Forum: Politik
Wahlkampfauftakt in Florida: Platte mit Sprung
Carlos Barria/ REUTERS

Er hofft, dass die alten Hits noch ziehen: Mit derben Attacken, großen Versprechungen und viel Show startet US-Präsident Donald Trump in Florida die Kampagne zu seiner Wiederwahl. Seine Anhänger sind begeistert, aber reicht das?

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kuac 19.06.2019, 09:16
20.

Zitat von Spagatvo
Trump wird sich nicht sonderlich krumm machen müssen für seine Wiederwahl. Es gibt keine schlichtweg keine Alternative.
Es gibt immer eine Alternative, sogar bei den Reps.
Wenn Trump meint, dass die USA jetzt weltweit mehr respektiert wird, dann lügt er wieder.
Wenn er sagt, dass kein POTUS vor ihm mehr erreicht hatte, dann lügt er wieder. Allerdings, wenn er meint, dass kein POTUS mehr Waffen verkauft hat als er, dann stimmt das. Mehr US Waffen töten mehr Menschen.

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gatsue 19.06.2019, 09:16
21. Interessanter Auftakt

Vor allem die umfassende Begeisterung für Trump. Und die Gegenproteste, die davon zeugen, wie sehr die Demokraten das Land gespalten haben mit ihrer Verweigerung jeglicher politischen Arbeit. Besonders interessant am Rallyauftakt, 5 Stunden übertragen auf Fox TV, war allerding die Rede von Trump Jr. Hier erwächst den Demokraten ein junger Gegner, den sie nur schwerlich dämonisieren können wie seinen Vater. Und dazu ein hervorragender Rhetoriker, der weiß wie man mit den Massen umgeht.

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EinMüllergehtNoch 19.06.2019, 09:21
22. Beitrag 16

Trumps Taten sind nicht so wichtig, sie sehen das ja an Merkel, sie hat nur negatives gemacht und wurde trotzdem immer und immer wieder gewählt !

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kuac 19.06.2019, 09:22
23.

US Ansehen in der Welt sinkt durch Trump.
https://de.statista.com/infografik/9987/us-ansehen-in-der-welt-sinkt-durch-trump/

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dosmundos 19.06.2019, 09:31
24. Die entscheidende Frage ist und bleibt...

...ob es Leute gibt, die bei der letzten Wahl nicht für Trump gestimmt haben, ihn nun aber wählen würden.

In keiner der Umfragen, Kommentaren, Studien und Analysen habe ich auch nur einmal davon gehört, dass irgendeine Wählergruppe sozusagen nachträglich von Trumps Arbeit überzeugt worden wäre.

Denn viel weniger Stimmen als 2,5 Mio. weniger als der Gegenkandidat kann er sich nicht leisten. Der eine oder andere Swing State ist schon zurück geschwungen...

Klar, vieles hängt davon ab, wen die Demokraten ins Feld schicken. Aber selbst dann dürfte so mancher, der vor 3 Jahren "gegen Hillary" gestimmt hat, beim nächsten Mal nicht nochmals Trump wählen, egal wie groß die "sozialistische Gefahr" sein sollte.

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Beat Adler 19.06.2019, 09:39
25. Trump 2016 copy paste zu Trump 2020 reicht nicht!

Trump 2016 copy paste zu Trump 2020 reicht nicht!

Warum verlor Hillary Clinton Staaten, die vorher 2 Mal von Obama gewonnen wurden? Weil die Afro-Amerikaner der 2016 Wahl fernblieben. Das reichte, um den Trump ins Weisse Haus zu bringen!

Heute zeigen Umfragen, dass diese Afro-Amerikaner 2020 mit grosser Stimmbeteiligung dem Kandidaten der Demokraten, wer immer es ist, ihre Stimme geben werden. Warum? Weil ein unentfernbares Ettikett am Trump klebt, auf dem steht: “White Supremacist”.

Die andere wichtige Minderheit, die oft das Zuenglein an der Waage einiger Staaten ist und damit entscheidet, welcher Kandidat gewaehlt wird, sind die Latinos. Sie hassen Trump wegen dem Auseinandereissen von Familien an der mexikanischen Grenze, und auch weil er ankuendigte Millionen Latinos rauszuwerfen!

Als 3 Umfragespezialisten der republikanischen Partei dem Trump diese schlechten Nachrichten ueberbrachten, wurden sie gefeuert.
mfG Beat

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annoo 19.06.2019, 09:39
26. Warum stottern Sie?

Was reicht? Ja, wir wissen auch hier, Teile der Landbevölkerung sind auf Trumps Seite. Und was sagt das über künftige Wahlergebnisse? Gar nichts. Zu- und Abstimmungswerte polarisieren tatsächlich in den Staaten zwischen Stadt und Land, das ist in Deutschland nicht viel anders. Nun ist es aber keine Wahl zwischen Städtern und Landbewohnern sondern aller Wahlberechtigten in Summe.

Es gibt einen Bodensatz an Trump-Unterstützern, das haben wir - ja, auch Ihnen - hier schön öfter geschrieben. Denen reicht es wie Ihnen Kriminalität mit Hautfarbe gleichzusetzen ("Schwarze/Mexikaner sind böse"). Wie unterkomplex diese Betrachtungsweise ist merken die/Sie nicht mal. Und diese Menschen verzeihen Trump alles. Auch den von ihm geschilderten Fall des Mordes auf offener Strasse. Das sind so grob 30% (welches Problem diese Menschen haben müsste man gesondert untersuchen). Die wird man nicht erreichen, ich vermute die identifizieren sich mit Trump, weil sie auch mal gerne ein toller Hecht sein wollen, egal mit welchen Mitteln. Und/oder die haben so wenig Selbstwertgefühl oder Standing in der Gesellschaft, dass sie sich jemand suchen, der unter ihnen steht, über den sie meinen sich überhöhen zu können da ist dann kein Argument zu blöde. Ansonsten sehe ich außer für Schwerreiche wie Trump denen seine Politik vorrangig gilt keinen nachvollziehbaren Grund Trump zu unterstützen.

Dann gibt es den weitaus größeren Teil, der Trump stark ablehnt, ihn sogar eine Gefahr für sein eigenes Land sieht und für die ganze Welt. Im Enddefekt gibt es - und da müssen Sie jetzt ganz stark sein - deutlich mehr Ablehnende als Zustimmende. Sollte also der Wähler bei der Wahl nicht urplötzlich irrational handeln, sieht es für Trump schlecht aus. Da diverse Verfahren auf ihn warten, die einem Präsidenten nicht schaden können, durchaus aber einem Privatmann, wird er dies mit allen Mitteln zu verhindern versuchen . Aber diesmal sind die Wähler vorbereitet und lassen sich - davon gehe ich aus - nicht mehr wie beim letzten Mal durch eine damals geschickt platzierte Lüge ("Clinton-Mails") hinters Licht führen. Wenn also Trump erwartungsgemäß zur nächsten Wahl aus der Widerlichkiste etwas "Ungeheuerliches" herauszaubert das die Gegenseite zu diskreditieren versucht ist die Frage ob das noch jemanden juckt, die Untersuchungen (s.u.) sprechen dagegen. Die Posititionen sind - auch Dank Trumps polarisierender Politik - festgefahren, es hat auch die angebliche Entlastung des Mueller Berichts (no collusion) keine Erhöhung der niederen Zustimmungsrate gebracht, das ist hier ablesbar (also falls Sie Statistiken lesen können oder wollen):

https://projects.fivethirtyeight.com/trump-approval-ratings/

Wie wäre es eigentlich, wenn Sie auch mal Belege für Ihre Aussagen brächten, ich lese von Ihnen immer nur eine Zusammenfassung des Fox-Nachrichten-Tickers heraus, Ihre morseähnlichen Halbsätze bestärken mich darin.

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kuac 19.06.2019, 09:40
27.

Zitat von EinMüllergehtNoch
Trumps Taten sind nicht so wichtig, sie sehen das ja an Merkel, sie hat nur negatives gemacht und wurde trotzdem immer und immer wieder gewählt !
Für welche negative Taten wurde sie wann gewählt? Bitte etwas konkreter.

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annoo 19.06.2019, 09:43
28. Was reicht?

Ja, wir wissen auch hier, Teile der Landbevölkerung der Staaten sind auf Trumps Seite. Und was sagt das über künftige Wahlergebnisse? Gar nichts. Zu- und Abstimmungswerte polarisieren tatsächlich in den Staaten zwischen Stadt und Land, das ist in Deutschland nicht viel anders. Nun ist es aber keine Wahl zwischen Städtern und Landbewohnern sondern aller Wahlberechtigten in Summe.

Es gibt einen Bodensatz an Trump-Unterstützern, das haben wir - ja, auch Ihnen - hier schön öfter geschrieben. Denen reicht es wie Ihnen Kriminalität mit Hautfarbe gleichzusetzen ("Schwarze/Mexikaner sind böse"). Wie unterkomplex diese Betrachtungsweise ist merken die/Sie nicht mal. Und diese Menschen verzeihen Trump alles. Auch den von Trump geschilderten Mordauf offener Strasse der von den Fans bejubelt würde. Das sind so grob 30% (welches Problem diese Menschen haben müsste man gesondert untersuchen). Die wird man nicht erreichen, ich vermute die identifizieren sich mit Trump, weil sie auch mal gerne ein toller Hecht sein wollen, egal mit welchen Mitteln. Und/oder die haben so wenig Selbstwertgefühl oder Standing in der Gesellschaft, dass sie sich jemand suchen, der unter ihnen steht, über den sie meinen sich überhöhen zu können. Da ist dann kein Argument zu blöde. Ansonsten sehe ich außer für Schwerreiche wie Trump denen seine Politik vorrangig gilt keinen nachvollziehbaren Grund Trump zu unterstützen.

Dann gibt es den weitaus größeren Teil, der Trump stark ablehnt, ihn sogar eine Gefahr für sein eigenes Land sieht und für die ganze Welt. Im Enddefekt gibt es - und da müssen Sie jetzt ganz stark sein - deutlich mehr Ablehnende als Zustimmende. Sollte also der Wähler bei der Wahl nicht urplötzlich irrational handeln, sieht es für Trump schlecht aus. Da diverse Verfahren auf ihn warten, die einem Präsidenten nicht schaden können, durchaus aber einem Privatmann, wird er dies mit allen Mitteln zu verhindern versuchen . Aber diesmal sind die Wähler vorbereitet und lassen sich - davon gehe ich aus - nicht mehr wie beim letzten Mal durch eine damals geschickt platzierte Lüge ("Clinton-Mails") hinters Licht führen. Wenn also Trump erwartungsgemäß zur nächsten Wahl aus der Widerlichkiste etwas "Ungeheuerliches" herauszaubert das die Gegenseite zu diskreditieren versucht ist die Frage ob das noch jemanden juckt, die Untersuchungen (s.u.) sprechen dagegen. Die Posititionen sind - auch Dank Trumps polarisierender Politik - festgefahren, es hat auch die angebliche Entlastung des Mueller Berichts (no collusion) keine Erhöhung der niederen Zustimmungsrate gebracht, das ist hier ablesbar (also falls Sie Statistiken lesen können oder wollen):

https://projects.fivethirtyeight.com/trump-approval-ratings/

Wie wäre es eigentlich, wenn Sie auch mal Belege für Ihre Aussagen brächten, ich lese von Ihnen immer nur eine Zusammenfassung des Fox-Nachrichten-Tickers heraus, Ihre morseähnlichen Halbsätze bestärken mich darin.

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dosmundos 19.06.2019, 09:44
29.

Zitat von kuac
US Ansehen in der Welt sinkt durch Trump. https://de.statista.com/infografik/9987/us-ansehen-in-der-welt-sinkt-durch-trump/
Es ist immer interessant zu beobachten, dass alles, aber auch wirklich alles, was Trump mit Bezug zum Ausland sagt und (sehr gelegentlich) tut, einzig und allein auf die Wirkung auf seine Wählerbasis hin getrimmt ist, die von internationalen Beziehungen absolut gar keine Ahnung hat. Trump macht einzig und allein Innenpolitik, immer und überall.

International mag das Ansehen sinken, das größere Problem aber ist, dass die amerikanische Regierung von niemandem mehr ernst genommen wird. Mal sehen, was passiert, wenn die USA wirklich einmal einem ernsthaften Test unterzogen werden. Klimaschutzpolitik ist Pillepalle im Vergleich zu realpolitischen Herausforderungen des Augenblicks, und die USA hatten bisher Glück, dass ihre politischen Gegenspieler auf den langsam fortschreitenden Verfall der amerikanischen Machtposition bauen, anstatt mit einer gezielten Provokation die Aktionsfähigkeit der Trump-Regierung zu testen.

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