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Wahlprogramm: Linke fordert Mindestsicherung von 1050 Euro
DPA

Mehr als doppelt so viel Geld: Die Linke will Hartz VI abschaffen und stattdessen eine Mindestsicherung einführen. Auf dem Parteitag in Hannover beschlossen die Delegierten das Wahlprogramm.

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gammoncrack 10.06.2017, 23:43
1. Finde ich gut!

1.050.- Euro ein Leben lang ohne arbeiten zu müssen. Dann noch eine Frau und 3 Kinder. Natürlich arbeiten die auch nie. Und dann schaut man sich die Idioten an, die morgens um 06.30 Uhr zu Arbeit gehen oder fahren und am Ende des Monats 2.000.- brutto aus 130 Arbeitsstunden nach Hause bringen.

Also arbeitet doch dann jemand für 950.- brutto 130 Stunden, was einem Stundenlohn von 7,30 brutto entspricht. Aber, da ja der Mindestlohn dann 12.- Euro beträgt, wird das dann aus der Parteikasse der Grünen und hoffentlich nicht durch den Steuerzahler aufgestockt.

Menne, menne, was für einen Blödsinn sich diese Partei einfallen lässt, nur um die 5%-Hürde noch zu halten.

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Kunstgriffe 10.06.2017, 23:44
2. Jawoll

Klingt gut. Wenn die Mitte das nicht hinbekommt, wird eben Links gewählt!

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hfsfn 10.06.2017, 23:47
3. Die Linke will Hartz VI abschaffen

Da hab ich Hartz V glatt verpennt, bei mir gibts immer noch bloß Hartz IV.

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Strichnid 10.06.2017, 23:50
4.

Find ich gut und ist überfällig - gerade das mit der Totgeburt Riesterrente.

Wir brauchen endlich wieder echte Halteleinen, die einen sozialen Absturz verhindern, wenn man mal den Job verliert. Menschen brauchen sichere Perspektiven, um sich ein Leben einrichten zu können und Kinder zu kriegen.

Das Programm der LINKEN ist ein Programm, um endlich der geringen Geburtenrate in Dtl. entgegen zu wirken.

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bestrosi 10.06.2017, 23:54
5. Mindestsicherung

Sind die 1050 Euro mit Miete/KdU oder ohne? Bei Hartz IV kommt das nämlich oben drauf.

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willib55 10.06.2017, 00:00
6.

Ich hoffe, dass auch SPON eines Tages begreift, Regelbedarf nicht Regelsatz.

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touri 10.06.2017, 00:02
7.

Der Artikel ist leider nicht sehr Aussagekräftig. Zunächst mal, es gibt kein "Harz VI", höchstens "Hartz IV" und eigentlich heißt das immernoch Alg2.

Zweitens, was soll mit den Zuschüssen, wie z.B. dem Wohnungsgeld, als größten Posten, passieren? Soll der bestehen bleiben? Wenn nein, dann unterscheidet sich der Vorschlag finanziell kaum von dem Alg 2 Satz.

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digade 10.06.2017, 00:03
8. Erhöhung

Hört sich gut an - und das Geld geht eh in den Konsum, also - passt!

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Atheist_Crusader 10.06.2017, 00:04
9.

Mehr als doppelt so viel? Auf solche Zahlen kommt man nur, wenn man die Kosten für Unterkunft und Heizung unterschlägt, die zusätzlich zum Hartz IV gezahlt werden (aber mit 1050 Euro Grundsicherung garantiert wegfallen werden).

Mit anderen Worten: effektiv ist das eine Eröhung von vielleicht 50%. Was auch nicht schlecht wäre. Gerade die sozial schwächsten Schichten sparen oder investieren tendenziell eher wenig - die geben das Geld eher schnell aus und führen es damit in den Wirtschaftskreislauf zurück. Von daher ist solch eine Erhöhung grundsätzlich sinnvoller als Steuergeschenke für jene die eh schon genug Geld haben.

Andererseits eröffnet das dann auch ganz neue Schlachtfelder für die Debatte "Wer nicht mindestens Betrag X verdient, ist klüger wenn er auf Hartz IV zuhause hockt". Wenn man das verhindenr will, ist es mit dieser einen Maßnahme nicht getan.

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