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Walter Kohl im ZDF: Das Erbe des Ex-Kanzlers ist geregelt
DPA

Der Familienstreit hatte das Gedenken schwer belastet. Zweieinhalb Monate nach dem Tod des Ex-Kanzlers hat Sohn Walter Kohl nun von einer überraschenden Einigung erzählt - und seinen Vorstellungen für den Nachlass.

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someoneunreal 30.08.2017, 08:23
1.

Verehrtes SPON-Team,
bei aller Ferne zur Person Kohl ihrerseits - es verlangt der Respekt gegenüber einem (verstorbenem) Amtsträger dieses Formats nicht salopp vom "Ex-Bundeskanzler" zu schreiben. Es ist wohl noch immer der "Alt-Bundeskanzler".

Und nein, ich stehe der politischen Richtung dieses Mannes nicht nah und bin zu jung um ihn jemals haette wählen koennen

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raoul2 30.08.2017, 08:32
2. Nur das materielle Erbe

ist durch den Rechtsstreit geregelt.

Das mag für den Walter wichtig (gewesen) sein - wichtiger ist aber doch wohl die Tatsache, daß es im Umkehrschluß eben KEINE einvernehmliche Regelung zwischen der Witwe und der Rest-Familie über das "poltische Erbe" gibt. Und damit kann der Walter, seines Zeichens "Sohn", noch so häufig öffentlich dieses oder jenes wünschen - zu bestimmen hat er rein gar nichts.

Laßt uns doch einfach mal abwarten, was aus Richtung der Witwe und ihren Getreuen vorgeschlagen wird. Das ohne vorliegende Pläne und/oder Absichtserklärungen schon jetzt pauschal verdammen zu wollen (wie er bei Lanz lange schwadronieren durfte), ist unredlich.

Schon deshalb bin ich - wie wohl sehr viele andere Zuschauer ebenfalls - nach dieser Talkshow in meiner Überzeugung gefestigter als vorher: Dieser zu einer Einigung unfähige Sohn sollte von einer Planung in Sachen "politisches Erbe" seines Erzeugers ausgeschlossen werden.

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wanniii 30.08.2017, 08:38
3. Ich glaube,

jeder Sohn hat das grundsätzlich das Recht sich eine eigene Meinung zu bilden, ob es einem gefällt oder nicht. Ich bin so alt wie Walter Kohl und meine Erfahrungen decken sich zum größten Teil mit meinen Eltern, die im III. Reich als Kinder aufgewachsen sind. Ein sturer und herrschender Vater, der sich fortlaufend in den Vordergrund drängt und alle anders denkende permanent beleidigt!

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Bueckstueck 30.08.2017, 08:51
4.

Zitat von raoul2
ist durch den Rechtsstreit geregelt. Das mag für den Walter wichtig (gewesen) sein - wichtiger ist aber doch wohl die Tatsache, daß es im Umkehrschluß eben KEINE einvernehmliche Regelung zwischen der Witwe und der Rest-Familie über das "poltische Erbe" gibt. Und damit kann der Walter, seines Zeichens "Sohn", noch so häufig öffentlich dieses oder jenes wünschen - zu bestimmen hat er rein gar nichts. Laßt uns doch einfach mal abwarten, was aus Richtung der Witwe und ihren Getreuen vorgeschlagen wird. Das ohne vorliegende Pläne und/oder Absichtserklärungen schon jetzt pauschal verdammen zu wollen (wie er bei Lanz lange schwadronieren durfte), ist unredlich. Schon deshalb bin ich - wie wohl sehr viele andere Zuschauer ebenfalls - nach dieser Talkshow in meiner Überzeugung gefestigter als vorher: Dieser zu einer Einigung unfähige Sohn sollte von einer Planung in Sachen "politisches Erbe" seines Erzeugers ausgeschlossen werden.
Nein, da stehst du ziemlich einsam da, denn du scheinst zwar darüber zu reden aber hast nicht verstanden.

Er will ja gar nicht in die Planung und Durchführung eingebunden sein. Er will aber auch nicht, dass es die Lebensendegefährtin seines Vaters ist.

Also, was genau wirst du ihm nochmal vor oder was genau glaubst du zu wissen?

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frenchie3 30.08.2017, 08:51
5. Der Kanzler dem die Einheit

zufällig in die Amtszeit fiel. Ist denn immer noch nicht Ruh'?

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alkman 30.08.2017, 08:55
6. Seit wann Gedenken mit Dativ?

In Mainz soll, wie wir lesen, "dem Altkanzler" an diesem Mittwoch erneut gedacht werden. Die Redakteure sollten doch etwas verantwortungsvoller mit der deutschen Sprache umgehen und nicht an der Beerdigung des Genetivs mitwirken in dem Sinne: "der Dativ ist dem Genitiv sein Tod.".

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et4711 30.08.2017, 08:56
7.

Nur die Wahrheit interressiert u die Hintergründe nur die werden wir nicht erfahren !!!
Wenn jemand jahrelang von sein Eltern getrennt lebt ,dann ist da schon was sehr zerrüttet.
Ich spreche aus Erfahrung u die neue Partnerin hat mit Sicherheit richtig gehandelt u seinen Wünschen entsprechend gehandelt u das ohne Zweifel.
Obwohl ich mehr als 10 Jahre kein Kontakt pflege zu meinen Eltern ,würde ich es verstehen wenn man gegen mich handelt.
Es ist leider traurig aber es ist oft besser, jeder geht seine Wege bevor man sich die Köpfe einschlägt.

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Justitia 30.08.2017, 09:06
8.

Zitat von raoul2
ist durch den Rechtsstreit geregelt. Das mag für den Walter wichtig (gewesen) sein - wichtiger ist aber doch wohl die Tatsache, daß es im Umkehrschluß eben KEINE einvernehmliche Regelung zwischen der Witwe und der Rest-Familie über das "poltische Erbe" gibt. Und damit kann der Walter, seines Zeichens "Sohn", noch so häufig öffentlich dieses oder jenes wünschen - zu bestimmen hat er rein gar nichts. Laßt uns doch einfach mal abwarten, was aus Richtung der Witwe und ihren Getreuen vorgeschlagen wird. Das ohne vorliegende Pläne und/oder Absichtserklärungen schon jetzt pauschal verdammen zu wollen (wie er bei Lanz lange schwadronieren durfte), ist unredlich. Schon deshalb bin ich - wie wohl sehr viele andere Zuschauer ebenfalls - nach dieser Talkshow in meiner Überzeugung gefestigter als vorher: Dieser zu einer Einigung unfähige Sohn sollte von einer Planung in Sachen "politisches Erbe" seines Erzeugers ausgeschlossen werden.
"Der Walter", wie Sie in despektierlich nennen, hat auch gar keinen Versuch unternommen, das "politische Erbe" seines Vaters zu bestimmen. Auch wenn es Ihnen nicht passt, kann er jedoch so lange und so umfangreich er möchte und man ihm die Gelegenheit dazu gibt, öffentlich Wünsche aussprechen, wie eine solche Regelung aussehen könnte. Walter Kohl wünscht sich im übrigen genau das Gegenteil was Sie ihm vorwerfen, nämlich eine Verwaltung des politischen Erbes des Altkanzlers unabhängig von den Familienmitgliedern, wie man unschwer dem Interview und dem Artikel entnehmen kann.

Es ist auch in keinster Weise unredlich, dass Walter Kohl sich öffentlich zu den Vorstellungen der Witwe des Altkanzlers äussert. Letzterer steht es frei, sich ebenfalls öffentlich zu äussern, was Sie jedoch bis heute unterlassen hat. Wie Walter Kohl richtig anmerkt, ist und war Helmut Kohl eine Person des öffentlichen Lebens, sein politisches Vermächtnis ist somit keine Privatangelegenheit der Witwe.

Wie Sie auf das dünne Brett kommen, "sehr viele andere Zuschauer" hätten die gleiche Überzeugung wie Sie, ist mehr als rätselhaft. Die Witwe hat nach all dem was bekannt geworden ist, zu Lebzeiten Helmut Kohls den Vater vor seinen beiden Söhnen abgeschirmt und ihn vollkommen für sich vereinnahmt. Genau das Gleiche führt Sie auch jetzt fort. Die Witwe sollte deshalb von der Planung des "politischen Erbes" von Helmut Kohl ausgeschlossen werden. Was sie hier treibt, ist meiner Überzeugung nach Helmut Kohl unwürdig.

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gleis_1 30.08.2017, 09:16
9. blos nicht

nein, bitte keine stiftung oder ähnliches, die den namen kohl trägt. und wenn dann sollten die spender zahlen, deren namen kohl damals nicht nennen wollte. welche große leistung hat kohl den wirklich erbracht?
jetzt bitte nicht die einheit nennen, die war ja wohl wirtschaftlich ein desaster.
nein, er war schon als kanzler unerträglich und menschlich offensichtlich ein versager. gut das diese zeit der patriachalischen egomanen vorbei ist.

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