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Wahlkampf mit Post-Daten: Das Geschäft mit den Mikrozellen
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Die Deutsche Post hat Daten über Haushalte an Parteien im Wahlkampf verkauft. Und die haben damit ihre Strategie optimiert. Das ist legal - wie umstritten. Jetzt prüfen Datenschützer den Adresshandel.

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tim_struppi 03.04.2018, 23:43
20.

Laut Stellungnahme der Post zu dem Thema bekommt der Auftraggeber (hier also eine der Parteien) überhaupt keine Adressdaten, sondern nur der "Lettershop" (was ein Wort), der das Werbematerial versendet, erhält die Adressdaten. Laut Aussage beispielsweise der FDP hat man aber sehr wohl Adressdaten über diese Mikrozellen bekommen. Irgendjemand sagt hier also offenbar die Unwahrheit.

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mairhanss 04.04.2018, 01:04
21.

Was für eine Bananenrepuplik! Ich muss der Verwendung meiner Daten widersprechen, weiss aber gar nicht, dass sie gehandelt werden. Und das soll legal sein. Pfui Deibel..

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Little_Nemo 04.04.2018, 01:21
22. Politiker - Menschen, die sich ihre Neugier bewahrt haben

Es ist schon bemerkenswert mit welchem Feuereifer unsere politisch Verantwortlichen derzeit Vertrauen verspielen. Schon bald wird Ihnen die Post für teuer Geld mitteilen, dass sie sich ihre Massenwurfsendungen sparen können, weil sie eh niemand mehr wählen wird. Und die Post wird dieses Geld dringend brauchen, weil niemand mehr ihre regulären Dienste in Anspruch nehmen wird.

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frenchie3 04.04.2018, 05:41
23. Kann mal jemand erklären welche Daten

da genommen werden? Name und Hausnummer stehen an der Tür. Bleibt vom Postboten zu erfahren welche Tageszeitung ich habe und wer mir Briefe und Pakete schickt. Was drin steht/steckt ist schon wieder anonym. Daraus kann man mehr als Kaffeesatzlesen machen? Angenommen man könnte "zuverlässig" die politische Richtung einer Mikrozelle auslesen, schickt dann die SPD gezielt mehr Werbung in eine CDU-Gegend? Wie hoch muß der Überzeugungswert der Prospekte dann sein um jemand zum Wechseln zu bewegen? Für mich ist daß ein bemühter Aufreger und verhilft den Datenhändlern jetzt nur zu höheren Preisen weil jeder glaubt daß taugt echt was. Da grins ich breit, ich kenne Familien wo jeder bis zum dritten Kind eine andere politische Meinung hat.

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Tolotos 04.04.2018, 07:36
24. Klar, dass das legal ist!

Die Union ist der größte Nutznießer, und im Prinzip Staatspartei mit einen weitgehenden Gesetzgebungsmonopol!

Es wäre aber interessant gewesen, zu hören, wie der Aufschrei gewesen wäre, wenn nicht Union und FDP, sondern nur die AfD diese Daten hätten nutzen können!

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ford_mustang 04.04.2018, 08:44
25. Wie können die Daten anonym...

bleiben, wenn Briefe auf Grund von Statistiken versendet werden. In diesem Moment sieht man doch wer, mit welcher Adresse, höchstwahrscheinlich welche Partei bevorzugt. Der Spieß muss prinzipiell umgedeht werden. Wer meine Daten vermarkten will, hat erst um Erlaubnis zu fragen! Es darf auch gerne Geld dafür angeboten werden.

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Schlaflöwe 04.04.2018, 10:15
26. auf was für Ideen Konzerne

kommen, wenn es darum geht, Aktionären möglichst hohe Dividenden auf die Konten zu schieben.

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man 04.04.2018, 10:45
27. Schon eine gefühlte Ewigkeit

handelt die Post mit Daten. Man kann allerdings, wenn man lesen kann, immer den Verkauf der Daten auf allen möglichen Anmeldeformularen (auch im Netz) widersprechen. Ob das so eingehalten wird steht auf einem anderen Blatt.

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darthmax 04.04.2018, 12:24
28. Datenhandel

gab es schon immer, besonders über die Telefonbücher.
Nun hat der Trump dasüber facebook in den USA genutzt und das Geschrei ist groß.
Wie war das doch gleich bei Obama, sind da die mail Aktionen erfolglos gewesen und die Daten in Vergessenheit geraten? Wohl kaum, nur Hillarty war eben nicht sympatisch genug für die Obama Wähler.

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