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Wahlkampfabschluss: Merkel fordert Flüchtlinge zur Integration auf
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Flüchtlinge müssen sich integrieren und die deutsche Werteordnung anerkennen - das hat Angela Merkel zum Abschluss des Landtagswahlkampfs bekräftigt. Energisch rechtfertigte die Kanzlerin ihre Entscheidungen in der Asylpolitik.

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elikey01 13.03.2016, 15:29
130. Merkel'sches Paradoxum

Zitat von nofreemen
Flüchtlinge sind unfreiwillig auf der Flucht. Nun werden sie noch gezwungen für fremde Werte einzustehen und zu übernehmen. Teilweise Werte die, sie erst zur Flucht zwangen. Demokratie sollte auf Freiheit beruhen und nicht auf Zwang.
#12
Jetzt fordert sie wahlkampftaktisch die Flüchtlinge zur Integration auf. Dabei ist es noch nicht lange her, als sie verkündete, dass längst nicht alle ein Bleibe(Asyl)recht bekämen und viele daher wieder gehen müssten, wenn in ihren Heimatländern Friede einkehrt.
Von den Kosovo-Flüchtlingen z.B. sind ca. 70 % wieder zurückgekehrt, obwohl dort bis heute noch längst nicht einigermaßen akzeptable Lebens- und Sicherheitsverhältnisse gegeben sind.

Man kann sie niemals zum "Eingestehen westl. Werte" zwingen. Selbst bei der Ahndung von Gesetzesverstößen wurde ein justitzieller "Kultur-Bonus" wahrgenommen.
Was in den Parallelgesellschaften mit Sharia-Hinterzimmern gelebt wird, weiß man weder in Berlin noch bei Justiz und Polizei so genau, will es womöglich auch gar nicht wissen, so lange es keine Politik-bedrohliche Unruhen gibt. Erst "Pegida" und AfD indess zeigen anscheinend, wann die Etablierten "ernsthaft" REAGIEREN: Wenn sie ihre Macht und Pfründe bedroht sehen. Ihre REAKTIONEN auf dgl. Entwicklungen sind in ihrem Schmähcharakter allzu durchsichtig.
Schließlich leben in den Parallelgesellschaften viele seit Jahren ohne jegliche Deutschkenntnisse und nach ihren Traditionen, von Sharia-Friedensrichtern begleitet an deutschem Recht und der Justiz vorbei. U.a. zeigt sich dies in den Schulen bzgl. der Töchter dieser Familien und der Tatsache, dass ein wg. Problemen erforderl. schul. Familienbesuch zu Hause häufig von einem Dolmetscher begleitet werden muss.
Das ist die Konsequenz daraus, dass die Politik eben keine Integration wirklich forderte. Dafür schmähte die LiRoGr-Fraktion u.a. z.B. diejenigen aus der CSU, die empfahlen, auch zu hause Deutsch zu sprechen, um die Sprache besser zu lernen.
Islamunterricht (von DITIP-Lehrern gehalten) an staatl. Schulen einzuführen, war der Politik offensichtlich wichtiger.

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kasam 13.03.2016, 16:02
131. Wer nach Deutschland kommen will, dem sollte man erst einmal die Gelegenheit geben

sich einzuleben. Alle reden von Integration, das kann man aber erst, wenn man bleiben darf und Hoffnung hat, irgendwie dazu zu gehören. Bestimmt aber nicht nur mit Drohungen.

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rosaberg 13.03.2016, 16:09
132. weint Mutti Merkel auf dem Foto?

Grund genug dafür hätte sie. Das könnte das Foto des Monats werden:-))

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nachtmacher 14.03.2016, 16:13
133. Tja... Prinzipiendebatten...

klar, dafür wars im September zu spät. Allerdings ist die Flüchtlingskrise nicht vom Himmel gefallen. Mit der prinzipiendebatte hätte vor allem Frau Merkel bereits Anfang letzten Jahres beginnen müssen. So wurde "alternativlos" von oben her bestimmt, ohne Rücksicht auf Gesetze, Verträge etc. Die danach vom zaun brechende "Prinzipiendiskussion" wurde mit der nazikeule versucht zu erschlagen. Diskutiert wurde da gar nichts. Diese absolut notwendige Diskussion wird ja noch nicht einmal jetzt geführt. Da ist auch die Kanzlerin eines der größten Hemmnisse. Auf eine europäische Lösung können wir noch lange warten. Einfach mal Zeitungen aus den Nachbarländern lesen, dann weiß man, was gespielt wird. Für die Zeit jetzt nach der Wahl erwarte ich irgendwie Sonderzüge und Charterflüge... die und "europäischen Flüchtlingskontingente" werden doch bloß deutsche Kontingente. Portugal wollte 3000 Flüchtlinge aus Idomeni aufnehmen. Bloß wollte da keiner hin. Die Visa-Freiheit für die Türkei könnte den nächsten Migrationsschub auslösen... aber hauptsache es geht so weiter und irgendwie wird diese Klatsche schon noch zu einem Erfolg umgedeutet werden.

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