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Wahlrecht: Staatsrechtler hält Gesetz für mehr Frauen im Parlament für verfassungswid
DPA

Der Frauenanteil im Bundestag liegt bei nur rund 30 Prozent, in der Bundesregierung wird deshalb ein Paritätsgesetz erwogen. Im SPIEGEL erläutert Ex-Verfassungsrichter Udo Di Fabio seine Einwände.

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monsieurlechef 28.12.2018, 20:24
50. Pro Quote

Natürlich brauchen wir Quoten in allen Bereichen, in denen eine soziale Gruppe benachteiligt ist:
50% Männer in Kitas und Grundschulen, 50% Frauen beim Straßenbau und bei der Müllabfuhr, das ist es, was wir brauchen. Oder halt, sagen wir 33% in jedem Bereich, fast hätten wir das dritte Geschlecht vergessen.
Man könnte fast lachen, wenn es nicht so lächerlich wäre.

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bedireel 28.12.2018, 20:27
51. Die Frau

Das die Frauen die Bärchenwerferin diese Masche “Hollywood-Liebe” nicht durchschauen, lässt doch tief blicken. Sowas soll ich wählen. Aber es liegt immer irgendwie an den deutschen Männern, jetzt plötzlich “domestizierte Weicheier”. Das verbitte ich mir. Wir haben kein “Männerproblem”. Wir haben ein “Frauenproblem”. Aber der deutschen Frau fällt ja nicht einmal auf, wie sie vom Zuhälter-Staat mit Flirtkursen den Neubürgern zu Spaß vorgeworfen wird, während es nicht einen Flirtkurs für Neubürgerinnen und deutsche Männer gibt. Dabei ist Frau ja so schlau. Viel schlauer als Mann. Wenn Frauen sich
permanent gegenseitig erzählen, sie seien die Krone der Schöpfung, wird es dadurch nicht zum Fakt. Alles andere, was ich dazu sagen könnte, druckt eh keiner. Nur soviel von Frauen in der Politik habe ich die Schnauze gestrichen voll. Und zwar von Schwarz und Rot. Grün wäre eine Katasrophe geht gar nicht.
M.f.G.

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ogoehni 28.12.2018, 20:27
52. Fehlbesetzung

Diese Frau ist eine einzige Fehlbesetzung, typisch neue SPD Führungsriege. Wie kann man nur hier an Qoute denken? Es geht um FREIE Wahlen der Bürger. Jeder Kandidat kann nur mit den nötigen Stimmen der Bürger als Volksvertreter wählen lassen.
Gegen weniger Rechtsanwälte und Beamte im Bundestag hätte ich nichts einzuwänden, aber dies entscheide ich eben nicht allein, sondern alle Wähler.

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Badischer Revoluzzer 28.12.2018, 20:30
53. Diese Demokratie

geht immer mehr den Bach ´runter. Würden sich mehr Frauen engagieren, wären auch mehr Frauen im Parlament. Logisch, oder ?
Eine Quote schaufelt nicht gewählte Personen in ein Amt, das für eine/n Andere/n nach demokratischen Regeln bestimmt war.

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HerrTurtur 28.12.2018, 20:32
54. An der falschen Stelle

Frauen sind im Beruf immer noch benachteiligt und bekommen Stellen oft trotz besserer Qualifikation nicht. Da besteht ein riesiger Nachholbedarf. Eine Quote im Bundestag halte ich jedoch für kontraproduktiv. Gibt es dort Quoten für Frauen, bräuchten wir Quoten für Migranten, Quoten für bestimmte Altersgruppen oder dergleichen.

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ulrich g 28.12.2018, 20:33
55. Im Gerechtigkeitswahn

„Die Deutschen sind ein infantiles Volk das sich gerne führen und verführen lässt, mal von den Bösen mal von den Guten“ (Zitat Henryk M Broder). Und diese Guten haben nach dem Klima Rettungswahn nun auch noch den Gerechtigkeitswahn entdeckt. Denk man das Frauenquoten Modell zu Ende müsste bereits die Geburtenquote entsprechend geregelt werden. Als nächste kommt dann sicher noch die Hetero- und Homoquote. Die Guten in Deutschland befinden sich in einem beängstigenden geistigen Zustand es fehlt jetzt nur die Frage: wollt ihr die totale Gerechtigkeit?

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Siebengestirn 28.12.2018, 20:34
56. So kann man das BVerfG nicht kritisieren.

Zitat von deb2011
... traue ich jede Sauerei zu, jede. Auch die, dass er so ein absurdes Gesetz für verfassungskonform erklärt. Wer Staatsfernsehen aus den 50ern für geeignet hält, die Menschen in einem neuen Jahrtausend zu erziehen, dem ist nicht mehr zu helfen.
Auch wenn man eine Entscheidung dieses Gerichtes, die ja noch nicht einmal vorliegt, für juristisch nicht überzeugend hält, ist es nicht mehr vertretbar und sogar beleidigend, diesem für unsere Demokratie so extrem wichtigen und insgesamt "segensreich" wirkenden Gericht, "jede Sauerei" zu zutrauen "jede". Die pauschale Herabwürdigung des Garanten der Beachtung unseres Verfassungsrechts ist unwürdig und inakzeptabel. Sie entstammt der Sprache der Verfassungsfeinde.

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Ole_Ostpreiß 28.12.2018, 20:35
57. wie Wahr wie Wahr

es gibt noch Leute die Vernünftig Denken und nicht wie Wild Gewordene Feministinen alles mittels Quoten und Quotinen Durchsetzen wollen um Ihre Unzulänglichkeiten und Unfähigkeiten zu kaschieren aber dennoch ein Warmes Plätzchen zu Ergattern!

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grandpalais 28.12.2018, 20:43
58. Man kann es auch anders nennen...

Für einige Träumer endet die Verfassung dort, wo Frauenförderung beginnt. Vergleichbar mit der Forderung nach mehr Toleranz. Aber bitte nur für meine Meinung, nicht für die meiner Meinungsgegner.

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quark2@mailinator.com 28.12.2018, 20:44
59.

Keine Diskriminierung bedeutet aus meiner Sicht, daß das Geschlecht keine Rolle spielt. Und genau das wäre nicht gegeben, wenn man Quoten einführt. Oder anders ausgedrückt, Quoten haben inherent das Potential der Diskriminierung, weil sie dazu führen können, daß jemand nur wegen seines Geschlechts etwas wird oder nicht wird. Genau das, was man nicht will.

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