Forum: Politik
Wahlrecht ab Geburt: Lasst die Kinder an die Urnen!
Sean Gallup / Getty Images

Kinder und Jugendliche können und wollen sich politisch engagieren, das zeigt sich jede Woche bei "Fridays for Future". Deshalb wäre es richtig, ihnen das Wahlrecht zu geben. Und zwar von Geburt an.

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wahnbert 05.04.2019, 20:52
60. haralddemokrat

und warum wollen sie Rentnern das Wahlrecht entziehen?

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eiko.koch 05.04.2019, 20:53
61. lasst die kinder wählen

können diese kinder und baby's auch das grundgesetz lesen und verstehen ?

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mullertomas989 05.04.2019, 20:53
62. Fände ich gut!

Sofort! Und das Argument, die Kinder ließen sich so leicht manipulieren, zählt nicht. Denn manipulieren lassen sich alle - egal welchen Alters .............

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jw-h 05.04.2019, 20:53
63. Wer darf denn wählen?

Demokratisches Wahlrecht am Alter zu orientieren ist doch Quatsch. Wenn man alt genug ist, darf man in Deutschland wählen, auch wenn die geistigen Fähigkeiten deutlich unter denen des durchschnittlichen Sechsjährigen liegen. Und wohin führt das? Politik wird hauptsächlich für Menschen gemacht, die nicht mehr allzu viel Zukunft vor sich haben. Die zukünftige Generation darf nicht mitbestimmen.
Und wer behauptet, Kinderstimmen ließen sich mit Gratis-Eis kaufen, sollte mal überlegen, mit welchen "Geschenken" die etablierten Parteien ihre Stimmen beim teilweise tiefbegabten Wähler "kaufen".

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Bakturs 05.04.2019, 20:54
64.

Zitat von Rainald
Ganz einfach, weil ich arbeiten muss, um meine vorlauten Teenager zu ernähren und um ihnen die Inlandsflüge zu bezahlen, damit sie zu den Demonstrationen nach Berlin reisen können. Als Berufstätiger kann ich leider nicht so einfach die Arbeit schwänzen, wie das bei der Schule möglich ist. Immerhin muss ich zuerst Urlaub nehmen und diesen dann auch mit meinen Kollegen koordinieren. Einfach so wegbleiben und den Kolegen die liegengebliebene Arbeit vor die Füße schmeißen, damit diese dann Überstunden schieben müssen um meinen Kram mitzuerledigen? Also das wäre extrem unkollegial und das ist nicht mein Stil. Auf Arbeit muss man sich schon koordinieren. Ich habe auch zwei Kollegen mit Kleinkindern, eines davon mit schwerer Behinderung. Die beiden fehlen wegen ihrer Kinder schon mal kurzfristig. Da unterstütze ich dann, wo es nur geht. Wenn ich dann wegen so einer doofen Demo auch noch fehle, dann bleibt alles liegen, die Firma kann zumachen und wir werden allesamt arbeitslos. Zweitens bin ich dagegen, dass Kinder wählen dürfen. Eher das Gegenteil. Nur wer sein Einkommen selbst erwirtschaftet und Steuern zahlt sollte wählen dürfen. Weil wer kein eigenes Einkommen erzielt, ist nicht einmal in der Lage, die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Und wer das nicht kann, der ist auch nicht dazu in der Lage, Entscheidungen zu treffen, die andere betreffen. Erst wer gezeigt hat, dass er durch Einkommenserzielung aus eigener Kraft in der Lage ist, die Verantwortung für sich selbst zu tragen, sollte wählen dürfen. Dann wäre es noch zu überlegen, die Stimmgewichtung an der persönlichen Abgabenlast auszurichten. Weil wer mehr Steuern und Sozialabgaben zahlt, leistet auch mehr für unseren Staat und sollte damit auch ein größeres Mitspracherecht haben.
Leider beweist der Erhalt von Einkommen noch lange nicht, dass man reif fürs wählen ist.

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amerlogk 05.04.2019, 20:55
65.

Zitat von lars1705
Das ist doch komplett unlogisch. Ein Kind ohne Schulbildung soll einfach so Wählen dürfen nach dem Motto, Kinder wissen besser, was gut ist. Kinder sind völlig unerfahren und sind in ihrer Meinungsbildung bis, ich würde mal sagen mindestens zur Pubertät, von Eltern, Familie und äußeren Einflüssen beeinflussbar. Ich würde sicherlich Millionen stimmen von Kleinkinder erhalten, wenn ich Eis kostenlos machen würde. Politische Probleme sind viel zu kompliziert als sie Babys, Kleinkinder oder sogar vielen Teenagern in die Hand zu legen. Außerdem wären Eltern mit vielen Kindern durch simple Beeinflussung in der Lage ihre Stimmen zu vervielfachen. Das hat nichts mehr mit demokratie zu tun.
Das ist doch komplett unlogisch. Ein Erwachsener ohne Doktor in Politik soll einfach so Wählen dürfen, nach dem Motto, Erwachsene wissen besser was gut ist?

Erwachsene sind in realer Politik völlig unerfahren, können Auswirkungen des digitalen Fortschritts nicht erkennen oder Haushaltsplanung verstehen. Sie sind in ihrer Meinungsbildung von Eltern, Familie und anderen Einflüssen beeinflussbar. Ich würde sicherlich Millionen stimmen von Erwachsenen erhalten, wenn ich Steuersenkungen machen würde. Politische Probleme sind viel zu kompliziert als sie Senioren, Erwachsene oder sogar Demenzkranke in die Hand zu legen. Außerdem wären Firmen mit viel Geld durch simple Spendenzahlungen in der Lage ihren Einfluß zu vervielfachen. Das hat nichts mehr mit Demokratie zu tun.

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flosse66 05.04.2019, 20:59
66. Saure Gurkenzeit bei SPON

Kleinkinder an der Urne? Weil Politik ihr Leben länger betrifft als das Leben eines 60jährigen? 18 ist ein sinnvolles Alter, da dann auch andere wichtige Entscheidungen getroffen werden.
Völliger Mumpitz ist das Familienwahlrecht. Was ist, wenn die Eltern politisch über Kreuz liegen? Wer bekommt das Recht über die Kinderstimme? Sohn findet Partei x geil, Papa will aber lieber Partei y wählen. Was passiert mit dem Wahlgeheimnis?
Die Freitagsfreimachaktionen als Entstehen einer neuen politisch interessierten Jugend zu sehen, ist naiv.

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streetlevel 05.04.2019, 21:00
67. Oh manoman

Es gibt kinder die politisch interessiert sind. Das ist schön und gut. Es gibt aber auch kinder, die interessieren sich einen feuchten kericht um politik. Und das ist ebenfalls ihr gutes recht. Wieso? Weil sie kinder sind! Wer wahlrecht für kinder fordert hat nicht kapiert das kinder ein recht auf ihr kindsein haben und dieses geschützt werden muss. Sobald man ihnen ein wahlrecht gibt, wird es leute geben, die daraus eine pflicht für kinder ableiten, wählen zu gehen oder sie zumindest in diese richtung beeinflussen wollen. Die kollumnistin hat hier leider zu kurz gedacht und überhaupt garnicht bemerkt, dass sie hier eine gefährliche meinung propagiert.

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skylarkin 05.04.2019, 21:02
68.

Zitat von weltverbesserer75
Ein richtiger, längst überfälliger Beitrag. Den jungen Menschen gehört die Zukunft. Und dass sie verantwortlich mit dieser Zukunft umgehen können, zeigen sie seit Monaten jeden Freitag. Wer gestern bei Markus Lanz hineingeschaut hat, konnte sehen, wie Luisa Neubauer den anderen (älteren und männlichen) Gästen fachlich jetzt schon haushoch überlegen war. Es ist wirklich an der Zeit, dass die Älteren (zumindest einen Teil) der Verantwortung und der Macht an die jungen Leute abgeben.
Äh, Frau Neubauer ist 22 und die darf wählen. Und der Anteil an den Jugendlichen insgesamt die tatsächlich nicht wählen können und sich an den Demos beteiligen ist wie gross? Ein Prozent oder O,5 oder noch deutlich weniger? Sehr merkwürdige Kausalitäten die sie hier herleiten.

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MrKnowItAll 05.04.2019, 21:04
69. da hat wohl jemand

den 1. April verschlafen...

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