Forum: Politik
Wahlrecht ab 16: Wer später zahlen muss, soll auch entscheiden dürfen
DPA

Menschen in Vollbetreuung dürfen jetzt auch an der Europawahl teilnehmen - Menschen unter 18 Jahren aber immer noch nicht. Dieser Zustand ist unhaltbar in einer Zeit, in der Politik auf dem Rücken der Jugend gemacht wird.

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sanibel123 16.04.2019, 19:07
20. Unsinniges Thema

Der Autor hat wohl selbst gerade das Wahlalter erreicht und nicht so ganz erfahren, wie oder warum es Wahlaltersgrenzen gibt. In Deutschland wurde das Wahlalter nach der Einführung der allgemeinen Wehrpflicht von 21 auf 18 Jahre gesenkt. Motto: wer seine Birne hinhalten muss, soll auch wählen dürfen. Dabei wurde unterstellt, dass die Betroffenen auch eine gewisse Reife erlangten.
Aber Kindern oder Jugendlichen ein allgemeines Wahlrecht zu geben, ist wegen der mangelnden Reife nicht vorstellbar und nicht vertretbar.

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holdir 16.04.2019, 19:07
21. Nein!

Bevor man wählt, sollte man wenigstens einmal den Unterschied zwischen vor der Wahl versprechen und nach der Wahl 'liefen' erfahren haben. Das ist für mich essential wichtig und eine Wahlvorbereitung, die man erfahren muß!

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heinz.murken 16.04.2019, 19:17
22. Wie wäre es mit

Staatsbürgertest für alle und Wahlrecht für alle=Eltern üben bis 16 das Wahlrecht stellvertretend für ihre Kinder aus?
Ich denke, die Kids würden einen gewissen Ehegeiz entwickeln, diesem Test nicht zu vermasseln. Damit bekämen wir langfristig mehr politisch gebildete Bürger in diesem Land.
Und das wollen hoffentlich alle!

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s.l.bln 16.04.2019, 19:17
23. Mit dem Argument...

...daß jeder der irgendwann mal betroffen ist, jetzt schon wählen können sollte, könnte man problemlos alle an die Wahlurne führen, die schon in der Lage sind, einen Stift zu führen und Kreuze zu malen.
Also etwa alles ab dem zweiten Lebensjahr.
Wer sich mal mit 16 Jährigen unterhält, stellt schnell fest, daß die Mehrzahl von ihnen ein eher lückenhaftes politisches Weltbild hat.
Die können oft die Extreme unterscheiden und sagen, daß sie z.B. die AFD doof und die Grünen gut finden, wissen aber nicht unbedingt, wofür die FDP real steht oder was die CDU von der SPD unterscheidet.

Ok, seit Schröder weiß die SPD das auch nicht mehr so richtig, aber 16 Jährige verstehen i.d.R. nichtmal, warum das ein Problem ist.

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Ein_denkender_Querulant 16.04.2019, 19:18
24. Wahlrecht von 0 - 65

Ich bin schon lange dafür, dass Eltern von Kindern je eine Stimme pro Kind mehr bekommen in der Zeit, bis das Kind 18 geworden ist. weiter sollte das Wahlrecht ab 65 ausgesetzt werden, weil es nicht sein kann und darf, dass Rentner über die Zukunft junger Menschen entscheiden. Hier gibt es ein Ungleichgewicht, was zu massiver Resignation der jungen Gesellschaft führt.

Ich hoffe, dass die aktuellen Deminstrationen der Kinder dazu führen werden, dass sie mehr Mitbestimmung verlangen und ebenso den "alten weißen Mann" aus den Entscheidungspositionen heraus drängen.

Meine Meinung

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patrick.ruediger 16.04.2019, 19:18
25. Dafür

Ich ware für ein Wahlrecht ab 16.

Die beste Änderung für die Weitsichtigkeit der Demokratie ware es jedoch, wenn Eltern für ihre Kinder (unter 16) wählen dürften.

Für quasi alle Tätigkeiten üben Eltern die Stellvertretung aus, wenn die Kinder noch nicht dazu in der Lage sind. Sie kaufen für sie ein und schliessen Rechtsgeschäfte ab. Sie leisten zumeist Schadensersatz, wenn durch die Kinder etwas zu Bruch geht. Nur wählen dürfen sie nicht für die Kinder. Im Endeffekt heist das doch, dass vor dem Gesetz ein Kind weniger Wert ist als ein Erwachsener, was doch nicht sein sollte.

Ich schätze mal, die meisten Eltern werden auch eine längerfristige Perspektive beim Wählen berücksichtigen als Kinderlose - den deren Kinder zahlen sonst die Zeche, und ich kenne quasi keine Eltern die sich darüber keine Gedanken machen.

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rad666 16.04.2019, 19:19
26. Bloß nicht

Wenn ich mich so zurück erinnere wie leicht zu manipulieren ich in diesem Alter noch war - definitiv nicht. Wer weiß für was ich damals für einen freien Schultag auf die Straße gegangen wäre (oder heute: mich von Papi im SUV da hin fahren hätte lassen um gegen den Klimawandel zu demonstrieren um dann über Ostern in den Urlaub zu fliegen; natürlich ist das neueste Smartphone immer mit dabei).
Eine gewisse Erfahrung gehört einfach zum Wählen dazu. Auch die Erfahrung welche Konsequenzen Entscheidungen haben.
Gegen Klimawandel? Konsequenz: keine Fernreisen mehr, Heizung im Winter auf maximal 18 Grad, Smartphone muss 5 Jahre halten, mit dem ÖPNV zur Schule, Demonstriert wird nur noch am Wochenende, Bildung ist wichtiger. Die Kids die das Umsetzen nehme ich dann auch ernst.

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Proggy 16.04.2019, 19:19
27. Windelwähler?

Das Wahlrecht grundsätzlich an Erwachsenenstrafrecht und volle Geschäftsfähigkeit koppeln. Nur, wer auch in seinem Leben für sich die volle Verantwortung übernehmen kann/darf/muss, soll auch wählen und damit Verantwortung für andere übernehmen dürfen.

Ansonsten hören wir in 20 Jahren "...die waren ja zu jung und konnten nicht überblicken, was oder wen sie da gewählt haben, wurden getäuscht oder mit grünen Lutschern bestochen."
Dann gibt es neben der bequemen Ausrede "Schuldenfalle" auch noch die "Wahlfalle" ?!

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Florentinio 16.04.2019, 19:20
28. Merkwürdig

Ich finde es ja immer wieder merkwürdig, wenn Äpfel mit Birnen verglichen werden, übertroffen wird dies nur, wenn Dinge in einen Zusammenhang gebracht werden, die offensichtlich keinen haben. Was hat das Straf- mit dem Wahlrecht zu tun? Es gehört schon eine große Portion Senilität dazu um darauf zu kommen. Was ist der nächste Vorschlag? Zu Bewährung verurteilte Straftäter? Wahlrecht sofort entziehen? Zu spät abgegebene Steuererklärung? Scheint ja kein Interesse am Staatswohl zu haben, Wahlrecht entziehen. Dämliche Beiträge bei SPON? Wahlrechtsentzug Lebenslang

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superkoch 16.04.2019, 19:20
29.

So so. Wir machen also Politik auf dem Rücken der Jugend. Aber nicht auf dem unserer Jugend. Denen wird es auch in 30 Jahren noch gut gehen. Weniger den jetzt jungen Menschen in der 2.oder 3.Welt. Aber das ist dem Autor in seiner Selbstbezogenheit wohl nicht ganz klar.

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