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Wahlprogramme im Vergleich: Alle gleich? Eben nicht!
EPA-EFE/REX/Shutterstock; Getty Images (2); DPA (2); AFP

Ist es egal, was man wählt? Wir machen den Wahlprogramm-Check: Hier unterscheiden sich die Parteien am ehesten. Eine Orientierungshilfe.

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mostly_harmless 13.09.2017, 17:35
80.

Zitat von Freier.Buerger
Wie kommen Sie und viele andere nur darauf, dass wir in unruhigen Zeiten leben? Wann waren Sie den ruhiger? in den 2000ern mit Al qaida Terror, Irakkrieg, Blatzen der .com-Blase und später Finanzkriese? in den 90ern mit Wiedervereinigung, Krieg auf dem Balkan und Chaos in Osteuropa ? in den 80er mit Nachrüstung, kaltem Krieg, Startbahn-West und Tschernobyl ? in den 70ern mit Ölembargo, Vietnamkrieg...
He, Sie! Ja, Sie!
So geht das aber nicht. In einer Zeit, in der die "german Angst" gerade dabei ist, einer Partei in den Bundestag zu verhelfen, die seit 2013 ohne Unterlass den spätestens morgen bevorstehenden Untergang zu verkünden (mit je nach Jahreszeit sich ändernden "Begründungen"), können Sie nicht einfach hergehen, und darauf hinweisen das früher nicht "alles besser" war. Wo kommen wir denn da hin? Also wirklich ...

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Robert_MAT 13.09.2017, 17:50
81. Schon wieder, wie bei der "Kanzler"-Debatte!

Die Themen Bildung und Digitalisierung sind elementar für die Zukunft dieses Landes - leider fehlen sie schon wieder.... kann das nachgereicht werden? Danke.

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Sportzigarette 13.09.2017, 17:50
82. linke Mitte?

Zitat von Fxxx
Wofür steht nochmal das "S" in SPD? Wehretat erhöhen, keine Vermögenssteuer? Wer schließt die freie Lücke, die jetzt in der linken Mitte entstanden ist?
Also ich würde mich schon als mittelinks bezeichnen und fühle mich in der SPD gut aufgehoben. Und auch als Linker bin ich mit der Erhöhung des Wehretats einverstanden, weil die Bundesrepublik mehr internationale Verantwortung übernehmen muß. Und auch die Die Agenda fand ich richtig und wichtig. Diese wäre zwar unter SPD Alleinherrschaft etwas sozialer ausgefallen (Längeres ALG I für Ältere etc. ) war aber ein Projekt das auch den Bundesrat mußte. Und da kommt man dann nur um Konsens und nicht mit Maximalforderungen durch! Und wofür das S, also Sozial steht? Zum Beispiel für den Mindestlohn, für bessere Kinderbetreuung, Ganztagsschulen etc. Natürlich haben wir als SPD noch wesentlich mehr Forderungen, aber in einer Koalition kann eben jeder Partner nur die Hälfte durchsetzten
Und wem das nicht links genug ist, der wählt die Linke, die wollen Sozialismus, nun wie sozial der war, habe ich in der DDR erlebt, Nein Danke!

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valgus.hallux 13.09.2017, 18:07
83. Widerlich

Ich bin heilfroh, wenn die Wahl rum ist. Die Parteien überbieten sich in Programmen, für die sie vorher 4 Jahre Zeit hatten.
Und die Mitglieder einer bestimmten Partei werden systematisch irgendeiner Sache beschuldigt, die sich hinterher als falsch erweist, aber man hat deren Stimme.
Einigen Parteien ist die Situation der deutschen Bürger ziemlich egal, andere sind regelrecht antideutsch eingestellt, und es gibt NUR ein Partei, die die Interessen der deutschen Bevölkerung vertritt, die so jämmerlich mit Füßen getreten werden.
Und wenn eine Partei, die mit Steinen und Brandflaschen auf Polizisten geworden hat und die Polizei als einen Gefahrenherd sieht, nun plötzlich nach Polizei schreit, dann merkt selbst der Dümmste, was die Parolen der Politiker wert sind.

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hausfeen 13.09.2017, 18:11
84. Wer Parteien nach deren Programmen beurteilt, hat schon verloren.

VIelfach und gerne werden die eigenen Parteiwerte ignoriert oder gar konterkariert. Beliebt ist auch, im Wahl- und Parteiprogramm Dinge zu bekunden, nur um auf Stimmenfang zu gehen, obwohl diese den Interessen der eigentlichen Klientel widersprechen. Selbst Namensattribute wie "christlich", "liberal" oder "sozial" halten vielfach einer Prüfung nicht stand.

Es bleibt einem also nicht erspart, die Parteien aufgrund ihrer tagespolitischen Aktivitäten zu beurteilen. Dazu sollte man mehr aufnehmen als nur die Tagesschau um 8.

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Isegrim1949 13.09.2017, 18:31
85. Sie urteilen pauschal

Zitat von friedrich_eckard
..... in sozialradikaler Rhetorik machten wären sie noch gefährlicher. So kann man jeden Normal- und Geringverdiener und Bezieher von Sozialleistungen, der sie zu wählen in Betracht zieht, besten Gewissens und mit stichhaltigen Gründen fragen, ob er denn noch alle Tassen im Schranke habe. Das scheint mir auch der Punkt zu sein, an dem sie wirklich angreifbar sind. Ständig darauf hinzuweisen, dass sie reaktionäre Fremdenfeinde sind, ist sachlich natürlich richtig, aber unproduktiv, denn sie werden ja von reaktionären Fremdenfeinden eben deshalb gewählt.
Zunächst möchte ich anmerken, dass die neuesten Wahlversprechen der AfD zu dem Schluss führen, dass man massiv von fremden Tellern gegessen hat und zudem das verkündet, was der deutsche Michel hören will.
Es ist ein Sammelsurium von Forderungen der FDP (Erbschafts- und Gewerbesteuer) der Linken (Rente) und natürlich der rechten Kräfte.
Irgendwoher müssen die Wahlkampfhilfen kommen, also wird man nicht in die Hand beißen die das Futter bezahlt.
Nach meinem Kenntnisstand hat aber nicht die AfD sondern nur die Linke ein durchgerechnetes Renten- und Steuermodell vorzuweisen.

Aber: Der gering ausgebildete Wähler der AfD hat "alle Tassen im Schrank". Er muss befürchten, dass ihm ein besser ausgebildeter oder körperlich einfach leistungsfähiger Zuwanderer seinen Job wegnimmt oder (auch weil nicht so anspruchsvoll) den preiswerten Wohnraum sofort annimmt und bekommt.
Zudem verinnerlichen Wähler mit geringer Bildung leider sehr gerne die "einfachen" Parolen auch rechtester Kräfte (NPD) weil sie den Irsinn icht erkennen. Siehe Höckes "Versprecher" zum Mahnmal in Berlin.

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Brick Top 3 13.09.2017, 18:45
86. Verdammt nochmal...

wo bleibt in der politischen Auseinandersetzung mit den Parteien denn das Thema Bildung?? Egal ob beim Kanzlerduell, Wahlarena, Klartext Schulz und jetzt auch bei SPON. Scheint für die alternde Gesellschaft fürs operative Glück nicht genug von Belang zu sein... Ich kann ihnen als Lehrer sagen: Beamtenmikado war gestern... Es muss sich was ändern, wenn Deutschland auch etwas in Zukunft vom Wohlstandskuchen abhaben möchte.

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fred-vom-saturn 13.09.2017, 18:48
87. Und doch sind alle gleich

Das die AfD gar nicht geht muss nicht erklärt werden. Ansonsten ist es vollkommen irrelevant was in den einzelnen Programmen steht. Seit Staatsgründung hat noch keine einzige Partei jemals etwas für die große Mehrheit der Bevölkerung getan. Die Politik, egal welcher Farbgebung, hat noch immer die Reichen und die Konzerne belohnt. Das ist ist keine Polemik sondern empirisch belegbar. Parteiprogramme sind Absichtserklärungen. Vergleichbar mit dem Wunschzettel an den Weihnachtsmann. Nichts davon wird in der Berliner Lobbyrepublik jemals umgesetzt es sei denn es ist zum Vorteil der oberen zehn Prozent. Eigentlich sind die Liberalen da noch am ehrlichsten mit ihrem neoliberalen Programm. Die haben sich noch nie für die Belange der 90 Prozent Mehrheit eingesetzt.

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hotgorn 13.09.2017, 18:53
88.

Zitat von Freier.Buerger
Wie kommen Sie und viele andere nur darauf, dass wir in unruhigen Zeiten leben? Wann waren Sie den ruhiger? in den 2000ern mit Al qaida Terror, Irakkrieg, Blatzen der .com-Blase und später Finanzkriese? in den 90ern mit Wiedervereinigung, Krieg auf dem Balkan und Chaos in Osteuropa ? in den 80er mit Nachrüstung, kaltem Krieg, Startbahn-West und Tschernobyl ? in den 70ern mit Ölembargo, Vietnamkrieg...
In Folge der 2000er Krisen sind die Schulden angestiegen ist ja auch Fakt. Hätte man keine Finanzkrise gehabt wären die Schulden geringer sich in neue Krisen die zu bewältigen sind ich nennen jetzt einmal den Klimawandel oder Auslandseinsätze der Bundeswehr die eher mehr als weniger werden was ich jetzt nicht schlecht oder gut finde. Kann man schon sagen das in unserer Zeit Unsicherheiten nach wie vor vorhanden sind deshalb muss man nicht aufschrecken wie Sie und Ihr Kollege mostley harmless.

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valgus.hallux 13.09.2017, 19:19
89. Ich beurteile Parteien

nach dem, was sie gemacht bzw. gesagt haben und nicht nach dem,w was sie mir jetzt vorgauken.
Da haben die Grünen schwer gesündigt wie auch die Linken.
Sie sind für Gewalt gegen Polizisten und Teil der Bevölkerung verantwortlich...und es gäbe die eine oder andere Vergewaltigung oder sogar Mord weniger, wenn man konsequent sich krimineller Elemente entledigt und dies nicht immer verhindert hätte.
Aber schämen sich Merkel, de Grünen, die Linken?
Nein, sie schämen sich für die, die auf diese Fehler aufmerksam machen.

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