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Wahlkampf-Reisen: Merkels Billig-Flieger
DPA

Wenn die Kanzlerin Wahlkampf macht, nimmt sie gern Flieger von Bundeswehr oder Polizei. Angeblich wird dies angemessen verrechnet - tatsächlich aber zahlt die CDU nur einen Teil der echten Kosten für den VIP-Service.

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SvenausRbeiHH 27.08.2017, 08:43
70. interessant...

interressant wäre es doch auch, ob und wenn ja wie häufig, rein zufällig natürlich immer direkt in der Nachbargemeinde des Wahlkampfauftrittes irgendein 20 minuten dauernder offizieller Termin des Kandidaten als Kanzler/Minister etc. stattfindet. Ein offizielles Gespräch mit dem lokalen Bürgermeister der selben Partei o.ä.

Dies hätte dann den großen Charme, dass einfach gar nichts mehr erstattet würde.

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giespel 27.08.2017, 08:46
71. Verwunderlich

Warum reagieren alle so erstaunt, wenn die Partei, die für alles Schlechte und Böse im Menschen steht, betrügt und stiehlt.

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bockshorn11 27.08.2017, 08:46
72. traurig

tja, diese Person hat ja auch ein zeitaufwendiges Hobby, dem Sie fröhnt. Vielleicht kann sie ja diese albernen Regierungsgeschäfte mal fr die paar Wochen einstellen und sich auf Wesentliches konzentrieren, nämlich uns Bürgern auf Markplätzen die Hände schütteln. Aber das hat diese suabere Dame noch nicht begriffen, dass es nämlich um UNS geht. Uns, dem Souverän soll sie huldigen.

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Braveheart Jr. 27.08.2017, 08:47
73. Und wann ist Frau Merkel ...

... das letzte Mal in dem für sie reservierten Wahlkreis aufgeschlagen? Ich erinnere mich dunkel an einen SPIEGEL Beitrag, wo die Redaktion erhebliche Schwierigkeiten hatte, die Dame dort anzutreffen - dabei gehören regelmäßige "Sprechstunden" (d.h. wo einfache Bürger ihr Herz ausschütten und der Politiker verspricht sich zu kümmern) doch zu den Basispflichtübungen jedes Abgeordneten.

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fluxus08 27.08.2017, 08:48
74. Na klar, lieber Spiegel,

irgend ein Thema muss sich doch finden.
Und das nächste Thema könnte heissen: "Merkel gewinnt Wahlkampf nur aufgrund Nutzung der Bundeswehrflieger".

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FrankDr 27.08.2017, 08:48
75.

Meine Güte, wie kleinlich und typisch deutsch.
Sie ist zumindest aktuell noch unsere Kanzlerin und wenn sie meint sie will mit zwölf Feuerwehrautos fahren, dann soll sie das genauso kriegen wie ein kleines Flugzeug von jeder anderen Behörde oder Institution.

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teacher20 27.08.2017, 08:49
76.

Man muss Merkel nicht unbedingt mögen, wenn man in diesem genau jetzt platzierten Vorwurf eine gezielte Wahlkampfhilfe für den flügellahmen "Adler aus Würselen" sieht. Ob's was nützt?
Thematisch ist sie nicht zu packen, was all die Martin-Medien schier zur Verzweiflung bringt.
Was die Vorteilsnahme beim Fliegen angeht,
steht Merkel im Übrigen nicht allein. Da kennt nämlich der interessierte Bundesbürger nämlich nur noch Politiker und keine Parteien mehr.

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gesinecresspahl 27.08.2017, 08:49
77.

Zitat von DrStrom66
und hat ein interessantes Thema aufgegriffen. Klar die politische Klasse lässt sich hoffieren und chauffieren auf Kosten der Untergeordneten. Ist das aber was Neues ? Nein ich glaube nicht wird das doch von jedem Adligen Lord König seit Menschengedenken gemacht. Wo ist der Unterschied zwischen einer Tyrannei und dem Hier und Jetzt ? Der Staat kann geben aber auch viel nehmen. Weg mit ihm
Weg mit ihm? Dem Staat? Und wir ziehen auf Bäume, oder halten uns alle mit verklärten Augen an den Händen und kuscheln uns in eine sanfte Ära der liebevollen Anarchie? Und Ihnen fällt wirklich kein Unterschied zwischen Ludwig dem 14. und Frau Merkel auf? Da weiss man nicht, ob man lachen oder weinen soll.

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CHR1 27.08.2017, 08:49
78. Herzlichen Dank

So nun ist der Spiegel offiziell als Wahlkampfhelfer für die SPD eingestiegen.
Das Thema ist nicht neu und wäre vor zwei Jahren völlig unproblematisch gewesen. Jetzt ist es Wahlkampfhilfe. Schade. So muss man sich bei politischen Themen immer fragen aus welcher motivation heraus der Spiegel schreibt.

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mwroer 27.08.2017, 08:51
79.

Zitat von C-Hochwald
So wie in diesem Artikel beschrieben werden wohl auch SPD Kanzler in den vergangenen Wahlkapmfphasen gereist sein. Hat SPON sonst noch was substanzielles zu berichten? Oder begeben Sie sich nun auf das Niveau der Sozialneider?
Vor allem entspricht es den Regeln - das ist die einzig relevante Erkenntnis aus dem Artikel. Offensichtlich hat der amtierende Kanzler da einen Bonus - den jeder Kanzler vor ihm auch hatte.

Was wir also aus dem Artikel lernen: Die Politik fliegt und fährt mit Staatseigentum billiger als mit Ryanair.

Und im nächsten Artikel lernen wir dann das Frau Merkel, im Bundeskanzleramt, Wasser aus dem Wasserhahn trinkt statt sich welches privat im Supermarkt zu kaufen und so die Staatskasse massiv schädigt.

@dondon - hätte es nicht. Das sind keine unbezahlten Privatflüge sondern Wahlkampfauftritte die entsprechend den gelten Vorschriften dafür bezahlt werden. Meistens liegen die auch noch zwischen dienstlichen Terminen - man fliegt also bestenfalls Umwege - und es ist nicht so als ob sich der Spiegel da Mühe machen würde die tatsächlichen Extrakosten zu recherchieren bzw. die sowieso entstehenden Kosten (also egal ob einer fliegt oder nicht) rauszurechnen.

Sommerloch und letzte Phase des Wahlkampfes ... man sollte den nächsten Wahltermin wirklich anders legen.

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