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Wahlschlappe der Grünen : Der Ost-Schock
DPA

Mehr als 20.000 Stimmen verloren die Grünen in Mecklenburg-Vorpommern - und sind dort auf einen Schlag bedeutungslos. Ist das der Beginn eines bundesweiten Abstiegs?

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DJ Doena 06.09.2016, 18:11
1.

Weimarer Republik hin oder her (die wir btw mit dem Aufstieg der AfD nach der Ansicht einiger eh schon wieder haben), ich finde es eher bedauerlich, dass 7,8% der abgegebenen, gültigen Wählerstimmen einfach so das Klo runtergespült werden und dazu gehören eben auch die 4,8% der Grünen.

Ich finde, dass - sowohl im Land- als auch im Bundestag - sobald die prozentuelle Anzahl ausreicht, einen vollen Sitz zu füllen, dann sollte der Sitz auch von der Partei besetzt werden dürfen.

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koem 06.09.2016, 18:16
2. fukushima

Als Fukushima kam und die kanzlerin den Atomausstieg deklarierte hätten die Grünen gross rauskommen können, mit Nachhaltigkeitskonzepten, alternativen Energiemodellen oder eben angestammten grünen Themen. Da war aber gefühlt NICHTS. Eine völlig farblose Partei, die nichts mehr von Ihrer früheren Leidenschaft hat.

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frank_le 06.09.2016, 18:16
3. kein Wunder

In Sachsen wird es bei der nächsten Wahl genauso laufen.

Die im Land bekannte und erfolgreiche Spitzenkandiadtin abgesägt und durch unbekannte ersetzt. Der einzige welcher in der öffentlichen Diskussion wahrgemmen wird ist der Linksradikale Leipziger Grünen-Chef (der bei Twitter dazu aufruft nicht bei AFD Mitgliedern in die Geschäfte zu gehen - wie früher bei den Nazis).

Bündnis90 ist schon lange nur noch ein Namensbestandteil - ein großer Teil der Bürgerrechtler ist längst bei der AFD angekommen.

Aber vielleicht reicht es ja in Westdeutschen Großstädten um Stimmen zu werben - doch auch dort naht die Konkurrenz von der AFD. Denn Abgeben wollen Grünen-Wähler nichts!

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breguet 06.09.2016, 18:17
4. Problem aus dem Osten, nicht Ost-Problem

Die Grünen haben kein Ost-Problem, sondern sie haben ein Problem das aus dem Osten kommt, und das heißt Angela Merkel. Grüner als die können auch die Grünen nicht werden, oder anders gesagt niemand braucht sie mehr. Sie haben keine Themen, Merkel besetzt alle Themen links von der Mitte. Das merken auch die Linken, da weiß man auch nicht wofür es die braucht, macht doch alles jetzt Merkel. Genau deshalb ist rechts ein Vakuum entstanden das die AFD füllt.

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f-rust 06.09.2016, 18:19
5.

Herr gib diesen Menschen Hirn! Die allerwenigsten sind "Nazis", was immer das heißen sollte. Die GrünInnen haben im Bundesrat die Ausweitung der Luste "sicherer Drittstaaten" bislang blockiert, sie sind gegen Steuersenkungen, sie fabulieren über "4 Eltern" ... das sind nur drei Beispiele, die auch in den Regionen wahrgenommen und eben mit Stimmverweigerung "bestraft" werden.

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tomxxx 06.09.2016, 18:19
6. Wie? Wird es nicht geben?

Ich denke die Grünen haben da ihren Kurs noch gar nicht gefunden. Tatsache ist doch, dass Kretzschmann doch auch deshalb in der Wahl so erfolgreich war, weil er kurz davor plötzlich in Sachen Flüchtlingspolitik die CSU so gelobt hat. Auch die SPD hat von ihren 20 % Umfragen im Schlussspurt noch mal in der "Obergrenzen-Ecke" gekramt.

Bei den Grünen kommt doch jetzt dazu, dass wie Herr Özdemir festgestellt hat, es eine türkische Pegida in Deutschland gibt und man müsse dagegen genauso vorgehen. Jetzt kommt halt dabei dazu, dass die Deutschen mit türkischen Wurzeln laut Umfragen zu 90% rot-grün wählen. Und schon wird die türkische Pegida dann doch nicht so bekämpft. Egal wie man es dreht und wendet... eine klare Positionierung bekommt diese Partei mit den Randbedingungen so nicht hin. Sie können weder auf die Stimmen der Türken verzichten, sie können nicht auf die Stimmen der Feministen verzichten (da ist auch nur begrenzte Burkatoleranz zu erwarten), sie können also nur hoffen, dass das Thema nicht hochkocht, weil sie dann im Nichts stehen. Ich glaube nicht, dass das klappt.

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WolfgangFischer 06.09.2016, 18:19
7. Mein Rat an die Grünen in MV

Habe Herrn Jürgen Suhr (Ex-Fraktionsvorsitzender) folgende Email geschickt, die natürlich unbeantwortet blieben:
Guten Morgen Herr Suhr,
Schadenfreude ist nicht mein Ding. Trotzdem erinnere ich Sie gern an meine Email vom 10.3.2016:
"Herr Suhr, das Jahr 2016 wird böse enden für Sie. Für mich ist die Sache beendet. Sie stehen ja nicht mal zum eigenen Wort (Ich melde mich....) und dafür bald vor Gericht! Dann kommt noch der schwarze Sonntag für die MV-Grünen am 04.09.2016! Dann ist es vorbei mit der Wichtigkeit als Person. Dann gilt es mit wesentlich weniger Steuergeldern auszukommen, denn Ihre Partei kann sich diese "Diäten" als Gehaltsfortzahlung schlicht nicht leisten."

Für die Aufarbeitung Ihres Wahldesasters gebe ich folgenden Tipp: Ändern Sie Ihre Auffassung vom "dümmen Lümmel", wie Sie das Wahlvolk sehen. Eigentlich ist alles ganz einfach: Es gibt zwei Wählergruppen: Die Zufriedenen (wie Sie - mit Doppeldiät) und Wichtigen und dieser Gruppe gegenüber stehen die Unzufriedenen und Unwichtigen. Die fünfjährige Politik dieses Landtages hat die Gruppe der Unzufriedenen stark wachsen lassen und gestern wurden auch diese Leute endlich einmal gefragt! Und diese haben erkannt, was ich Ihnen schon im März voraus gesagt habe. Die Grünen werden als Opposition nicht mehr gebraucht. Diese Rolle übernimmt jetzt die AfD, die sich in 5 Jahren ebenfalls auflösen wird. Die Richtung der Grünen ist durch Herrn Kretschmann ebenfalls klar definiert. Regierungsbeteiligung und Krötenschlucken, um an die Macht (sprich Fleischtöpfe) zu kommen. Kurz: Nehmen Sie einfach zur Kenntnis, Herr Suhr. Der "Lümmel" ist nicht so dumm, wie Sie ihn gern hätten. Bevor Sie in den Osten kamen, konnten wir schon lesen und schreiben, ganz besonders zwischen den Zeilen. In diesem Sinne heißt es jetzt kleine Brötchen backen, Herr Suhr. Nach den Übergangszahlungen steht die Jobsuche an, für wesentlich weniger Gehalt als das Freizeitparlament in Schwerin Ihnen aus dem Steuertopf überwies.

Wolfgang Fischer

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Der Resignierte 06.09.2016, 18:20
8. Tja

nach ca. 25 jahren sind eben die grünen von dem establishment eingefangen worden und sind nicht anders als ie sogenannten volksparteinen, also ein verein geworden, die tun was die wirtschaft vorgibt. das merken die bürger inzwischen und wählen anders, sofern sie überhaupt noch wählen.

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watch out 06.09.2016, 18:20
9. Und tschüss!

Unter Berücksichtigung der Nichtwähler haben die Grünen mal eben 2,9 % erreicht (Die SPD, der "Wahlsieger", übrigens 18 %).

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