Präsidentschaftskandidat ist einfach zu brav - und der Amtsinhaber hat gute Freunde bei der Presse.
Sie haetten sich gestern noch ein wenig besser informieren koennen; spaetestens aber heute morgen, bei Le Monde!
Da wird immer gegen 18h die neueste Umfrage von IFOP veroeffentlicht. Und die sagt nun genau das Gegenteil, von dem, was Sie hier schreiben. Sarko stagniert, faellt gar zurueck. Hektik und Nervoesitaet breiten sich bei der UMP aus.
Wenn Sie sich ueberzeugen wollen:

Nicolas Sarkozy grogne, Franois Hollande sourit - LeMonde.fr
Das aendert natuerlich nichts daran, dass der brave (aber keineswegs tumbe) F. Hollande die Wurst nicht von der Stulle zieht - ist eben kein Volkstribun!

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brux 02.03.2012, 17:15
2. Au backe

Leider sind die Franzosen nicht gut im Rechnen, oder besser gesagt: Sich mit Geld zu befassen, gilt als vulgär.

Was Hollande nämlich verspricht, ist nicht zu bezahlen. Er glaubt wohl, dass man die Deutschen einmal mehr zur Kasse zwecks Erfüllung sozialistischer Blütenträume bitten kann.

Und da wird's dann eng. Die Griechen braucht Europa nicht, die Franzosen aber schon. Kracht es zwischen D und F, geht alles den Bach runter.
Ich kann nur hoffen, dass sich die Franzosen zur Abwechslung mal ihrer europäischen Verantwortung besinnen.

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geronimo49 02.03.2012, 17:22
3. also ich lebe in F

Zitat von sysop
François Hollande führte in Umfragen haushoch, doch plötzlich holt sein Widersacher Sarkozy auf. Der Grund: Frankreichs sozialistischer Präsidentschaftskandidat ist einfach zu brav - und der Amtsinhaber hat gute Freunde bei der Presse.
und kann beim besten Willen ihren Artikel nicht nachvollziehen. Dass Sarko hier als faehig gelte, ist fuer mich nicht nachvollziehbar und wird wohl auch von den Franzosen genau umgkehrt gesehen. Sarko hat bislang nicht geliefert, ist ein penetranter Egomane, der staendig in wilden Aktionimus verfaellt. Sein Verhalten laesst stark zu wuenschen uebrig. Im Uebrigen bestaetigen die letzten Umfragen ihre These auch nicht. Ich wuerde mich schon sehr wundern wenn Sarko nochmal gewaehlt wuerde. Hier gibt es alle 15 Minuten fuer irgendeinen Dreck eine "Sondage".

Présidentielle 2012 - Intentions de vote aux élections - Sondages en France

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sittingbull 02.03.2012, 17:25
4.

Zitat von brux
Leider sind die Franzosen nicht gut im Rechnen, oder besser gesagt: Sich mit Geld zu befassen, gilt als vulgär.
Au Backe? Ja, das haben Sie gut formuliert! Wenn Sie sich jetzt noch ein wenig in F umsehen wuerden, dann muessten Sie sich auf Ueberraschungen einstellen - besonders, was "Rechnen" und auch Mathe, sowie die dort angebliche "Vugaritaet" des Geldes betrifft!

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dw75 02.03.2012, 17:27
5. So ein Blödsinn!

Zitat von sysop
François Hollande führte in Umfragen haushoch, doch plötzlich holt sein Widersacher Sarkozy auf. Der Grund: Frankreichs sozialistischer Präsidentschaftskandidat ist einfach zu brav - und der Amtsinhaber hat gute Freunde bei der Presse.
Die Berichterstattung von Herrn Simonis hat mich schon so manches Mal skeptisch gemacht, aber mit diesem Artikel beweist er endgültig, dass er wohl nicht auf der Höher seines Jobs ist. Die gesamte französische Presse berichtet genau das Gegenteil, und die Umfrageergebnisse gehen genau in die entgegengesetzte Richtung, nämlich dass der positive Trend für Hollande anhält, bzw. keinerlei positiver Trend für Herrn Sarkozy zu erkennen ist.

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derandersdenkende 02.03.2012, 17:35
6. Auch Herr Wulff hatte "gute Freunde"

Zitat von sysop
François Hollande führte in Umfragen haushoch, doch plötzlich holt sein Widersacher Sarkozy auf. Der Grund: Frankreichs sozialistischer Präsidentschaftskandidat ist einfach zu brav - und der Amtsinhaber hat gute Freunde bei der Presse.
Diese konnten ihm aber nur von Nutzen sein, solange das Volk keine Kenntnis davon hatte und nicht dagegen aufbegehrte.
Vielleicht sollten sich investigative Journalisten an die Lüftung des Beziehungsgeflechts machen, um eine Chancengleichheit der Kandidaten, die eigentlich in einer Demokratie selbstverständlich sein sollte, herzustellen.

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inqui 02.03.2012, 17:46
7. gute Freunde bei der Presse

Zitat von sysop
François Hollande führte in Umfragen haushoch, doch plötzlich holt sein Widersacher Sarkozy auf. Der Grund: Frankreichs sozialistischer Präsidentschaftskandidat ist einfach zu brav - und der Amtsinhaber hat gute Freunde bei der Presse.
Das kann im Wahlkampf für die Meinungsbildung
(Beliebtheitsbildung) entscheidend sein. Den Tip wird
er sich von Angela geholt haben.

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cs01 02.03.2012, 17:52
8. ...

Zitat von brux
Kracht es zwischen D und F, geht alles den Bach runter. Ich kann nur hoffen, dass sich die Franzosen zur Abwechslung mal ihrer europäischen Verantwortung besinnen.
Deutschland bzw. die deutsche Regierung wird mit beiden Kandidaten gut zurechtkommen. Es wissen nämlich beide Seiten, was auf dem Spiel steht.

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lupenrein 02.03.2012, 18:06
9. ..................

Zitat von geronimo49
und kann beim besten Willen ihren Artikel nicht nachvollziehen. Dass Sarko hier als faehig gelte, ist fuer mich nicht nachvollziehbar und wird wohl auch von den Franzosen genau umgkehrt gesehen. Sarko hat bislang nicht geliefert, ist ein penetranter Egomane, der staendig in wilden Aktionimus verfaellt. Sein Verhalten laesst stark zu wuenschen uebrig. Im Uebrigen bestaetigen die letzten Umfragen ihre These auch nicht. Ich wuerde mich schon sehr wundern wenn Sarko nochmal gewaehlt wuerde. Hier gibt es alle 15 Minuten fuer irgendeinen Dreck eine "Sondage".
Die Presse fungiert - das gilt auch für andere 'Demokratien' -
quasi als graue Eminenz und hat mehr Einfluss aif Wahlergebnisse als
Parteien oder die Kandidaten selbst.
Sarkozy har die Presse hinter sich. Deshalb glaube ich, dass er es wieder einmal schafft....

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