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Wahlkampf-Reisen: Merkels Billig-Flieger
DPA

Wenn die Kanzlerin Wahlkampf macht, nimmt sie gern Flieger von Bundeswehr oder Polizei. Angeblich wird dies angemessen verrechnet - tatsächlich aber zahlt die CDU nur einen Teil der echten Kosten für den VIP-Service.

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lupenrein 27.08.2017, 09:30
120. Ein Firmenmitarbeiter, der

unberechtigt mit einem Dienstwagen privat fährt, fliegt.
Abggeordnete oder Minister, Kanzler.anzler sind immer zuerst Vertreter ihrer Partei. Erst in zweiter Linier sind sie Abgeoreordnete, Minister , Kanzler.
Merkel bestimmt die Richtlinien der Politik und natürlich sind das die Beschlüsse ihrer Partei. Sie veruntreut aber die Steuern aller Bürger, auch die der Opposition. Der Staatsetat ist nämlich nicht ihr Eigentum, sondern das aller Staatsbürger. Merkel macht nicht Wahlkampf für alle oder gar für die Demokratie, sondern ajusschließlich für ihre Partei und vor allemauch für sich persönlich.
Wer als Privatmann einen Firmenwagen privat benutzt und den steuerpflichtigen Anteil nicht versteuert, ist kriominell und wird bestraft. Zzurecht.

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gesinecresspahl 27.08.2017, 09:30
121. Nur ein Aspekt der Sache

Zitat von Auch eine Meinung
Wenn es das persönliche Geld der Foristen wäre, wären die nicht so verständnisvoll. Macht euch mal klar, das es "Euer" Geld ist!
Nun, dies ist schon richtig. Es gibt aber auch den Aspekt, dass man vor Überkontrolle überhaupt nicht mehr effizient arbeiten kann. Das ist auch unproduktiv, und ich bin froh darüber, dass es offenbar den Epsilon-Spielraum bei diesen kleinen Summen gibt, die die Handlungsfähigkeit erlaubt. (Ich weiß, wovon ich spreche, denn ich bin Beamter - allerdings ohne Spielraum - und weiß, dass die öffentliche Hand durch Überkontrolle immense Summen einfach verantwortungslos verplempert).

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the.crowd 27.08.2017, 09:31
122. Endlich

habt ihr begriffen, dass Wahlkampf ist - und dass die Genossen Probleme haben. Diese sind jedoch durch die Bank selbst geschuldet. Gabriel hat genau gewusst wie es kommen würde und sich selbst rausgenommen. Er kann halt Politik! Was man vom aktuellen Kanditaten der SPD (und der übrigen Mannschaft) nicht behaupten kann.

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tpro 27.08.2017, 09:31
123.

Zitat von Auch eine Meinung
Bei anderen Geschichten wird sich aufgeregt und geschimpft. Aber wenn es um Fr. Merkel geht, haben sehr viele auf einmal Verständnis. Da bereichert sich eine Partei am Volksvermögen! Selbst wann das derzeit legal sein sollte, gebietet es der Anstand, dies nicht in Anspruch zu nehmen. So wie das die SPD handbabt. Aber nein, da hat ein Großteil der Foristen hier "Verständnis" für die Kanzlerin. Unfassbar. Wenn es das persönliche Geld der Foristen wäre, wären die nicht so verständnisvoll. Macht euch mal klar, das es "Euer" Geld ist! Aber offenbar hat Mutti und ihre Partei alles schon so durchdrungen, das es eben keinen Anstand und kein Schamgefühl mehr gibt. Es ist einfach nur erschreckend. Ein Armutszeugnis für diese Menschen, die dann meinen, sie seien die Leistungsträger und Eliten Deutschlands.
"....So wie das die SPD handbabt...."

Sie scheinen mir ein Komiker zu sein. Glauben Sie denn, daß Schröder seinerzeit mit dem Fahrrad zu Wahlkampfauftritten gefahren ist? Glauben Sie, daß SPD-Spitzenpolitiker im Wahlkampf sich ein Auto von Sixt mieten? Wenn doch die gepanzerte Limousine im Fuhrpark steht? Träumen Sie weiter.

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globaluser 27.08.2017, 09:31
124. Passt doch prima zu den Vorwürfen von Herrn Brender, Einschüchterung

und Korruption. Gibt aber genügend deutsche Michel, die das gutheißen. Irgendwann einmal, wird es heißen, wenn die Merkel das gewusst hätte. Eine Leistung kostet X€ und die müssen bezahlt werden, alles andere ist Unterschlagung und somit eine Straftat. Abgesehen davon, das Merkel für dieses Land nichts getan hat.

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kyon 27.08.2017, 09:32
125. Journalistisch äußerst fragwürdig

"Angeblich wird dies angemessen verrechnet - tatsächlich aber zahlt die CDU nur einen Teil der echten Kosten für den VIP-Service."(SPON)
Das ist journalistisch schon recht übel, wie da suggestiv unterstellend mit "angeblich" von SPON formuliert wird. Das Konrad-Adenauer-Haus hat nach SPON-Angaben nicht (!) gesagt, dass dies "angemessen" verrechnet wird, sondern "nach den Richtlinien" der Bundespolizei und der Bundeswehr.

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mekrico 27.08.2017, 09:33
126. Ich gebe mir Mühe Sie zu verstehen.

Zitat von oleparker
lässt sich ein Mehrwert auch durch das Schaffen von Bedingungen, unter denen erfolgreiches Wirtschaften möglich ist, sofern Sie verstehen, was ich meine.
Aber Sie, könnens nicht. Verstehen.
Wenn Sie allerdings Merkels freundliche Zuneigung zu der Automobilindistrie und deren Manager als Mehrwert betrachten damit die erfolgreich wirtschaften können, dann war das ein Griff ins Klo.

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DerVO 27.08.2017, 09:33
127. Grundsätzlich legitim

Grundsätzlich finde ich das legitim. Der Schutz der Bundeskanzlerin ist eine staatliche Aufgabe, ausdrücklich auch, wenn diese "private" Termine wahrnimmt. Dass die Kanzlerin somit nur den Preis eines Business-Class Tickets zahlt und nicht die tatsächlichen Kosten, scheint mir daher angemessen.

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redwed11 27.08.2017, 09:33
128.

Zitat von wiwicantab
Meiner Meinung nach haben wir wichtigere Probleme im Land und im Wahlkampf als die Frage, ob Flugstunden zum Vollkostenpreis vergütet werden. Frau Merkel ist nun mal die Bundeskanzlerin, was ihre Wahlkampfauftritte logistisch sicher nicht einfacher macht, von der Gefährdung ganz zu schweigen. Da finde ich es recht und billig, dass sie auf die Flugbereitschaft zurückgreift, und auch angemessen, dass die CDU sich an den Kosten beteiligt. Wie viel davon dann reine Wahlkampfkosten sind bzw. Mehraufwand aufgrund ihres öffentlichen Amtes, ist Haarspalterei. Auch fallen diese Beträge im Vergleich mit den Gesamtausgaben für den Wahlkampf nicht weiter ins Gewicht.
Können Sie sich noch an die so genannte Dienstwagenaffäre vor einigen Jahren und die Kampagne der CDU/CSU gegen die damalige Ministerin Ulla Schmidt losgetreten hat. Dabei ging es bei dieser angeblichen Affäre um geringe Summen.
Bei den Flügen von Frau Merkel zu ihren Wahlkampfauftritten geht es um weitaus höhere Summen, die der Steuerzahler für den Wahlkampf der CDU aufbringen muss. Wenn man die Flüge und die tatsächlichen Kosten zusammenrechnet dürfte locker eine summe zusammenkommen, die einen Millionenbetrag ausmacht. Das ist keine Haarspalterei das ist eine ungerechtfertigte Wahlkampfhilfe für die CDU. Denken Sie an die Kampagne gegen Ulla Schmidt der CDU wo es um lächerliche 2.000 € ging. Wenn die tatsächlichen Kosten für die Flüge der Kanzlerin zu ihren Wahlkampfauftritten nicht weiter ins Gewicht fallen, dann soll doch die CDU die tatsächlichen Kosten zahlen. Sie sogenannte Dienstwagenaffäre Ulla Schmidt und das Gebrüll der CDU dazu.
Ihren Beitrag kann man in diesem Zusammenhang nur als puren Zynismus ansehen.

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Akonda 27.08.2017, 09:34
129.

oleparker heute, 06:54 Uhr
1. Ach nee, ...
Hat schon einmal jemand ausgerechnet, wie hoch der Mehrwert ist, den die Kanzlerin für dieses Land während ihrer Regierungszeit erwirtschaftet hat?
------------
Ein Fan also.........
WAS hat die Kanzlerin für DIESES Land erwirtschaftet? Sie scheinen informiert, also lassen Sie uns daran teilhaben!

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