Forum: Politik
Wahlsieg für Syriens Diktator: Assads blutiger Triumph
AFP/ THE OFFICIAL FACEBOOK PAGE OF THE SYRIAN PRESIDENCY

89 Prozent für Syriens Diktator: Baschar al-Assad hat sich für weitere sieben Jahre ins Amt jubeln lassen. Der Sieg kommt einer Kriegserklärung gleich - selbst moderate Kritiker befürchten, dass sich die Spaltung des Landes noch verschlimmert.

Seite 3 von 7
press_spie 05.06.2014, 00:16
20. x abs-xyz -

Natürlich sind diese Wahlen eine Farce , wie die Wahlen in der Ukraine wo nur 3/4 wählen konnten , wo nur 1000 Osze Beobachter dabei waren (2012 waren 4000 oder mehr ) was hat sich geändert so schnell in der Ukraine dass veranlasst hat so wenige Beobachter zu schicken ?
Nichts , es hat sich nur der Sponsor geändert , davor hiess RU Heute heisst EU- USA . glauben sie die UKraine ist damit Demokratischer geworden ?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ankido 05.06.2014, 00:37
21. optional

Super... Herr Al-Assad ist jetzt wieder der President von der Syrischen Arabischen Republik. Und dieses mal die Freie Armee und Al-Qaida werden zum Müll, mit dem Mut der Syrischen Soldaten. Eu eu eu....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rolandjulius 05.06.2014, 01:07
22. Welche, die die wahl verlieren

Werden sie immer als solche ilegalisieren.
Wenn Frau Merkel mit nur 26% der Stimmen an die Macht kommt, das ist dann legal.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
banana_daha 05.06.2014, 01:08
23.

73% Wahlbeteiligung und davon 89% für assad :D
Wann begreifen diese Regime eigentlich, dass solche Ergebnisse jawohl niemand ernst nehmen kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
imadhabka 05.06.2014, 02:02
24. pest oder cholera

Das syrische Volk hat die letzten 3Jahre sehr viele Opfer gebracht und einen hohen Preis bezahlt.
wir sind vor der Wahl gestellt worden
entweder Chaos und radikale Islamisten oder Diktatur mit Sicherheit und Ordnung.
Die Syrer haben das kleinere Übel gewählt.
Für angeblich 88,7% schäme ich mich etwas ,aber ich bin sicher, das Assad eine Mehrheit hat.
Es haben sich einfach zu viele eingemicht zum Teil auch Länder wie Saudi Arabien und Katar die selber keine Parlament haben geschweige Wahlen abhalten und haben den Aufstand sehr negativ beeinflusst.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
demokroete 05.06.2014, 03:11
25. Sieg der Vernunft

Offensichtlich verfügt Assad über eine ganz erhebliche Anhängerschaft, sonst wäre er schon lange aus dem Amt entfernt worden. Wie und dass das das geht, haben wir in Kairo und Kiew gesehen. Für Syrien ist Assad die vernünftigste Lösung, immerhin steht er für einen säkularen Staat und ein gewisses Maß an Menschenrechten. Fiele Assad, versänke das Land auf Jahre in einem Bürgerkrieg oder die Islamisten errichteten einen Gottesstaat. Das kann ja wohl kaum im Interesse 'des Westens' sein. Insofern kann ich das Gemoser über die Wahlen nicht nachvollziehen. Trotz Bürgerkrieg wurde gewählt, genau wie in der Ukraine, und was was da gut ist, kann in Syrien nicht schlecht sein. Folglich ist Assad der demokratisch legitimierte Präsident Syriens.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
warum_denkt_keiner_nach? 05.06.2014, 06:15
26.

Richtige Wahlen waren dass natürlich nicht, besonders nicht für ganz Syrien. Eher eine Art Test der Regierung, wie viele Unterstützer die Regierung in den von ihr beherrschten Gebieten hat. Allerdings ist das schon mehr als die Rebellen vorweisen können. Die scheuen jede Art von Abstimmung. Die haben sich einfach selbst zu Vertretern des syrischen Volkes ernannt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pdp 05.06.2014, 07:31
27. Berichterstattung

Nur weil uns das Ergebnis nicht paßt!! Nachdem die Rebellen aus Homs abgezogen sind, strömen die Menschen in die Stadt zurück. Offenbar habe sie keine Angst vor der Armee, sondern genießen deren Schutz. Deutsche Medien trauen sich nicht einen Diktator (der jetzt gewählt wurde) als bessere Lösung anzusehen als islamistische Mörderbanden. Das ist hier das Problem. Bei Armee-Erfolgen wird immer wieder erwähnt wieviele Zivilisten dabei sterben. Wenn die Rebellen aber 50t Sprengstoff in einem Tunnel zünden sterben nur Soldaten (die für ihre Freiheit kämpfen) und laut Medien kein einziger Zivilist. Lächerlich.

GO SAA

Beitrag melden Antworten / Zitieren
zwischendenZeilen_3 05.06.2014, 07:50
28. blutiger Triumph?

Die Wahl ist fällig, was tun nun, noch weitere 3 Kriegsjahre auf ein Wunder warten? Herr Assad hat zu einer internationalen Beobachtung der Wahl berufen. Westliche Staaten hatten natürlich kein ein bisschen Interesse gezeigt, natürlich bis auf Russland und China. Im Nachbarland Libanon, wo die Frau Salloum berichtet, sind die Leute massenweise auf die syrische Botschaft gestürzt um zu wählen. Dass die meisten Auslandsflüchtlinge wie im Libanon sich für Herrn Assad entschieden haben, haben die Pro-Demonstrationen an den Botschaften gezeigt. Mich hat die Masse, die hinterm Assad steht wirklich überrascht. Pro-Assad-Demonstration außerhalb Syrien zeigten wie die Mehrheit der Syrier denkt, was weltweit (SPON ausgeschlossen) für Aufsehen gesorgt hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
CommonSense2006 05.06.2014, 08:37
29.

Zitat von abc-xyz
Wenn bei 9 Millionen Flüchtlingen und 22 Millionen Einwohner immer noch 11 Millionen angeblich wählen, mitten im Bürgerkrieg(!), ist auch dem letzten klar, dass diese Zahlen fern jeglicher Vernunft oder Relevanz sind. Aber das spielt für die Puppenspieler keine Rolle. Genau wie die Pseudowahlen im Donbass oder der Krim sind das nur politische Feigenblätter, die eine demokratische Legitimation vorgaukeln sollen. Es bleiben blutrünstige Despotien, denen man mit politisch/wirtschaftlichen Sanktionen nicht adäquat begegnet, schon gar nicht da diese Verbrecherregime einzig und allein aufgrund ausländischer Interventionen mit ähnlich gelagerter verbrecherischer Gesinnung unterstützt werden und vom eigenen Volk schon längst weggefegt worden wären.
1. ist die Zahl von 9 Mio Flüchtlingen durch überhaupt nichts belegt, diese Zahl ist von irgendjemandem geschätzt worden, der vermutlich lange nicht mehr im Land war und wird fleißig von den Redakteuren abgeschrieben.
2. sind die allermeisten Flüchtlinge Binnenflüchtlinge und konnten selbstverständlich an der Wahl teilnehmen.
3. bringen Sie kein einziges Argument, was an diesen Wahlen nicht in Ordnung gewesen sein soll.

Syrien ist in weiten Teilen unter Kontrolle des Staates, es ist doch der Mehrheit der Bevölkerung nicht zuzumuten, noch weitere Jahre auf die Ausübung ihrer demokratischen Rechte zu warten, nur weil nicht jeder Winkel des Landes befriedet ist. Es gab internationale Wahlbeobachter, insbesondere aus den BRICS-Staaten und jeder, der sich im Rahmen der vom Volk angenommenen Verfassung befindet, konnte sich als Präsidentschaftskandidat aufstellen lassen.

Fakt ist einfach, dass die überwiegende Mehrheit der Syrer den alten Präsidenten als neuen Präsidenten haben möchte, weil sie nur ihm zutrauen, dass der die "Aufständischen" erfolgreich bekämpfen kann, weil diese in ihren Augen nur terroristische Mörderbanden sind. Das hat im Übrigen auch die NATO schon vor über einem Jahr festgestellt, als sie bei einer Untersuchung festgestellt hat, dass 70% der Bevölkerung für den Präsidenten sind.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 3 von 7