Forum: Politik
Wahlsieger Shinzo Abe: Japans Anheizer
AP

Shinzo Abe hat die Parlamentswahl in Japan haushoch gewonnen, er kommt damit seinem Ziel näher: die pazifistische Verfassung des Landes zu revidieren. Dabei nutzt er geschickt die aktuellen Spannungen mit Nordkorea.

Seite 1 von 2
so-long 23.10.2017, 07:36
1. Abenomics

go on!!
Damit xird die Bank of Japan weiter Geld drucken ohne Ende und die Selbstmordrate unter Jugendlichen weitere Hoechstsaende markieren. Crazy & mad.

Beitrag melden
aliof 23.10.2017, 08:16
2. Keine Gefahr?

Der Wahlsieg geht an Abe, weil die Mehrheit der Japaner davon überzeugt ist, daß von Nordkorea eine für sie existentielle Gefahr ausgeht. - Vermutlich würden sie sich über die Meinung des Spiegel-Autors verwundern, daß es sich um Provokationen handeln soll.

Beitrag melden
Roland Bender 23.10.2017, 08:20
3. Man muss sich auf den verrückten Nordkoreaner einstellen

Ich kann nachvollziehen, dass die sich militärisch bewaffnen mit allem was notwendig ist, um Kim zu stoppen.

Es ist noch keine zwei Wochen her, da hat Trump klar gemacht, dass er weiteren Tests von Nordkorea nicht zusehen wird. Und dann habe ich unwillkürlich daran gedacht, ob der verrückte Kim Deutschland erreichen kann. Das war jetzt weniger wahrscheinlich. Mir ist aber auch klar geworden, wie sich die Menschen in Südkorea oder Japan fühlen müssen. Und die Gefahr ist sehr real und nicht wie in dem Artikel oben beschrieben - Angstmacherei.

Japan - muss sich - genau wie Deutschland den Geopolitischen Gegebenheiten stellen. Dazu gehört, dass die alten Schutzmächte verschwinden aber die alten Gefahren eher wieder dominanter werden. Schöne Grüße aus Russland und Nord Korea.

Beitrag melden
claus75019 23.10.2017, 08:27
4. Wahlbeteiligung 2

Wie kann ein Taifun die Produktion von Toyota stoppen aber nicht die Wahlen beeinträchtigen? Welche Politik vertritt die Dame aus Tokyo? Hat sie sich nicht positiv zu einer Zusammenarbeit mit Herrn Abe geäußert? Gibt es nicht eine kürzlich gegründete echte Opposition für die einzelne ihre Kandidatur zurückgezogen haben? Wieviel Aufmerksamkeit bekommt die Opposition im Vergleich zu Herrn Abe, auch vom Spiegel?

Beitrag melden
akita 23.10.2017, 08:55
5. Wieder gewinnt ein Retro-Politiker...

... mit Vintage-Politik aus Zeiten des Kalten Kriegs (oder noch früher).
Sie alle schaffen es - primär über Angst als Werkzeug - den Wählern die Probleme, für die sie Lösungen zu haben versprechen, als die mit Abstand wichtigsten zu verkaufen.
Die wirklich brennenden Probleme, die sie oft noch verschärfen, nimmt man dann nicht mehr wahr - bis irgendwann der Katzenjammer kommt.
Aber dann ist auch meist irgendwie wer anders schuld.

Konkret: Egal wie hoch die konkrete Gefahr durch Kim Jong Un für Japan wirklich ist - sie haben moderne Streitkräfte und die Rückendeckung der USA, bei deren neuen POTUS sich Abe als einer der ersten einge(...)t hat. Warum jetzt den Artikel der Verfassung ändern?

Posts #1 und #4 stellen die richtigen Fragen.

Beitrag melden
pauli96 23.10.2017, 08:58
6. Man sollte hier vorsichtig kommentieren

Die Gefahr von Nordkorea ist schon real. Der leicht arrogante Ton des Berichts wirkt deplatziert, wenn man außerhalb der Reichweite der koreanischen Raketen sitzt. Das mit solchen Bedrohungen Politik gemacht wird, ist logisch und weltweit üblich. Wie sind den Meinungen der Oppositionsparteien in Japan in Bezug auf nordkoreanischen Raketen über Japan? Ist die Bevölkerung eher verängstigt oder mehr genervt? Das wäre doch mal eine Information wert!
Und danke, dass trotz offensichtlicher Antipathie des Autors gegenüber Abe, das Schimpfwort populistisch nicht benutzt wurde.

Beitrag melden
Hermes75 23.10.2017, 09:44
7.

Zitat von Roland Bender
Ich kann nachvollziehen, dass die sich militärisch bewaffnen mit allem was notwendig ist, um Kim zu stoppen. Es ist noch keine zwei Wochen her, da hat Trump klar gemacht, dass er weiteren Tests von Nordkorea nicht zusehen wird. Und dann habe ich unwillkürlich daran gedacht, ob der verrückte Kim Deutschland erreichen kann. Das war jetzt weniger wahrscheinlich. Mir ist aber auch klar geworden, wie sich die Menschen in Südkorea oder Japan fühlen müssen. Und die Gefahr ist sehr real und nicht wie in dem Artikel oben beschrieben - Angstmacherei. Japan - muss sich - genau wie Deutschland den Geopolitischen Gegebenheiten stellen. Dazu gehört, dass die alten Schutzmächte verschwinden aber die alten Gefahren eher wieder dominanter werden. Schöne Grüße aus Russland und Nord Korea.
Nordkorea ist überhaupt keine Gefahr für Japan. Erstens liegt ein Meer zwischen den beiden Ländern und zweitens hat Japan ein modernes Militär, welches mit einem Angriff aus einem Mini-Staat wie Nordkorea sicher noch fertig wird. Japan hat gegenüber Nordkorea die 5-fache Bevölkerung und die 250-fache Wirtschaftsleistung.

Beitrag melden
lupidus 23.10.2017, 09:59
8.

Naja, einige tausend Kilometer entfernt lässt sich leicht und leicht herablassend daherreden. Etwas, das wir Deutschen ganz hervorragend können. Wir haben ja auch keinen Nachbarn, der Atomwaffen entwickelt und uns regelmäßig mit Krieg droht. Nicht jedes Volk wird von klein auf darauf getrimmt, auch die andere Wange hinzuhalten und sich zu bücken. Ich kann ganz gut nachvollziehen, dass die Japaner sich rüsten. „Willst du Frieden, rüste zum Krieg“, dieses Motte ist auch heute noch gültig. Hätte Putin einen Krieg riskiert für die Krim ? Nein, aber er wußte, dass der Westen nicht für die Krim in den Krieg ziehen würde, also hat er sie sich einfach genommen. Die Frage ist, wie weit wird Kim gehen ?

Beitrag melden
lupidus 23.10.2017, 10:03
9.

Zitat von Hermes75
Nordkorea ist überhaupt keine Gefahr für Japan. Erstens liegt ein Meer zwischen den beiden Ländern und zweitens hat Japan ein modernes Militär, welches mit einem Angriff aus einem Mini-Staat wie Nordkorea sicher noch fertig wird. Japan hat gegenüber Nordkorea die 5-fache Bevölkerung und die 250-fache Wirtschaftsleistung.
Na, wenn ja ein Meer dazwischen liegt ist die Gefahr ja gebannt. Ist ja nicht zu überwinden. Das enorme Bruttosozialprodukt hält auch jeden in schach.

Zur Info: NK hat bereits mehrere Raketentest über Japan hinweg durchgeführt. NK hat über eine Million Mann unter Waffen, Japan nur 240.000. Sie können das gerne kleinreden, aber vielleicht lassen sie die Japaner selbst entscheiden wie sie damit umgehen ?

Beitrag melden
Seite 1 von 2
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!