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Wahlverliererin May: Verwählt
REUTERS

Sie ist die große Verliererin und will trotzdem Premierministerin bleiben: Theresa May geht nach der Wahl in Großbritannien extrem geschwächt in die Brexit-Verhandlungen. Was hat sie falsch gemacht?

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CharlieBrownXV 09.06.2017, 15:01
40.

Zitat von rambazamba1968
es ist schon interessant, dass hier im Artikel nicht mit einem Wort das Thema Sicherheit erwähnt wurde. Wenn Sie in einem Punkt grandios schlecht war, dann beim Thema Sicherheit. Den anderen Parteien wird das Thema Sicherheit immer mit Inkompetenz vorgeworfen. Und den Konservativen nicht? Sie hat doch kein langfristiges Konzept gegen Terrorismus im eigenen Land. Menschenrechte einschränken. Die hat wohl nicht mehr alle Latten auf dem Zaun.
Am seltsamsten ist, im Spiegel wie in der gesamten Deutschen Presse, das Ignorieren des desaströsen Ergebnisses der SNP. Und das nachdem die bösen Schotten ihre deutschen Oberlehrer schon beim Unabhängigkeitsreverendum sooooo enttäuscht haben. Und jetzt verliert die SNP noch gut 40 % ihrer Stimmen... tsts... ansonsten mag man May mögen oder nicht: Labour in seiner derzeitigen Verfassung wäre für Großbritannien ebenso ein Desaster wie die EU-Apparatschiks von Schulz für Deutschland. Und UKIP ist eh vom Tisch. Ein weiteres positives Ergebnis dieser Wahl.

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gammoncrack 09.06.2017, 15:06
41. Sie haben einfach nicht verstanden, was der Kommentator

Zitat von kuac
Das habe ich getan und May ist eine Verliererin. Selbstverschuldet. Oder, gehen die Tories gestärkt aus dieser Wahl?
zum Ausdruck bringen wollte.
Frau May ist deswegen die Gewinnerin, weil sie eigentlich die Wahl hätte verlieren müssen. Ist die Überschrift mit dem folgenden Kommentar nun klar?

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stefangr 09.06.2017, 15:08
42. Ungerechtigkeit zahlt sich auf Dauer nicht aus

Ungerechtigkeit zahlt sich auf Dauer nicht aus. Die Leute werden nie vergessen, wer ihnen die Studiengebühren so hoch geschraubt hat, wer die Polizei weggekürzt hat, wer nur schwafelt und die Reichen begünstigt. Das Ergebnis ist noch viel zu milde, es hätte einen ordentlichen Ruck nach Links geben müssen, damit die Spaltung der Gesellschaft wieder etwas gemildert werden könne. Aber die Briten sind ähnlich dämlich wie die Deutschen, ihnen fehlt der Mut, sich von einer emotions- und passionslosen Marionette der Großindustrie zu trennen.

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unwichtig_0815 09.06.2017, 15:08
43. Ich bin unzufrieden...

...die Wähler und damit England hatten DIE Chance diese Brandstifter abzustrafen und ein klares Signal pro EU zu senden. Ich bin für einen verbleib Englands in der EU weil wir uns gegenseitig brauchen.
Aber bei einem tatsächlichen Austritt (danach sieht es ja leider aus) gehört denen aber sowas von die Hucke verwamst...die EU muss da ein ganz starkes Zeichen setzen. Auch wenn es uns weh tun würde.

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kpfeilst 09.06.2017, 15:12
44. Vielleicht könnte es auch sein,

daß mit der Wahlschlappe Frau May ihrem gewünschten hard-Brexit näher kommt.

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de_populist 09.06.2017, 15:20
45. Ende von May, nicht von Brexit

Das ganze war eine Blamage für Theresa May und völlig selbstverschuldet, aber keineswegs ein Sieg von Corbyn. Es ist die Stunde der Democratic Unionist Partei, die von einer Kleinpartei aus Nordirland zum Königsmacher aufgestiegen ist. Darum glaube ich weder, dass das Land nach links rückt noch Brexit-Forderungen aufgibt.

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tomlex27 09.06.2017, 15:20
46. Bei den Artikeln könnte man meinen, Labour hätte gewonnen

Was ist passiert? Nichts, außer dass Frau May Ihre absolute Mehrheit verloren hat. Ich habe gerade im Radio gehört, dass zudem die Schotten- Partei eine Minderheitsregierung die Torries tolerieren würde. Die Schotten? Waren das nicht die, die gegen den Brexit und für die Unabhängigkeit stimmen wollten?
Vielleicht sollte man einfach mal die Fakten sprechen lassen! 1. Frau May hat die Wahlen haushoch gewonnen 2. Wie häufig sind absolute Mehrheiten? Siehste! 3. Der Abstand Torries- Labour beträgt fast 60 Stimmen. 4. Der Brexit- Kurs ist eindeutig bestätig worden, trotz GERINGER Verluste. 5. Anscheinend, obwohl man das in unseren Medien nicht gerne sieht und schreibt, die Engländer scheinen sich auf den Brexit zu freuen. 6. Frau May, obwohl ich die Torries nicht mag, hat der Demokratie eine großen Gefallen getan. Sie hat sich ein ehrliches Votum geholt und war zudem mutig dieses Wagnis einzugehen. Vielleicht sollte man sich in England von unseren Medien mal mit den Brexit- Befürwortern unterhalten. Ich frag mich, warum unsere Medien die Realität dehnen, Brexit- Gegner rauskramen, diese als Mehrheit darstellen und die Mehrheit der Befürworter kommt nicht annähernd zu Wort...ach ja, sind alle doof! Frau May hat jetzt in der Anschlagssituation keine gute Figur abgegeben. Das war ihr einziger Fehler. Ihr wurde vorgehalten, zu recht, dass sie als Innenministerien Tausende Stellen bei der Polizei abgebaut hat. Das ist alles. Punkt! Trotzdem gewonnen! Merke, deutsche Medienlandschaft! Demokratie ist auch dann, wenn die anderen gewinnen.

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Sergeij 09.06.2017, 15:20
47. PM May blass?

Zitat von schwaebischehausfrau
Aber eines ist doch klar: Wenn eine große Mehrheit der Wähler in UK den Brexit jetzt nicht mehr wollte und das Pro-Brexit-Votum nur ein "Missverständnis" gewesen wäre, dann wären die Konservativen gestern krachend abgewählt .....
Der Grund, warum die Verluste für die Tories nicht noch viel größer waren, bestand unter anderem auch darin, dass die UKIP in vielen Wahlkreisen auf die Teilnahme an den Wahlen verzichtet hat, übrigens mit der Begründung, man wolle die euroskeptische Premierministerin nicht angreifen - und ihre Anhänger in diesen Wahlkreisen aufgerufen hat, Frau May zu wählen.

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vonschnitzler 09.06.2017, 15:21
48. noch seltsamer:

Zitat von CharlieBrownXV
Am seltsamsten ist, im Spiegel wie in der gesamten Deutschen Presse, das Ignorieren des desaströsen Ergebnisses der SNP.
keiner spricht über UKIP. Die Brexitbefürworter überhaupt werden quasi vernichtet - das sollte zu denken geben!

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gk996 09.06.2017, 15:23
49. Viel einfacher, nur geld

Früher in dem Wahlkampf ein grosse Gewinn war erwartet. Aber May hat 3 neue Änderungen angekündigt. Die waren alle progressiv aber für Pensionäre. Meistens würden nicht von die betroffen aber viele hätten sorge. Das war es...... sie waren die Macht von May. Es war nur angst von weniger geld.
Auch Corbyn hat angekündigt das alle Uni Gebühren werden abgesagt, von heute... viele selbstlose jünge hat plotzlich entscheidet zu wahlen ?
Brexit war kein thema.
Traurigerweise

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