Forum: Politik
Wahlrecht für Minderjährige: "Auch eine Elfjährige hat eine Meinung"
Plant for the Planet

15 Kinder und Jugendliche wollen die Altersgrenze bei Wahlen abschaffen - und legen Beschwerde am Bundesverfassungsgericht ein. Der 16-jährige Felix Finkbeiner erklärt, warum Parteien mehr für den Nachwuchs tun sollten.

Seite 35 von 47
john.do 15.07.2014, 17:16
340. Opfer

Zitat von johnnybach
Nein, das haben wir überhaupt nicht verdrängt. und zum dritten auch noch Geld ausgeben zu müssen, um unseren Kindern die hinterlassene marode Infrastruktur wieder zu erneuern? Oder warum wir uns darüber freuen sollten?
Weil "die Rentner" weder Ursache sind noch Schuld daran haben.

http://www.youtube.com/watch?v=2CwyLdaJA9A

http://www.youtube.com/watch?v=U5hXa1MYGOg

Sie werden ebenso wie die Rentner missbraucht in dem alten Spiel:
Divide et Impera

Sie sind ebenso ein Opfer dieses Spiels wie die Rentner.

Beitrag melden
forumgehts? 15.07.2014, 17:17
341. Da

Zitat von Niederbayer
Wenn die Kinder nicht wählen dürfen, weil sie das Thema nicht durchblicken, warum dürfen dann Erwachsene die es auch nicht verstehen wählen? Brauchen wir am Eingang zum Wahllokal einen Intelligenztest als Zugangskontrolle?
wäre es doch sinnvoller, die Politiker einem Intelligenztest zu unterziehen. Dann könnten wir Wähler getrost blöd sein, wir wüssten, dass wir von intelligenten Politikern vertreten werden. :))

Beitrag melden
john.do 15.07.2014, 17:20
342.

Zitat von johnnybach
... habe ich nie gesagt, und das werde ich auch nie sagen. Im Übrigen sollte man aber auch nicht denjenigen, die heute hart arbeiten, um ihren Lebensstandard zu halten, ständig nur als maulende Faulpelze bezeichnen, wie es einige Foristen (nicht Sie, ich weiß) tun.
Sie haben beide recht

Beitrag melden
hermannheester 15.07.2014, 17:21
343. Wehret den Alten!

Zitat von sysop
15 Kinder und Jugendliche wollen die Altersgrenze bei Wahlen abschaffen - und legen Beschwerde am Bundesverfassungsgericht ein. Der 16-jährige Felix Finkbeiner erklärt, warum Parteien mehr für den Nachwuchs tun sollten.
Es geht nicht an, dass immer mehr Alte und Senile politische Macht verkörpern. Es wird Zeit, dass auch 11jährige, wenn sie gerade aus der Ohnmacht erwacht (beim Auftauchen ihrer Lieblingsstars) sind, ihren politischen Willen kundtun und auch mitwirken dürfen!
Wahlrecht mit dem Taufschein - das wär doch was?

Beitrag melden
j.anus 15.07.2014, 17:29
344. Interessant

Im Strafrecht werden 25-jährige oft genug per Jugendstrafrecht, na ja,...verurteilt. Zu dumm, zu unerzogen, zurückgeblieben oder überhaupt...die Umstände.
Sobald es aber um Wahlen, also um die Pfründe bestimmten Parteien geht, sollen 11-jährige plötzlich reif genug sein, um Zusammenhänge und ihr Tun zu verstehen.

Beitrag melden
Roueca 15.07.2014, 17:31
345. Klar doch....

Zitat von susanne_tatter
Politik ist in die Zukunft gerichtet und betrifft vor allem die Jüngsten. Ein Wahlrecht ab 14 und gleichzeitig ein Ende des Wahlrechts mit Eintritt in das Rentenalter wäre zu überdenken und vermutlich langfristig betrachtet sinnvoll. Dummerweise benötigen die großen "Volksparteien" aber gerade die Stimmen der Bevölkerung jenseits der 67 und wissen genau, dass sie bei unter 18 Jährigen keine gute Quote haben.
...Rentner sind nur noch senile Anhängsel der Gesellschaft, ab in die Tonne mit denen.
Aber eine Frage: Sind dann 14 Jährige auch bereit ihr Kindergeld in den ESM zu investieren, sich selbst zu verhalten und strafmündig? Denn zahlen sollen die Rentner mit ihren Steuern zu melden haben sie dann aber nichts mehr. Deutschland verdummt von Tag zu Tag mehr und jeder will nur für sich selbst nehmen, denn um was geht es sonst bei diesen Wahlträumen.

Beitrag melden
SchlandGottes 15.07.2014, 17:33
346. soso jetzt bin ich aber mal gespannt

Zitat von Bondurant
Es spricht die Ignoranz. Tatsächlich würden viele heute junge die Arbeitsbedingungen der meisten Arbeitnehmer - auch im Büro - etwa des Jahres 1965 als unzumutbar und krankmachend empfinden und nicht aushalten. Allein was da geraucht wurde... Woher nehmen Sie (und andere) eigentlich solche Erkenntnisse? Das ist doch völlig aus der Luft gegriffen oder können Sie das auch irgendwie belegen? Und kommen Sie mir nicht damit, dass heute so oft nach dem Abitur gefragt wird. Das ist heute so verbreitet, dass es weniger "wert" ist als ein Realschulabschluß 1970.
Sie wollen mir also erzählen, dass heute weniger geleistet werden muss um einen gut bezahlten Job zu erhalten? Da kann ich nur mpüde drüber lächeln. Kennen Sie schon Burn-out? Eine klassische Erkrankung der Neuzeit, hat mit der steigenden Arbeitsbelastung zu tun... vielleicht mal informieren. Tja woher ich diese Erkenntnisse nehme? Kann man sich aus einfach Quellen zusammensuchen oder einfach mal die Großeltern/Eltern fragen. Die würden sich über solche Sätze von Ihnen kringelig lachen.
Auch das Abitur muss erarbeitet werden und wird im Normalfall nicht geschenkt und ist außerdem nur die Grundbedingung dafür, dass man später einen guten Job bekommt. Die Tatsache, dass das heute verbreitet ist heisst ja nicht, dass es kein Problem ist dies zu erwerben. Glaube nicht, dass diese Anforderungen an frühere Generationen gestellt worden sind. Ich weiß es, früher war Globalisierung noch ein Fremdwort, man maß sich mit den Menschen aus Deutschland. Heute stehen Arbeitnehmer in einem weltweiten Wettbewerb, aber das ist für Sie sicher alles Neuland oder Ignoranz. Ihre Unwissenheit ist symptomatisch für ihre Generation und peinlich.

Beitrag melden
Roueca 15.07.2014, 17:34
347. Ich freue mich heute schon....

Zitat von susanne_tatter
Bei Kindern ist es in der Regel ein klares Erkennen von Gerechtigkeit. Je älter die Menschen werden, umso mehr überwiegt das egoistische Eigeninteresse. Was z.B. bringen unserem Land Rentenerhöhungen, wenn gleichzeitig Schulen zerfallen?
...auf die neue Gerechtigkeit z. B. bei tollen Schulen und zerfallenden Altenheimen, gell. Ach ja und da die Rente nicht reicht dürfen die Kinder dann eben zuzahlen, auch darauf freue ich mich. Frage ist nur wo da Gerechtigkeit ist wenn Kinder die wählen wo ihnen blühende Schuloasen versprechen und gleichzeitig einem Menschen nach einem Leben voll Arbeit und Beitragszahlung einen Brosamen gewährt.

Beitrag melden
Roueca 15.07.2014, 17:39
348. Hervorragend geschrieben!

Zitat von goghvin
tatsächlich? ... erstaunlich ! Natürlich ist es vollkommener Quatsch das Wahlrecht weiter hinabzusetzen, selbst 16 Jahre (Kommunal) ist schwachsinnig. In unserer Gesellschaftsordnung schränkt man jungen Menschen, wegen fehlender Einschätzmöglichkeiten Aufgrund von Unerfahrenheit und Weitsicht, das Leben ein und versieht sie mit besonderem Schutz. Man kann daher nicht sagen: weil Du noch nicht ausreichend entwickelt bist und Dir Lebenserfahrung fehlt, Du daher Dinge nicht erfassen kannst muß ich Dir dies und das verbieten: z.B. Filmveranstaltungen nur bis 22:00 Uhr - ab 16-18j. bis 24:00, viele Filme verboten, Jugendliche unter 16 dürfen in der Ausbildung keine gefährlichen Tätigkeiten ausführen (z.B. Bedienen von Kränen, Umgang mit Gefahrenstoffen, usw.) über 16 nur unter Aufsicht eines fachk. Erwachsenen, heiraten, keine Ausgabe von Alkohol, kein Rauchen in der Öffentlichkeit, eingeschränkte Geschäftsfähigkeit und Deliktsfähigkeit, usw. usw. usw. aber zum Wählen der Entscheidungsträger unserer Gesellschaft, dafür bist Du ausreichend entwickelt. Einerseits gestehe ich Dir bei recht einfachen Dingen zu nicht oder nur eingeschränkt haftbar für Taten zu sein, weil Du ja wegen Deines Alters vieles nicht einschätzen kannst, andererseits aber bist Du mündig genug unsere Gesellschaftsordnung mit zu bestimmen. Auch die ganze Diskussion von wegen 'ja aber manche Jugendliche ...' 'Manche' Jugendliche werden auch vernünftig genug sein sich nicht kopflos zu betrinken oder könnten bestimmt auch ein 100PS-Motorrad sicher im Straßenverkehr bewegen. Trotzdem darf man Ihnen kein Alkohol verkaufen und sie erhalten keinen Führerschein für ein starkes Motorrad. Es gibt da einfach eine Grenze und da muß man eben in unserer Gesellschaftsordnung so lange warten, bis man das Alter erreicht hat - eben weil sich gezeigt hat, daß junge Menschen, in der Masse gesehen, einfach noch nicht reif genug für manche Dinge sind. Gerade weil unsere Gesellschaft sich ändert - z.B. lange Schulzeit/Ausbildung, müßte das Alter zum Einstieg in das Wahlrecht eher angehoben werden.

Beitrag melden
forumgehts? 15.07.2014, 17:41
349. Wie

Zitat von kopp
... bei der Wahl ein zu hohes Gewicht haben. Um das zu korrigieren, könnte der Gesetzgeber einfach eine Altersgewichtung einführen, etwa so, dass Wähler ab 60 J einen Gewichtsfaktor von 0.20, solche zwischen 40-60 J das Gewicht 0.50 und die Restgruppe bis 40 J würde mit dem Faktor 0.30 gewichtet.
alt sind Sie?

Beitrag melden
Seite 35 von 47
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!