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Warnung des Wehrbeauftragten: Deutscher Marine gehen die Schiffe aus
DPA

Ersatzteilmangel, lange Werftaufenthalte, Bürokratie: Die deutsche Marine habe zu wenig Schiffe, sagt der Wehrbeauftragte Hans-Peter Bartels. Von neuen Missionen rät er deshalb ab.

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tuedelich 11.02.2018, 09:10
1. Wozu?

Wozu braucht Deutschland eigentlich neue Kriegsschiffe? Man muss doch nicht immer sofort "hier" schreien, wenn irgendwo auf der Welt militärische Einsätze gefordert werden. Warum denn immer vordrängeln, wenn von der Bundeswehr Einsätze gefordert werden, die mit der eigentlichen Aufgabe, der Verteidigung, nichts zu tun haben?

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simonweber1 11.02.2018, 09:29
2. Die

Zitat von tuedelich
Wozu braucht Deutschland eigentlich neue Kriegsschiffe? Man muss doch nicht immer sofort "hier" schreien, wenn irgendwo auf der Welt militärische Einsätze gefordert werden. Warum denn immer vordrängeln, wenn von der Bundeswehr Einsätze gefordert werden, die mit der eigentlichen Aufgabe, der Verteidigung, nichts zu tun haben?
gleiche Frage habe ich mir auch gestellt. Wozu braucht Deutschland Kriegsschiffe? Man kann nur daraus folgern, dass Deutschland sich wieder gern an den Konflikten und Kriegen dieser Welt beteiligt. Das kann man auch an der Vielzahl der Auslandseinsätze der BW erkennen. Schade dass die heutigen deutsche Politiker, das Übel der letzen Kriege nicht kennen,oder absolut verdrängt haben.

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yossariania 11.02.2018, 09:30
3. Man

Zitat von tuedelich
Wozu braucht Deutschland eigentlich neue Kriegsschiffe? Man muss doch nicht immer sofort "hier" schreien, wenn irgendwo auf der Welt militärische Einsätze gefordert werden. Warum denn immer vordrängeln, wenn von der Bundeswehr Einsätze gefordert werden, die mit der eigentlichen Aufgabe, der Verteidigung, nichts zu tun haben?
muss das auch mal positiv sehen:
Bislang hat der Inspekteur der Marine immer moniert, das er zu wenig Besatzungen habe, wenn alle Schiffe und Boote wie geplant zulaufen und einsatzbereit sind.
Dieses Problem hat er ja nun nicht mehr. Problem gelöst!
Eigentlich ist das doch eine Erfolgsgeschichte für das BMVg?

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kunibertus 11.02.2018, 09:33
4. Vielleicht sollten die

Ausrüstungs- und Beschaffungsstellen mal mit militärischen Fachleuten und nicht mit Verwaltungsjuristen besetzt werden. Ich habe mich mal mit einem hochrangigen General unterhalten, der seinerzeit an führender Stelle in die Auflösung der NVA involviert gewesen ist. Der hat mir mal, als gerade wieder eine Unzulänglichkeit bei der Ausrüstung der Bundeswehr offenbar geworden ist - wenn ich mich recht erinnere, ist es um ungeschützte Truppenfahrzeuge in Afghanistan gegangen - gesagt: "Ich glaube, wir haben die falsche Armee aufgelöst." Während meiner Zeit in einem Bundesministerium habe ich die Erfahrung machen können, dass die dortigen Beamten - Absolventen des Verwaltungs- und öffentlichem Rechts - zwar seitenweise die Rolle des Kommas in den Spruch des Sultans "hängen nicht begnadigen" begründen können, aber was ein Komma ist, wissen sie nicht; das ist Inhalt und damit eine sachfremde Erwägung. Außerdem werden Juristen dafür ausgebildet, etwas zu verhindern, z. B. der Verteidiger ein Strafurteil in der Gerichtsverhandlung und der Staatsanwalt einen Freispruch. Diese in der Ausbildung vermittelte Denkweise wird dann in die tägliche Arbeit in einer Verwaltungsbehörde übernommen. Übrigens, für den Spruch des Sultans, gibt es eine Lösung. Auf die bin ich beim einfachen Vordenken gekommen.

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see_baer 11.02.2018, 09:42
5. Man muß mal auf die Werft gehen

und sich darüber informieren , warum die Schiffe Monate lang aus dem Verkehr gezogen worden sind.
Wenn Sie so eine Werftliste sehen und mit dem vergleichen , was ein verantwortungsbewußter Reeder so machen läßt, fassen sie sich an den Kopf. da werden jede Menge intakte Systeme auf Verdacht zerlegt und eine gigantische Summe Geld versenkt. Sind die BW_ Besatzungen nicht fähig , unterwegs eine Wartung durchzuführen?
Man sollte da einige Seefahrtsingenieure mitschicken - spart Geld und löst Probleme

Ein Reeder wäre längst Geschichte - Konkurs!
Als Kapitän eines Handelsfahrers liegt man daneben und schaut fassungslos zu.

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moritz27 11.02.2018, 09:42
6. Wir brauchen keine Kriegsflotte.

Das Geld, das andere Nationen für teure Schiffe und sehr sehr teure Flugzeugträger jährlich ausgeben, fließt bei uns in "Soziales". Vielleicht könnte man aber die "Sektsteuer" langsam wieder abschaffen. Der letzte Kaiser hatte damit seine Flotte finanziert.

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luckysailor 11.02.2018, 09:45
7. Klares Führungsversagen der Admiralität!

Ursächlich für den desolaten Zustand der Marine sind auch das Versagen und die Ignoranz der militärischen Führung dieser Teilstreitkraft. Jahrzehntelang haben sie die Lage nach innen und außen beschwichtigt und oft schön geredet. Das Bordpersonal wurde bis über die Grenzen der Belastbarkeit immer wieder gefordert mit unzureichenden Mitteln immer neue Aufträge zu erfüllen. Das längst weniger als halbleere Glas wurde immer wieder für halbvoll erklärt! Die Marineführung braucht endlich wieder KÄMPFER und nicht noch mehr stromlinienförmige, auf Harmonie mit der Politik bedachte Admirale. Doch die fehlen durch jahrelange falsche "Bestenauswahl" nun genauso wie die Ersatzteile für die Schiffe.

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rieberger_2 11.02.2018, 09:46
8. Wer braucht schon Militär?

Wer braucht schon Militär ? Wir leben im Zeitalter absoluter Harmonie und haben uns alle lieb. Eine funktionstüchtige Armee würde diese Harmonie nur verletzen. Operettensoldaten ja, aber bloß keine Armee, die zumindest die Selbstverteidigung gewährleisten kann.

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ludwig49 11.02.2018, 09:55
9. Eine Bestandsaufnahme...

..der Truppe über die tatsächlichen Fähigkeiten im Falle einer Landesverteidigung wäre dringend angebracht. Die Versenkung von -zig Milliarden Euro jährlich passt nicht mit der bedingten Einsatzfähigkeit bei allen Waffengattungen zusammen. Von Deutschland soll nie wieder ein Krieg ausgehen. Richtig, denn noch nie seit dem 2. Weltkrieg war die Gefahr für unsere Nachbarn geringer !

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