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Wahlrecht ab Geburt: Lasst die Kinder an die Urnen!
Sean Gallup / Getty Images

Kinder und Jugendliche können und wollen sich politisch engagieren, das zeigt sich jede Woche bei "Fridays for Future". Deshalb wäre es richtig, ihnen das Wahlrecht zu geben. Und zwar von Geburt an.

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flaffi 05.04.2019, 19:54
10. Wirklich

Es wird langsam schlimm mit euch, lieber Spiegel.

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igel_52 05.04.2019, 19:54
11.

Dann werden diese Stimmen in fast allen Fällen die Meinung der Eltern abbilden. Wer prüft denn dass die Kinder nicht manipuliert wurden und die Wahlstimme eine FREIE Entscheidung ist ?
Mal abgesehen davon, wer wählen darf sollte dann aber keinen Kinder- und Jugendbonus bei Straftaten erwarten dürfen.

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Gmorker 05.04.2019, 19:54
12. 01. April schonwieder?

Ab Geburt, ja? D.h. wir hätten dann zu jeder Bundestagswahl eine Anzahl Stimmen von Kleinkindern und Babys? Wahlrecht ab 16 halte ich für sinnvoll, ab 14 diskutabel, aber ab Geburt halte ich für ausgemachten Unsinn. Viel eher würde ich da sagen, das es durchaus sinnvoll sein könnte ein HÖCHSTALTER einzuführen, z.B. 12 Jahre unter der statistischen mittleren Lebenserwartung. Ja, das würde automatisch bedeuten, das Frauen länger wählen dürften als Männer aber das halte ich für eine sinnvollere Änderung, als Kinder, die nichtmal zwischen zwei Spielzeugen wählen können, die Wahl zwischen einem Dutzend Parteien zuzubilligen.

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M. Vikings 05.04.2019, 19:54
13. Und was hilft das?

Die können auch nur die Kandidaten wählen,
die die Parteien uns anbieten.

Der Nachwuchs in den Parteien
vertritt in jungem Alter doch schon Positionen,
die älter sind als ihre Eltern.

Würden sie das nicht machen,
hätten sie keine Chance sich in den Parteien nach oben zu dienen.
Das Problem liegt in den Parteien,
nicht im Alter der Wähler.

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Rainald 05.04.2019, 19:55
14. Warum gehe ich als Erwachsener nicht auf die Strasse?

Ganz einfach, weil ich arbeiten muss, um meine vorlauten Teenager zu ernähren und um ihnen die Inlandsflüge zu bezahlen, damit sie zu den Demonstrationen nach Berlin reisen können. Als Berufstätiger kann ich leider nicht so einfach die Arbeit schwänzen, wie das bei der Schule möglich ist. Immerhin muss ich zuerst Urlaub nehmen und diesen dann auch mit meinen Kollegen koordinieren. Einfach so wegbleiben und den Kolegen die liegengebliebene Arbeit vor die Füße schmeißen, damit diese dann Überstunden schieben müssen um meinen Kram mitzuerledigen? Also das wäre extrem unkollegial und das ist nicht mein Stil. Auf Arbeit muss man sich schon koordinieren. Ich habe auch zwei Kollegen mit Kleinkindern, eines davon mit schwerer Behinderung. Die beiden fehlen wegen ihrer Kinder schon mal kurzfristig. Da unterstütze ich dann, wo es nur geht. Wenn ich dann wegen so einer doofen Demo auch noch fehle, dann bleibt alles liegen, die Firma kann zumachen und wir werden allesamt arbeitslos.
Zweitens bin ich dagegen, dass Kinder wählen dürfen. Eher das Gegenteil. Nur wer sein Einkommen selbst erwirtschaftet und Steuern zahlt sollte wählen dürfen. Weil wer kein eigenes Einkommen erzielt, ist nicht einmal in der Lage, die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Und wer das nicht kann, der ist auch nicht dazu in der Lage, Entscheidungen zu treffen, die andere betreffen. Erst wer gezeigt hat, dass er durch Einkommenserzielung aus eigener Kraft in der Lage ist, die Verantwortung für sich selbst zu tragen, sollte wählen dürfen. Dann wäre es noch zu überlegen, die Stimmgewichtung an der persönlichen Abgabenlast auszurichten. Weil wer mehr Steuern und Sozialabgaben zahlt, leistet auch mehr für unseren Staat und sollte damit auch ein größeres Mitspracherecht haben.

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haralddemokrat 05.04.2019, 19:55
15. Ich fordere

schon seit Jahren, dass das Wahlrecht auf 16 Jahre runter gesetzt wird und mit dem Eintritt in die Rente erlischt. Das ermöglicht nicht nur Gerechtigkeit sondern auch eine realpolitischen und -soziale Politik und dazu passend die Regierungspolitik.

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Hamberliner 05.04.2019, 19:55
16. Eltern steht kein Mehrfachwahlrecht zu. So schwer zu begreifen?

Zitat von SPON
Es könnten auch Eltern stellvertretend für ihre jüngeren Kinder wählen. Die müssten dann dazu verpflichtet werden, mit ihren Kindern zu besprechen, worum es bei den Wahlen geht. Das könnte manches Gespräch beim Abendessen ungemein beleben.
Bitte nicht schon wieder. Dieser extrem asoziale Versuch einiger weniger Eltern, der Schwarzen Schafe unter den ansonsten seriösen Eltern, sich ein Mehrfachwahlrecht zu erstehlen, ist schon lange enttarnt. Was glauben die wer sie sind.

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petra,köln 05.04.2019, 19:57
17. sorry, aber ...

Kinder tragen die Meinung ihrer Eltern weiter. da ist nichts von wegen "Wahl von Geburt an". Ich frage mich tatsächlich tagtäglich, wie blöd die Menschheit noch wird! Ein Kind kann in diesem Alter das Ausmaß doch gar nicht erblickten. ich sage ja, die Menschheit ist hirntot!!

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jerrinho 05.04.2019, 19:59
18. Sinnlose Diskussion

Es wird im Wahlrecht niemals einen derartigen Vorstoß geben. Kaum ein Politiker hat ein Interesse daran. Es gibt wenig zu gewinnen und viel zu verlieren. Die Interessen sind zu wirr, die Missgunst der Alten zu groß, Politiker zu elitär.

Jegliche Diskussion zu diesem Thema ist nichts mehr als ein nettes Gedankenspiel für die höchstgebildete Blase in Berlin-Prenzlauer Berg, in Köln-Kalk überzeugen Sie damit niemanden.

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DorianH 05.04.2019, 19:59
19.

Erstaunlich, was für ein Schwachsinn hier mittlerweile als Kommentar durchgeht.

Vielleicht sollte man diese Sparte ja auch mal einem dreijährigen Kind überlassen.
Schlimmer kann das auch nicht sein als das jetzige Resultat.

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