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Wahlwochen-Vorschlag: Grüne geben Merkel Schuld an Wahlmüdigkeit
DPA

Mehr Streit als Rezept gegen sinkende Wahlbeteiligung: Die Grünen finden den SPD-Vorschlag für eine längere Wahldauer "schräg" und sehen stattdessen die Bundesregierung in der Pflicht.

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Berg 27.12.2014, 11:49
40.

Und wenn dann nur noch die politisch Interessierten und Informierten und Aktiven zur Wahl gehen, dann wird evtl. ein vernünftigeres Wahlergebnis zustande kommen, als wenn noch alle anderen in den Wahlkabinen rätseln, wen sie ankreuzen sollen, geschweige denn die anstehenden Aufgaben kennen.

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ha19 27.12.2014, 11:51
41. Komisch

das alle Parteien direkte Bürgerbeteiligung immer nur fordern, wenn sie gerade in der Opposition sind...
Unsere Politik wird ausschließlich von Lobbyisten jeglicher Couleur "inspiriert", vollkommen egal wer gerade in der Regierung sitzt.

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stekahal 27.12.2014, 11:51
42. Wahlmüdigkeit

Was ist Wahlkampf ? Da werden ein paar (oft blöde) nichtssagene Sprüche auf Plakate geschrieben verbunden mit einem übergroßen Paßbild und an die Straßenlaternen gehängt. Für mich kein Grund, einen von diesen Typen oder Parteien zu wählen. In jeder Rede wird von allen Seiten das Blaue vom Himmel versprochen, kaum sind sie gewählt, will keiner mehr was davon wissen. Und was nützen die hohen Prozentzahlen, wenn dann drei oder vier Parteien, die keiner eigentlich so richtig an der regierung haben wollte, koalieren können und dann doch die Macht übernehmen. Und der Führungsstil erinnert dann auch so etwas an DDR-Zeiten : "auf beschloß von Partei(en) und Regierug...", das Volk wird nicht mehr gefragt. Wo waren die Volksentscheid zur EU, zur EURO-Einführung ? Und wird dem Wahlvolk nicht genau so versucht zusuggerieren, wen es wählen soll und wen nicht ? Und bei allen Wahlversprechungen frage ich mich manchmal: Was habt ihr die vergangenen Jahre eigentlich gemacht, das hättet ihr schon längst tun können, statt immer nur das eigene Parteiego und Selbstbeweihräucherung zu pflegen.

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mocodelpavo 27.12.2014, 11:51
43. Schade

Zitat von honkeytonk
Jürgen Trittin: „Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr, und das finde ich einfach großartig.”
Genaus das ist ja gerade die Methode Merkel. Statt über die eigenene Position zu diskutieren und diese zu vertreten, wird dargestellt, dass "die anderen" ja noch viel schlimmer sind und der Untergang des Abendlandes wird herbeigeredet, wenn man auch nur einen Millimeter vom vermeintlich Bewährtem abweicht.

Über die eigenene Position kann man natürlich nur diskutieren, wenn es eine solche überhaupt gibt. Alles andere ist reiner Machterhalt und billiger Populismus, dafür schleppen die Wähler (verstandlicherweise) ihren Allerwertesten nicht ins Wahllokal.

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regula2 27.12.2014, 11:52
44. beamtenadelige Phantomdebatte

Es ist dem Beamtenadel unbenommen, Phantomdebatten zu führen.

Allerdings werden sie nichts daran ändern, dass die Mehrheit der Bundestagsabgeordneten nicht vom Wähler ausgewählt werden, sondern von den Parteien, und folglich eine dubiose demokratische Legitimation besitzen.

Daran wird sich in absehbarer Zeit nichts ändern, weshalb uns diese Debatte des höheren Standes auf gut Deutsch am Allerwertesten vorbei gehen kann.

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kdshp 27.12.2014, 11:52
45.

Zitat von Fehlerfortpflanzung
Ne liebe Grüne, das ist so einfach nicht. Die Wahlmüdigkeit hat mit Frau Merkel nur sehr wenig zu tun. Aber sehr viel mit schlechter Politik und die haben wir serviert bekommen bis zum Erbrechen, seit Helmut -16 Jahre lang Kanzler - Kohl. Und dann ging es weiter mit Euch und der SPD. Die Resultate können wir jetzt bewundern, prekäre Arbeitsverhältnisse, Altersarmut, arme Kinder, Energiekonzerne, Finanzmarktreform. Auch nicht so toll. Und bei der Gelegenheit, bitte mal Herrn Nouripour 3 Monate Redeverbot erteilen, sein Vorschlag Lieder von Cat Stevens in den Gottesdienst einzubauen, zeugt auch nicht gerade von politischer Brillianz. Euer Ex-Wähler
Sehe ich auch so. Unsere demokratie oder überhaupt demokratie hat eben diesen großen nachteil das eine mehrheit von mindestens 51% über den rest regieren kann. Das ist aber auch für die 51% nicht gut denn die neigen ja dazu ihre politik durchzusetzen auch wenn sie zum nachteil der "verlierer" ist. UND das schaft frust und endet in extremen bzw. die bekommen zulauf. UND genau das erleben wir ja zur zeit denn der frust der "verlierer" ist groß. Ihre beispiele zeigen es das ja nur die "verleirer" die dummen sind. Wenn ich heute wenig verdiene sind auch meine kinder arm UND ja dann werde ich selber im alter arm sein.

Ein Teufelskreis! (TV Kaiser)

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ziehenimbein 27.12.2014, 11:52
46. Lassen wir es doch GOOGLE richten!

Die bekommen bestimmt einen Algorithmus hin, der aus allen Aussagen, Nachrichten und sonstigen Äußerungen der Parteien und Bürger ein Wahlergebnis zaubert, dass die Wünsche und Bedürfnisse des Wahlvolkes ziemlich genau abbildet. Dazu gibt es auch noch die entsprechenden Abgeordneten und Koalition nebst einem Vertrag der die dringensten Themen festlegt. Das Gefasel über die Maut, die Herdprämie oder Frauenquoten wäre uns sicher erspart geblieben.

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jojocw 27.12.2014, 11:52
47. Andere Politik bringt andere Wähler

Es würden nur mehr zur Wahl, wenn auch Parteien zur Wahl stünden, die etwas anderes als CDU-SPD-GRÜNE machen würden.
Und das wiederum kann denen doch nicht wirklich gefallen. Und sie arbeiten ja auch mit allen Mitteln der Ausgrenzung dagegen. (Mit Hilfe der Presse).

Leider ist mit der 5%-Hürde sozusagen eine Bestandsgarantie für die Etablierten gegeben. Denn dagegen haben es neue Parteien sehr sehr schwer.
Nicht umsonst hat es in der BRD nur eine Partei (Grüne) geschafft.
Möglicherweise ist das mit der AFD wieder möglich.

Kurzum: Die Etablierten sollten froh sein, (sind sie wahrscheinlich insgeheim auch) dass nicht mehr zur Wahl gehen, denn sonst würde deren Stimmanteil garantiert geringer.

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claus.w.grunow 27.12.2014, 11:54
48. Laben

Zitat von mocodelpavo
Wenn wir uns (wie die Kanzlerin) nur noch daran laben, wie gut es uns geht und stets das Mantra wiederholen, dass man ja nichts ändern und keine Experimente wagen soll, muss man sich tatsächlich fragen, warum man überhaupt noch wählen gehen soll.
Es muß sich schon lohnen, sich laben zu können. Warum soll ich die Grünen oder einen Ramelow wählen, damit das Laben nur eine Illusion wird?

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Peter.A 27.12.2014, 11:55
49. Falsch

Warum sollte man das Wahlalter auf 16 setzen, wenn man bis in die 20er noch nicht voll strafmündig ist oder sonstige Schutzvorschriften für diese Altersgruppe (Geschäftsfähigkeit, Geschlechtsverkehr, Führerschein) existieren? Offensichtlich traut der Gesetzgeber dieser Altersgruppe nicht genügend Vernunft bei diesen wichtigen Dingen zu.
Dass sich die Grünen mehr Wähler für ihre Partei wünschen und deshalb das Wahlalter möglichst nach unten ziehen wollen, ist ja schon länger bekannt. In dem Alter denkt man eben noch zu kindlich, lehnt das Establishment ab und ist auch in anderen Dingen noch recht naiv.
Wer solche "Vorschläge" macht, darf sich über Politikverdrossenheit am wenigsten wundern...

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