Forum: Politik
Wahlkampfauftakt in Florida: Platte mit Sprung
Carlos Barria/ REUTERS

Er hofft, dass die alten Hits noch ziehen: Mit derben Attacken, großen Versprechungen und viel Show startet US-Präsident Donald Trump in Florida die Kampagne zu seiner Wiederwahl. Seine Anhänger sind begeistert, aber reicht das?

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Andraax 19.06.2019, 10:22
40. Four more Years!

Es ist zwar etwas gemein (v.a. für die ärmeren Bevölkerungsschichten in den USA), aber ich möchte, dass Trump wiedergewählt wird. "Aus Schaden wird man klug" lautet das Sprichwort, das hier zutrifft. Der Schaden wird zwar noch viele Jahre schmerzvoll zu spüren sein, aber langfristig (Jahrzehnte) wird es den USA zum Vorteil gereichen, wenn Trump die Republikaner auf unabsehbare Zeit unwählbar macht.

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Knallerbse 19.06.2019, 10:26
41. Wenn es schlecht...

... für ihn läuft, bricht er einen Krieg vom Zaun. Das haben schon andere vor ihm getan, weil es von der eigenen Unfähigkeit ablenkt.
Die Vorbereitungen haben ja auch schon angefangen.
Einzig die kriegsmüde Bevölkerung könnte ihm einen Strich durch die Rechnung machen.
Auf der anderen Seite: Patriotismus zählt drüben viel!

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annoo 19.06.2019, 10:26
42. Oh mann...

Zitat von EinMüllergehtNoch
Trumps Taten sind nicht so wichtig, sie sehen das ja an Merkel, sie hat nur negatives gemacht und wurde trotzdem immer und immer wieder gewählt !
Dass Merkel nur Negatives gemacht haben sollte (schreibt man übrigens groß, nur so nebenbei), ist an Unterkomplexität und Polemik nicht zu überbieten. Ihre Aussage lässt übrigens deutlich mehr Rückschlüsse auf SIE zu als auf Frau Merkels Politik. Verbittert? Frustriert? Weshalb glauben Sie gilt unsere Bundeskanzlerin seit vielen Jahren als eine der beliebtesten und integersten Politiker*nnen weltweit? Weil "alles falsch"?

(Dies schreibe ich als jemand, der immer links der CDU/CSU gewählt hat)

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minimalmaxi 19.06.2019, 10:29
43.

Was Trump seinen Anhängern bietet, reicht allemal um erneut Präsident zu werden. Dazu bedarf es ja nicht viel, wie die letzten Jahre gezeigt haben. Armes Amerika hätte ich fast gesagt, aber in Deutschland oder Europa ist es auch nicht so viel besser.

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muellerthomas 19.06.2019, 10:30
44.

Zitat von JensJacob
Denkt ihr wirklich, nur weil in Deutschland so viel Negatives über Trump geschrieben wird das die Amerikaner sich davon beeindrucken lassen? Wie überheblich. Der Amerikaner entscheidet an der Wahlurne nach den Kriterien wie sich sein Leben verbessert oder verschlechtert hat, nicht darüber ob der Präsident einen lockeren Gang oder ein guter Redner ist.
Niemand hier denkt, dass sich US-Wähler von SpOn-Forum beeinflussen lassen. Wie kommen Sie darauf?

Ich glaube aber nicht, dass die Verbesserung der Lebensverhältnisse die einzige Determinante für die Wahlentscheidung ist.

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altais 19.06.2019, 10:34
45.

Zitat von gatsue
Vor allem die umfassende Begeisterung für Trump. Und die Gegenproteste, die davon zeugen, wie sehr die Demokraten das Land gespalten haben mit ihrer Verweigerung jeglicher politischen Arbeit. Besonders interessant am Rallyauftakt, 5 Stunden übertragen auf Fox TV, war allerding die Rede von Trump Jr. Hier erwächst den Demokraten ein junger Gegner, den sie nur schwerlich dämonisieren können wie seinen Vater. Und dazu ein hervorragender Rhetoriker, der weiß wie man mit den Massen umgeht.
"....wie sehr die Demokraten das Land gespalten haben mit ihrer Verweigerung jeglicher politischen Arbeit".Das ist eine absolute Lüge. Wer politische Arbeit verweigert sind die Republikaner im Senat. Dort liegen etwa 120 (wie auch immer die aktuelle Zahl ist) oder mehr Gesetzesentwürfe auf Halde und werden nicht bearbeitet, oder blockiert. Gespalten hat das Land der Donald und sonst niemand.

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annoo 19.06.2019, 10:38
46. Wie überheblich

Zitat von JensJacob
Denkt ihr wirklich, nur weil in Deutschland so viel Negatives über Trump geschrieben wird das die Amerikaner sich davon beeindrucken lassen? Wie überheblich. Der Amerikaner entscheidet an der Wahlurne nach den Kriterien wie sich sein Leben verbessert oder verschlechtert hat, nicht darüber ob der Präsident einen lockeren Gang oder ein guter Redner ist.
Überheblich von Ihnen zu denken, dass man hier die Entscheidungen (verbesserte Lebensbedingungen ja/nein) nicht nachvollziehen könnte.

Aber Sie brauchen die amerikanische Presse verfolgen (das tun Sie doch, oder?) können Sie sehen, dass genau das das Problem ist. Nur weil Trump behauptet, es ging allen besser ist das doch noch lange nicht der Fall. Die Stimmung ist dort genau so zwiegespalten wie hier. Es gibt welche die glauben, es ginge ihnen besser und welche die merken, dass dies nicht der Fall ist, sondern dass der Präsident Versprechen nicht eingehalten hat. Die Stimmung ist in den Staaten genau so polarisiert wie hier, nur hier noch einen Ticken negativer; Weil quasi von Trump direkt zum Feind erklärt.

Kleine Nebenfrage: Wie hat sich - nachweislich - das Leben der Nichtreichen (!) in den Staaten durch Trump verbessert? Würde mich interessieren. Denn das zählt natürlich bei einer Wahl (auch wenn Sie mir als Trumpwähler unterstellen, ich wüsste das nicht).

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skeptikerjörg 19.06.2019, 10:41
47.

Zitat von kajoter
Als erstes muss danach gefragt werden, wie viele der begeisterten Zuhörer für ihre Teilnahme und Begeisterung bezahlt wurden. Seine letzten Wahlkampfauftritte zogen immer weniger Besucher an und nicht nur eine amerikanische Quelle sprach davon, dass Trumps Wahlkampfteam mit Geld nachhalf. Davon abgesehen - Trumps Erfolg in 2016 beruhte auf seinem hauchdünnen Vorsprung in den Swing States. Den wird er nicht wiederholen können, zumal Frau Clinton diese Staaten sträflich vernachlässigte. Offenbar war sie sich zu siegessicher, was angesichts von "grab them by the p***" nachvollziehbar war. ...
Sie machen immer wieder den Fehler, die USA und die US-Amerikaner mit europäischen Maßstäben zu messen. Das deutet darauf hin, dass Sie nie mal in den USA gelebt haben oder zumindest mal einige Zeit in den USA abseits der Ostküstenmetropolen oder Kaliforniens verbracht haben und das "Real America" kennen gelernt haben. Amerika tickt anders. Und bei Präsidentenwahlen zählen Argumente wenig, Wahlen gewinnt man durch Emotionen. Kann man bedauern, sollte man aber zur Kenntnis nehmen.

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annoo 19.06.2019, 10:43
48. Lustiger Ansatz

Zitat von Andraax
Es ist zwar etwas gemein (v.a. für die ärmeren Bevölkerungsschichten in den USA), aber ich möchte, dass Trump wiedergewählt wird. "Aus Schaden wird man klug" lautet das Sprichwort, das hier zutrifft. Der Schaden wird zwar noch viele Jahre schmerzvoll zu spüren sein, aber langfristig (Jahrzehnte) wird es den USA zum Vorteil gereichen, wenn Trump die Republikaner auf unabsehbare Zeit unwählbar macht.
Lustiger Ansatz. Ich denke darüber nach. Ich befürchte nur, dass es nicht die Rückschlüsse geben wird, die Sie denken. Der Mensch - das ist durch Studien belegt - findet immer Argumente für die eigene Position, egal wie absurd sie ist. Wenn also in jahrzehntelanger Republikaner-Regierung die Wirtschaft den Bach runter ginge ist das - selbstredend - kein Zeichen schlechter Arbeit, es werden dann nur neue Sündenböcke (Ausländer, Frauen, Marsmenschen...) dafür verantwortlich gemacht. Selbstreflexion ist da selten angesagt. Bei Trump am allerwenigsten.

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Andraax 19.06.2019, 10:52
49.

Zitat von skeptikerjörg
... USA abseits der Ostküstenmetropolen oder Kaliforniens verbracht haben und das "Real America" kennen gelernt haben. Amerika tickt anders...
Warum ist "Real America" nicht in den Ostküstenmetropolen oder Kalifornien zu finden? Weil dort der Großteil der Bevölkerung lebt oder weil dort der Großteil des US-BIP generiert wird? Seltsames Verständnis was America ausmacht haben Sie da.

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