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Wahlkampf in Österreich: Kurz und Kern überholen rechts
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Politik in Österreich ist so spannend wie lange nicht. Nach dem Bruch der Großen Koalition stehen im Oktober Wahlen an. Die drei großen Parteien buhlen um rechte Wähler.

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002614 14.07.2017, 17:29
150.

Zitat von Athlonpower
Nein Danke, so einen hatten wir ja schon mal von Österreich bekommen, hat sich weder für Deutschland noch für Europa und die übrige Welt auch nur ansatzweise gelohnt. Kurz ist der gleiche Typus Populistenschnauze wie Trump, Wilders und Le Pen, dem Volk nach dem Munde reden um die eigene Macht zu erhalten, zu etablieren und rücksichtslos auszubauen, der Mann hat seit seiner Jugendzeit auf nichts anders hingearbeite, es war übrigens seine einzige je durchgeführte Tätigkeit, vor Menschen diesen Typs ist höchste Vorsicht anzuraten, siehe den Bosposurdiktator in Ankara.
Vermutlich gefällt Ihnen das nicht, was er sagt.
Dasselbe Problem werden viele Franzosen mit Macron haben, -
aber der Mehrheit gefällt es, dass mal die ausgelutschten rechts/links Schienen verlassen werden und neue Wege in Betracht gezogen werden.

Trump, Wilders und Le Pen oder auch Erdogan mit Kurz zu vergleichen ist geradezu lächerlich.

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hugahuga 14.07.2017, 18:22
151.

Zitat von jottessd
Ihre Behauptung, dass Civey die gleiche Umfrage gemacht hat wie Catham House, ist falsch. Thinktank Catham House hat europaweit im Dez. 2016 gefragt: "Soll die muslimische Zuwanderung komplett gestoppt werden?" Ergebnis: folgende Werte für "Ja": Franzosen 51%; Deutsche 53%; Ungarn u. Belgier 64%; Österreicher 65%; Polen 71%. Civey Hat gefragt: "Glauben Sie, dass Deutschland durch den Zuzug von Menschen aus dem Ausland profitiert?" (Ergebnis: 53,2% der Befragten haben mit "Ja, auf jeden Fall" und "Eher ja" geantwortet.) Doch diese Frage ist eine völlig andere Frage als Catham gestellt hatte. Selbstverständlich gibt es bei der Einwanderung aus Osteuropa keine Bedenken wie bei derjenigen aus dem muslimischen Raum; selbstverständlich gibt es bei der Einwanderung aus Asien keine Probleme wie aus dem muslimischen Raum. Ein Kontern der Kritik an der muslimischen Einwanderung mit der Einwanderung allgemein geht nicht nur am Thema vorbei; ein solches Kontern will auch die Probleme der Einwanderung aus dem muslimischen Raum vertuschen, als da sind: Parallelgesellschaften in Deutschland; Agitationen gegen Grundrechte; Terroranschläge; Morddrohungen gegen Muslime, die sich um einen der westlichen Kultur kompatiblen Islam bemühen; etc.. Ihrem falschen Hinweis und der Art Ihrer Formulierungen entnehme ich, dass es Ihnen nicht nur um die Vertuschung solcher Probleme geht, sondern auch um die Diffamierung anderer Meinungen.
Das zeigt wieder einmal, dass jede Umfrage sehr individuell gesehen werden muss. 1. Wer stellt diese Umfrage 2. werbezahlt sie und 3. wie lautet der genaue Umfragetext.
Nicht nur in diesem Fall - so wie Sie es beschreiben - spielen diese Voraussetzungen die wichtigste Rolle. Und wenn da keine Übereinstimmung herrscht, sind die Ergebnisse genau so, wie wir es in den meisten Fällen erleben: Unterschiedlich und deshalb nicht zu verallgemeinern.

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hugahuga 14.07.2017, 18:37
152.

Zitat von Athlonpower
Nein Danke, so einen hatten wir ja schon mal von Österreich bekommen, hat sich weder für Deutschland noch für Europa und die übrige Welt auch nur ansatzweise gelohnt. Kurz ist der gleiche Typus Populistenschnauze wie Trump, Wilders und Le Pen, dem Volk nach dem Munde reden um die eigene Macht zu erhalten, zu etablieren und rücksichtslos auszubauen, der Mann hat seit seiner Jugendzeit auf nichts anders hingearbeite, es war übrigens seine einzige je durchgeführte Tätigkeit, vor Menschen diesen Typs ist höchste Vorsicht anzuraten, siehe den Bosposurdiktator in Ankara.
Ich lese Ihre Meinung - aber ich teile sie nicht. Herr Kurz hat sein Amt in einem demokratischen Land, welches demokratische Wahlen durchführt. Gerade in Bezug auf die unkontrollierte Zuwanderung - deren Langzeitfolgen nicht einmal im Ansatz überschaubar sind - zeigt Herr Kurz, dass man nicht erst dann Überlegungen anstellen kann, wenn die Zuwanderer bereits hier sind, sondern, dass das bereits viel früher zu geschehen hat. Natürlich kommt es immer auf den Standpunkt an. Für mich ist der gewählte Politiker auf seinem Posten richtig, dem an erster Stelle das Wohl seines eigenen Volkes am Herzen liegt und der das Wohl Fremder erst danach im Blick hat.
Ich würde es begrüßen. wenn unsere deutschen Politiker sich dafür einsetzten, dass die Ursachen der Flucht bekämft werden. Und dazu gehört mMn, dass jegliche Waffenlieferung in diese Spannungsgebiete zu unterbleiben hat. Aber das ist ein anderes Thema.

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hugahuga 14.07.2017, 18:44
153.

Zitat von mostly_harmless
Wohingegen Ihre kontinuierliche Reduktion der AfD-Inhalte und -Positionen UND der Zustimmung der Bürger auf "Einwanderung von Muslimen" zeigt, dass Sie ein Problem mit der Realität haben. In Konsequenz dieses Problems blenden Sie alles aus, was nicht zu Ihrem Weltbild passt. Aber das gehört bei AfD-Fans - jedenfalls ist das meine Erfahrung - wohl dazu. Aber auch Sie werden am Abend der Bundestagswahl Kontakt mit der Realität aufnehmen müssen. Auch wenn das eine für Sie vermutlich wenig befriedigende Erfahrung sein wird.
Der Forist "jottessd" hat seinen Einwurf sachlich begründet. Dass Sie ihm hier mit billiger Polemik antworten, sagt mir, dass Ihnen die Gegenargumente fehlen. Dann wären Sie doch lieber still geblieben.

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rainer_adam 15.07.2017, 07:54
154. Diese Wahlprognosen....

Diese wenn dieses Wochenende Wahlen wären Prognosen sind ein Witz und sie treffen seit geraumer Zeit überhaupt nicht mehr. Zumindest bei uns in Österreich. Ich erinnere an die Bundespräsidentenstichwahl. Ob man da hieß es noch es würde gaaaanz knapp werden und Hofer würde gewinnen schlußendlich, und was war? Es war fast schon ein Kantersieg für VDB.

Kurz ist wohl seit Jahrzehnten der beliebteste und Charismatischste ÖVP Politiker, keine frage, aber werden ihn seine "Kurz-Leaks" nicht doch noch einholen (das Verfälschen der Studie über Islamische Kindergärten)?

Hingegen der Bundeskanzler Kern aus der Wirtschaft kommt, er hat im letzten Jahr teilweise schon unglaubliches geleistet und "einfach gemacht" wie erst vor kurzem das durchsetzten der 1500,- Euro Mindestlohngrenze.

Kurz ist gut, aber besser und erfahrener ist auf jeden Fall der Kern.

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hektor2 17.07.2017, 08:34
155. Versuch

Zitat von Swift
Erstaunlich, wie viele Leute hier die Politik in Österreich bejubeln. Vielleicht versucht ihr mal, für eine zeitlang dort zu leben? Ich habe 4 1/2 Jahre dort gelebt und bin froh über die Politiker, die wir in Deutschland haben. Dass ein gerade 30-jähriger der große Hoffnungsträger in AT ist, hängt auch damit zusammen, dass fähiges politisches Personal in AT Mangelware ist.
Habe ich bereits getan, über 15 Jahre. Gefiel mir sehr gut. - Und jetzt?

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mostly_harmless 17.07.2017, 09:16
156.

Zitat von jottessd
[...] In Bezug auf die Bundestagswahl mache ich den Vorschlag, unsere kleine Debatte nicht ins Alberne zu ziehen: Bei der Bundestagswahl gibt es erstens nichts zu wählen und zweitens steht das Ergebnis schon fest.
Hahaha, Sie entsprechen wirklich in jeder Hinsicht der Schublade des AfD-Anhängers. Die VT fehlte noch, nun haben Sie diese nachgeliefert. Entsprechend ist wohl spätestens jetzt klar, dass Sie mich zum lächerlich machen nun wirklich nicht brauchen ...

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schmidthappens 17.07.2017, 09:20
157. na ja, alles was nicht...

...den "linken" Vorstellungen von Politik und Gesellschaft entspricht, ist in Deutschland bekanntlich "Rechts". Dabei stellt sich allerdings die Frage, was ist denn eigentlich schlecht an Rechts, wenn es dem Wohl des Landes dient?

Das es in Oesterreich jetzt hoffähig wird, wenn sich die sogenannten "Demokratischen"-Parteien auch eine Zusammenarbeit mit den - natürlich in Deutschland verteufelten - Rechts(-populisten) vorstellen können, zeugt doch nur von einem gesunden Menschenverstand.

Das es in Oesterreich inzwischen nicht mehr als Makel dient ein "Rechter" Wähler zu sein mag AUCH daran liegen, dass sich die öffentlichen Medien - ganz im Gegensatz zu der Deutschen Journaille - sachorientiert mit der FPÖ auseinandergesetzt haben.
Im Gegensatz zu Deutschland, wo die Journaille für sich in Anspruch nimmt, der Vordenker der Bürger zu sein und diesen aus Gründen der Effektivität die EIGENE Meinungsbildung abnimmt, können die Oesterreicher noch ihr eigenes Hirn gebrauchen ohne einer permanten Belehrung gepaart mit dem unverschämten Anspruch auf das Meinungsmonopol ausgesetzt zu sein, und das ist gut so!

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