Forum: Politik
Wahlrecht ab 16: Wer später zahlen muss, soll auch entscheiden dürfen
DPA

Menschen in Vollbetreuung dürfen jetzt auch an der Europawahl teilnehmen - Menschen unter 18 Jahren aber immer noch nicht. Dieser Zustand ist unhaltbar in einer Zeit, in der Politik auf dem Rücken der Jugend gemacht wird.

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casbavaria 16.04.2019, 18:36
1. Es wird immer doller....

Man traut Jugendlichen nicht zu, vollumfänglich die Folgen einer Straftat zu überblicken - deswegen gibt es das Jugendstrafrecht - aber wählen soll man sie lassen?
Habe ich kein Verständnis für. Gerne auch Wahlrecht für 16-jährige - wenn diese eidesstattlich erklären, ab diesem Zeitpunkt unter Erwachsenenstrafrecht zu fallen. Ich kann von jemandem, der wählen geht, auch erwarten, dass er z.B. die Folgen und Konsequenzen einer Straftat überblickt.

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bwk 16.04.2019, 18:37
2. Wer zahlt soll auch mit-entscheiden

Richtig, im alten Preußen gab es das 3-Klassenwahlrecht. Die Anzahl der Stimmen war nach Einkommen bzw, bezahlte Steuern berechnet. Wer keine Steuern zahlte hatte auch kein, oder minimales Wahlrecht.

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sven2016 16.04.2019, 18:40
3. Alle Regelungen sind hier willkürlich.

Warum ab 16 und nicht ab 12? Warum nicht wahlberechtigt, wenn man zwei Jahre seinen Hauptwohnsitz hier hatte?

Warum nicht ab einem Mindesteinkommen von 100k im Jahr? Brutto? Netto?

Warum nicht nach einem Staatsbürgerkundetest?

Festgelegt kann Vieles werden, saubere Begründungen gibt es kaum oder besser gesagt, für fast alle Änderungen.

Müßige Debatte.

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miobri 16.04.2019, 18:41
4. Unfug zum Schaden der Demokratie!

Demokratie erfordert einen klaren Kopf, die Fähigkeit zum selbstständigen Beurteilen und Entscheiden sowie eine gewisse Mindestreife, die Manipulationen erschwert. So gesehen sollte die Hürde, wählen zu dürfen noch weitaus höher sein, als sie es durch die Absenkung des Wahlalters mittlerweile geworden ist.

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hades1982 16.04.2019, 18:44
5. Dann aber auch bitte das Jugendstrafrecht abschaffen

Wer für das eine reif ist, sollte dann auch bei Strafen "reif" genug sein.

Das Strafunmündikeitsalter sollte in diesem Fall dann auch mal an die heutige Zeit angepasst werden!

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huebif 16.04.2019, 18:47
6. Thema verfehlt

oder wenigstens nicht richtig eingeordnet. ..
Es fehlen die Wahlstimmen für die Kinder! 20% der in D lebenden Menschen haben keine Stimme. .. wann diese Stimme von den Eltern auf die Kinder übergeht ist zweitrangig. Vor ein paar Jahren beschwerten sich 'die Medien' noch über die 'Unpolitische Jugend' und nun schwänzen Schüler für die Umwelt und schon soll das Wahlrechtsalter gesenkt werden.
Die eigentlich wichtige Maßnahme wäre Wahlrecht ab Geburt.... denn auch die Eltern wünschen sich eine gute Zukunft für ihre Kinder.

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fin2010 16.04.2019, 18:48
7. nein, danke

klar könnte man auch jeden 5 jährigen wählen lassen - oder etwa nicht? Ach, eher nicht? Nun, dann muss man ein Alter definieren oder andere Zugangskriterien. Bei 18jährigen ist die Pubertät allmählich vorbei. Das Alter scheint mir eine gute Wahl zu sein.

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jschm 16.04.2019, 18:49
8. Wenn,

dann wurde schon immer Politik von den Älteren auf den Schultern der Jüngeren gemacht. Besser ausgedrückt, es wirde von den Erfahreneren auch für Kinder und Jugendliche mit entschieden. Daraus jetzt abzuleiten, dass das Wahlalter auf 16 (warum nicht 10 oder 5) gesenkt werden muss, halte ich für absurd. Ein höherer Reifegrad der Jugend heutzutage wäre schon ein Argument, dann aber bitte mit allen rechtlichen Konsequenzen, Rechten und Pflichten.

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artep 16.04.2019, 18:49
9. Was wollen Sie uns sagen ?

Sollen auch Acht -oder Neunjährige bereits wählen dürfen, oder bereits Fünfjährige, die einen Lese- und Schreibtest bestanden haben, weil sie die zukünftige Generation sind ? Und in wie fern setzen Sie die in einen völlig undifferenzierten Zusammenhang mit betreuten Behinderten, deren Behindertenstatus so weit gestreut ist, wie der Regenbogen Farben hat. Oder meinen Sie diese kleine Umweltaktivistin persönlich, die sowohl das eine, als auch das andere ist ?

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