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Wahlsieg für Andrej Babis: Tschechien wählt den Unzufriedenen
SINGER/EPA-EFE/REX/Shutterstock

In Tschechien gewinnt die Aktion unzufriedene Bürger mit knapp 30 Prozent die Wahl, die Regierungsparteien zerbröseln. Nun muss der rechtspopulistische Milliardär Babis eine Koalition bilden. Aber mit wem nur?

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purple 22.10.2017, 11:50
1. Der Mann palnt langfristig

Bei einem Mehrheitswahlrecht hätte die CDU bei uns eine 2/3 Mehrheit, die Grünen einen Sitz, die FDP keinen und die Linken und die AFD je 2 oder 3. Ach ja und die CSU in Bayern 100%.
Die Aktion Machtübernahme ist in Tschechien angelaufen - so wie in Polen und Ungarn. Was Österreich betrifft bin ich noch gespannt was kommt.

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tommuc1978 22.10.2017, 11:51
2. Typisch Spiegel....

Ganz Europa wählt inzwischen rechts und nationale Interessen. Ob es nun Frankreich, Polen, Ungarn, Tschechien, die Niederlande oder Österreich ist. Natürlich haben diese Länder alle Unrecht und nur wir Deutschen und der Spiegel haben recht....
Frau Merkel hat mit Ihrer Flüchtlingspolitik die EU auf dem Gewissen und diesen Rechtsruck zu verantworten. Egal was der Spiegel auch schreibt.

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atherom 22.10.2017, 12:00
3. Sie machen Deutschland zum Maß aller

Dinge, quasi: Merkels Deutschland gut, alles andere rechts und populistisch. Dummerweise zieht es nicht mehr, im Ausland nicht und auch hierzulande immer weniger (mit den abgedroschenen Floskeln wie „uns geht es gut“ kann zum Beispiel eine Patientin nichts anfangen, die sich nur selten eine U–Bahn Fahrkarte in die Innenstadt leisten kann (hin und zurück 5,60). Oder: „wer soll das sonst machen“? Egal: besser, schlechter – Hauptsache anders. Sonst wird es auch hier etwas geben, was Sie doch verständnislos populistisch, oder rechts nennen werden.

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gldek 22.10.2017, 12:01
4. Hang zur nationalen Identität

Es wird viel gelästert über unsere östlichen EU-Nachbarn ohne sich über die wahren Gründe ihrer Wahlentscheidungen Gedanken zu machen. Noch ist es nicht so lange her, dass sie unter sowjetischer Hegemonie standen und ihnen eine fremdbestimmte, undemokratische Staatsform aufgedrückt wurde. Endlich angekommen in Freiheit, Demokratie und Selbstbestimmtheit macht sich die EU daran, diese Werte in Frage zu stellen und sich als moralische Überinstanz aufzuspielen. Juncker's (und Merkel's) schulmeisterliches Auftreten kommt bei viele Leuten dort nicht gut an. Sie wollen endlich ihre neugeborene nationale Identität genießen.
Daran ändert auch eine Handvoll frisch gedruckter Draghi-Euro's nichts.

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caty24 22.10.2017, 12:08
5. Die Rolle Merkels wird hier ausgeblendet

Hauptsache das Establishment der ewig Gestrigen hat einen neuen Feind.Merkel muss schnell weg und Jens Spahn übernimmt.
Er könnte Europa noch retten.

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capote 22.10.2017, 12:09
6. Konservativ

Die Franzosen haben mit mehr als 50 % die Macron-Partei gewählt, die es vor 4 Jahren noch gar nicht gab, die Tschechen haben mit mehr als 60 % gegen die selbst ernannte bisherige politische Elite gestimmt, selbst die Österreicher haben einen Wechsel ermöglicht, nur die Deutschen schaffen das nicht und wählen zu mehr als 85 % was Sie immer gewählt haben.

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muellerthomas 22.10.2017, 12:17
7.

Zitat von tommuc1978
Ganz Europa wählt inzwischen rechts und nationale Interessen. Ob es nun Frankreich, Polen, Ungarn, Tschechien, die Niederlande oder Österreich ist. Natürlich haben diese Länder alle Unrecht und nur wir Deutschen und der Spiegel haben recht.... Frau Merkel hat mit Ihrer Flüchtlingspolitik die EU auf dem Gewissen und diesen Rechtsruck zu verantworten. Egal was der Spiegel auch schreibt.
Wenn in Europa mehrheitlich rechts gewählt wird (was ich in Frankreich bezweifle), sollten der Spiegel und überhaupt alle deutschen Medien also Ihrer Meinung nach auf diese Linie einschwenken und auch rechts sein?

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kalim.karemi 22.10.2017, 12:19
8. Glückwunsch

Lasst uns mal die Wahl in vier Jahren abwarten, Jamaika ist eine gute Voraussetzungen für absoluten Stillstand, Politikmüdigkeit und landslide Sieg für rechts.

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staffriend 22.10.2017, 12:28
9. Kann mir jemand sagen wo und wann

Kleinstaaterei und Nationalismus außer Krieg und Unterdrückung jemals etwas positives gebracht hat?
Auch den Tschechien Exit zu befürchten, wieso befürchten, nein dieser ist zu wünschen, dazu noch Polen, Slowakei, Ungarn und all die anderen demokratiefeindlichen rechtsnationale Pseudodemokratien.
Im Zuge der Ostverkleinerung muss dann natürlich auch die EU zu einer echten Union werden. Das könnte schon mal mit dem Abschaffen der Einstimmigkeit beginnen.

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