Forum: Politik
Wahlrecht ab Geburt: Lasst die Kinder an die Urnen!
Sean Gallup / Getty Images

Kinder und Jugendliche können und wollen sich politisch engagieren, das zeigt sich jede Woche bei "Fridays for Future". Deshalb wäre es richtig, ihnen das Wahlrecht zu geben. Und zwar von Geburt an.

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draco2007 05.04.2019, 20:01
20.

Mir wäre es lieber, es würde einen "Eignungstest" für Wahlen geben.

Ob den das Baby, der Teenager oder der alte Knacker schafft ist mir egal....wer ihn schafft darf wählen (denn er kann die Konsequenz seiner Handlung absehen) oder eben nicht.

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AndreasKraut 05.04.2019, 20:02
21. Un-Bürger

Mal etwas grundsätzlicher. Unser Wahlrecht tut so, als wären Personen unter 18 Jahren keine Bürger. "Selbstverständlich" müsste Ihr Dasein bei der Gestaltung der Zukunft berücksichtigt werden. JEDER Mensch von 0 bis zum Tod sollte eine Stimme bei den Wahlen bekommen. Stellvertretend für (noch) nicht fähige Kinder müssten die Eltern das Stimmrecht für diese Stimmen ausüben können. Die Eltern können auch entscheiden, ob sie ihren unter 18-jährigen bereits vernüftige Wahl zutrauen, und dann im Einzelfall das Wahlrecht vom Jugendlichen ausüben lassen können. Das würde in Summe beim Wahlergebnis mit Sicherheit mehr zukunftsfähige Politik befördern, da sich die Kandidaten um die beträchtliche Zahl der Stimmen der unter 18-jährigen bemühen müssten.

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Humboldt 05.04.2019, 20:03
22. Wahlrecht ab 14

Ich finde das Jugendlich ab 14 wählen sollten. Aber denn Eltern ein Vielfachwahlrecht zu gen für ihre kleinen Kinder? No Go! Grundvoraussetzung von Demokratie ist der alte Gleichheitsgrundsatz 'One Man one Vote'(sorry für maskulin, ist historisch begründet). Wenn SUV Eltern dann das Wahlrecht gegen ihre eigenen Kinder richten? Wahlrecht ab 14 für alle Staatsbürger, das ist ok.

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phillyst 05.04.2019, 20:03
23. Wahlalter senken - ja bitte.

Auf 16 oder wegen mir auch auf 14 Jahre. Wahlrecht ab Geburt ist so ein Schwachsinn, das alles zu spät ist. Da kann ich gleich Eltern pro Kind einen zusätzlichen Stimmzettel mitgeben.

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M-Kötter 05.04.2019, 20:04
24. Was bezweckt SPON ...

... eigentlich mit der Veröffentlichung von solchen "Artikeln"? Das wird ja immer grauseliger.

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draco2007 05.04.2019, 20:05
25.

Zitat von Rainald
Ganz einfach, weil ich arbeiten muss, um meine vorlauten Teenager zu ernähren und um ihnen die Inlandsflüge zu bezahlen, damit sie zu den Demonstrationen nach Berlin reisen können. Als Berufstätiger kann ich leider nicht so einfach die Arbeit schwänzen, wie das bei der Schule möglich ist. Immerhin muss ich zuerst Urlaub nehmen und diesen dann auch mit meinen Kollegen koordinieren. Einfach so wegbleiben und den Kolegen die liegengebliebene Arbeit vor die Füße schmeißen, damit diese dann Überstunden schieben müssen um meinen Kram mitzuerledigen? Also das wäre extrem unkollegial und das ist nicht mein Stil. Auf Arbeit muss man sich schon koordinieren. Ich habe auch zwei Kollegen mit Kleinkindern, eines davon mit schwerer Behinderung. Die beiden fehlen wegen ihrer Kinder schon mal kurzfristig. Da unterstütze ich dann, wo es nur geht. Wenn ich dann wegen so einer doofen Demo auch noch fehle, dann bleibt alles liegen, die Firma kann zumachen und wir werden allesamt arbeitslos. Zweitens bin ich dagegen, dass Kinder wählen dürfen. Eher das Gegenteil. Nur wer sein Einkommen selbst erwirtschaftet und Steuern zahlt sollte wählen dürfen. Weil wer kein eigenes Einkommen erzielt, ist nicht einmal in der Lage, die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Und wer das nicht kann, der ist auch nicht dazu in der Lage, Entscheidungen zu treffen, die andere betreffen. Erst wer gezeigt hat, dass er durch Einkommenserzielung aus eigener Kraft in der Lage ist, die Verantwortung für sich selbst zu tragen, sollte wählen dürfen. Dann wäre es noch zu überlegen, die Stimmgewichtung an der persönlichen Abgabenlast auszurichten. Weil wer mehr Steuern und Sozialabgaben zahlt, leistet auch mehr für unseren Staat und sollte damit auch ein größeres Mitspracherecht haben.
Sie schlagen also eine direkte Oligarchie vor, in der Milliadäre das sagen haben, denn sie tragen ja das Meiste bei.

Ernsthaft?

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funkstörung 05.04.2019, 20:05
26. eltern

mir scheint es als habe man in der spon-redaktion etwas langeweile.

jede partei die soetwas propagieren würde würde von den eltern in grund und boden gewählt werden.

schön wäre es deshalb wenn sich die linken und grünen für dieses thema erwärmen könnten.

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derfeinemilde 05.04.2019, 20:07
27. überfällig!

Schon die Möglichkeit, das die Stimmen der Kinder von ihren Eltern genutzt werden könnten, würde das unverhältnismässige Schwergewicht der Rentner in der derzeitigen Politik abfedern. Oft sind Kinder auch politischer als ihre Eltern, auch inhaltlich wäre dies für die Politik also ein Gewinn. Ich selbst bin über 50, da betreffen viele Entscheidungen mich sowieso schon weniger als 8-jährige. Die Schulen und Kindergärten sähen mit Sicherheit besser aus...

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hann.overaner 05.04.2019, 20:10
28. Also Wirklich

Wir wollen also Menschen,
- denen wir nicht zutrauen die folgen eines Ratenkredits abzuschätzen.
- denen wir nicht zutrauen verantwortungsvoll ein Auto zu bewegen
- denen wir nicht zutrauen zu wissen welche Filme gut für sie sind
- denen wir nicht zutrauen selbständig zu entscheiden wo und mit wem sie leben wollen
- denen wir alles in allem nicht zutrauen ihr Leben selbst zu regeln.
die Verantwortung für das Schicksal des Landes geben?

Abenteuerlich!

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marthaimschnee 05.04.2019, 20:10
29. warum so kleinlich?

Man könnte doch auch schon vor der Geburt. Quasi geplante Kinder. Und natürlich ist auch nicht einzusehen, warum der Tod das Mitbestimmungsrecht beenden sollte. Will ernsthaft jemand Goethe von der Wahlurne abweisen? Oder Aristoteles? Wo wir gerade bei dem sind: "Solange die Stimme des Aristoteles das gleiche Gewicht hat, wie die des Dorftrottels, kann ich in Demokratie nichts sinnvolles erkennen!" - Amen! So langsam steuern wir auf eine Tyrannei der Vollidioten zu.

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