Forum: Politik
Wahlrecht für Minderjährige: "Auch eine Elfjährige hat eine Meinung"
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15 Kinder und Jugendliche wollen die Altersgrenze bei Wahlen abschaffen - und legen Beschwerde am Bundesverfassungsgericht ein. Der 16-jährige Felix Finkbeiner erklärt, warum Parteien mehr für den Nachwuchs tun sollten.

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susanne_tatter 15.07.2014, 11:12
1. Richtig!

Zitat von sysop
15 Kinder und Jugendliche wollen die Altersgrenze bei Wahlen abschaffen - und legen Beschwerde am Bundesverfassungsgericht ein. Der 16-jährige Felix Finkbeiner erklärt, warum Parteien mehr für den Nachwuchs tun sollten.
Politik ist in die Zukunft gerichtet und betrifft vor allem die Jüngsten. Ein Wahlrecht ab 14 und gleichzeitig ein Ende des Wahlrechts mit Eintritt in das Rentenalter wäre zu überdenken und vermutlich langfristig betrachtet sinnvoll.

Dummerweise benötigen die großen "Volksparteien" aber gerade die Stimmen der Bevölkerung jenseits der 67 und wissen genau, dass sie bei unter 18 Jährigen keine gute Quote haben.

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rainking 15.07.2014, 11:13
2. Sicher hat eine elfjährige

Zitat von sysop
15 Kinder und Jugendliche wollen die Altersgrenze bei Wahlen abschaffen - und legen Beschwerde am Bundesverfassungsgericht ein. Der 16-jährige Felix Finkbeiner erklärt, warum Parteien mehr für den Nachwuchs tun sollten.
eine Meinung ... aber zumeist keine Ahnung. Leider ist unsere Politik so verkompliziert worden, dass selbst wir Erwachsenen uns zwar ein Urteil erlauben (können) aber häufig auch nur noch ein rudimentäres Verständnis der Zusammenhänge haben. Wie soll sich da erst ein Kind eine Meinung bilden. Für geradezu gefährlich halte ich in diesem Zusammenhang die grössere Manipulierbarkeit von Kindern - insbesondere durch Rattenfänger von rechts- und links- aussen.

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Mac_Beth 15.07.2014, 11:15
3.

Zitat von
Finkbeiner: Genau, denn auch eine Elfjährige hat eine Meinung. In unserer Vorstellung kann sie zum Rathaus gehen und sich registrieren lassen. Am Wahltag macht sie dann wie alle anderen ihr Kreuz.
Richtig, auch elfjährige haben eine Meinung. Für mich stellt sich allerdings viel eher die Frage, wie diese zustandegekommen ist.

In so einem Alter hat das Umfeld und die Ansichten der Eltern noch einen maßgeblichen Einfluss auf die Meinungen des Kindes. Eine Auseinadersetzung auf kritischerem Niveau fängt erst sehr viel später an. Außerdem stellt sich die Frage inwieweit so junge Menschen in der Lage sind die Flut an Informationen, die heutzutage auf sie einbricht auch richtig verarbeiten zu können.

Kinder in diesem Alter fangen erst sehr langsam und stückchenweise an für sich selbst Verantwortung zu übernehmen. Ich sehe eher ihre Vormunde und die Gesellschaft in der Pflicht im Sinne der Jugend zu handeln.

Fairerweise muss ich allerdings sagen, dass ich mich zu jenen zähle, die es lieber sehen würden, wenn die Altersgrenze für Wahlen angehoben wird und nicht auch noch gesenkt.

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SGE1899 15.07.2014, 11:18
4. Eine gute Idee

Sicher haben Kinder und Jugendliche oft wenig Ahnung von Politik, aber das haben viele Erwachsene auch nicht und dürfen trotzdem wählen. Um die Jugend mehr für Politik zu begeistern ist es wichtig, dass diese auch daran teilnehmen darf. Dann ist die Politik auch gewzungen, nicht alle Lasten auf die Zukunft abzuschieben, denn das machen die nicht mit.

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susanne_tatter 15.07.2014, 11:22
5.

Zitat von Mac_Beth
Richtig, auch elfjährige haben eine Meinung. Für mich stellt sich allerdings viel eher die Frage, wie diese zustandegekommen ist.
Bei Kindern ist es in der Regel ein klares Erkennen von Gerechtigkeit. Je älter die Menschen werden, umso mehr überwiegt das egoistische Eigeninteresse. Was z.B. bringen unserem Land Rentenerhöhungen, wenn gleichzeitig Schulen zerfallen?
http://www.t-online.de/eltern/kleink...chtigkeit.html

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Terrorist2 15.07.2014, 11:23
6.

Wenn tatsächlich die Kinder selbst wählen sollen, halte ich das für Blödsinn und eine Kampagne von interessierter Seite, die sich deren leichte Beeinflußbarkeit zu Nutze machen möchte.

Aber ich finde jede Altersgrenze ist willkürlich, ebenso wie eine obere willkürlich wäre. Darum sollte jeder Staatsbürger (also ab Geburt) ein Wahlrecht haben und bis zur Volljährigkeit sollte dieses, wie viele andere Rechte auch, von den Eltern bzw. Aufziehungsverpflichteten ausgeübt werden.

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butalive76 15.07.2014, 11:23
7. Senkung okay, Freigabe nein

Die Komplexibilität von Wirtschaft, Sozialsystemen und Außenpolitik durchblickt so mancher Erwachsener nicht, erst recht nicht ein Kind. Zudem große Gefahr der Manipulierbarkeit. Kinder glauben alles, vor allem den Eltern. Senkung des Wahlalters auf 14 okay.

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aueronline.eu 15.07.2014, 11:24
8. Wahlrecht ist eine komplexe Angelegenheit

Politik erst recht. Nun würde ich gerne behaupten, dass eine Elfjährige oder ein vierzehn Jahre alter Bub nicht den Horizont haben auch nur annähernd zu begreifen, was die Politik mit ihrer Stimme anstellt. Das schlägt fehl, denn ein Großteil der mündigen Wähler ist dazu nicht in der Lage, weiß kaum etwas von Wahlprogramm, Auszählungsverfahren oder oder. Das Interesse, die Bildung, der Intellekt dürfen also nicht Kriterium sein. Dennoch halte ich den Jungen im Text für eine extreme Ausnahme. Statistisch verschwindend klein. Deshalb kein Wahlrecht für Kinder! Der Mißbrauch wäre größer als der Nutzen. I'm den meisten Haushalten würde doch das Kind indoktriniert durch die Eltern wählen.

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dergallenstein 15.07.2014, 11:25
9. Wenn die Wahlbeteiligung nachläßt, muß man sich andere

Märkte erschließen; heißt es doch so schön...Anscheinend gewinnt die Tatsache, daß man mit Alibi-Veranstaltung wie Wahlen nichts ändert, sodaß noch die übrig gebliebenen Naivlinge zum Verbessern der Statistik ranholen will.

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