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Warnung des Wehrbeauftragten: Deutscher Marine gehen die Schiffe aus
DPA

Ersatzteilmangel, lange Werftaufenthalte, Bürokratie: Die deutsche Marine habe zu wenig Schiffe, sagt der Wehrbeauftragte Hans-Peter Bartels. Von neuen Missionen rät er deshalb ab.

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lies.das 11.02.2018, 09:58
10.

Der Ersatzteilmangel bei Schiffen und anderer Bundeswehrausrüstung ist Folge der gutgemeinte Abrüstungspolitik und der radikalen Finanzkurzungen durch Bundestagsbeschlusse - damalige Verteidigungspolitiker und -Minister faselten von "Friedensdividende" und ließen die Bundeswehr schleichend technisch verrotten. 10 Jahre später muss die jetzige Verteidigungsministerin die Folgen des vom Parlament verordneten Geldmangels ausbaden und wird für das Notfallmanagement auch noch spöttisch kritisiert - von linker Seite. Die Bundeswehr ist aber eine "Parlamentsarmee" - auch der neue Koalitionsvertrag setzt die ruinös-pazifistische Sparpolitik fort. Folge: Jetzt gehen uns schon die Schiffe aus!

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-su- 11.02.2018, 10:05
11.

Da stellt sich die Frage nach der Verantwortung, für den Zustand der Bundeswehr. Geld für den Verteidigungshaushalt ist genug da. Wohin fließt das Geld?
Was macht die Verteidigungsministerin?
Mein eindruck ist, ihr ist es egal. Hauptsache man kann an Einsätzen im Ausland teilnehmen. Da ist sich immer ganz begeistert.

In den Artikeln wird aber nie darauf eingegangen, was mit dem Geld passiert und wer da verantwortlich ist. Da geht es nur darum, dass mehr Geld für die Bundeswehr locker gemacht werden soll, anstatt mal das vorhandene Geld sinnvoll einzusetzen.

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Waldemar Peschel 11.02.2018, 10:06
12. Warum...

...kann man den nicht die popeligen Marineeinheiten solch beeindruckender Seemächte wie D, NL, B, DK, PL zusammenlegen? Nur weil bei jedem dieser "Schlickrutscher" etwas Salzwasser an Ufer schwappt, muss ja nicht jeder sein Süppchen kochen. Zur Verteidigung sind sie sinn- bis wirkungslos. Es würde für alle günstiger und man müsste sich immer vertragen.
Viele Grüße von "Käpten Jack Sparrow - klar soweit?"

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muekno 11.02.2018, 10:09
13. Hauptsache wir haben genug Kindergärten in den Kasernen

1. So gut wie keiner der Auslandseinsätze geht uns was an oder ist nötig. Wir haben weder in Afghanistan noch in Somalia oder in einem der anderen aktuell 19 Einsätzen was verloren. Wenn überhaupt dan der Schutz deutscher Schiffe vor Piraten oder Einsätzen im Rahmen der Nato.

2. Brauchen wir eine Beschaffungsorganisation die nicht von ungedienten Juristen sonder von Militärs mit technischen KnowHow besetzt sind. Die Juristen sollten wohl dazu da gute Verträge auszuhandeln, die Praxis zeigt, dass diese Verträge nur zugunsten der Industrie und zu Ungunsten der BW und des Steuerzahlers waren.
Diese ganze Bundeswehr Beschaffungsamt gehört umgehend aufgelöst und die dortigen versage ohne Pension in die Wüste geschickt.

3. Wir haben Marinehubschrauber die nich über Wasser fliegen dürfen, Transportflugzeuge die nicht fliegen, Hubschrauber die nicht fliegen dürfen, Schiffe die nicht einsatzbereit sind, müssen uns vom ADAC Hubschrauber leihen, damit unser Piloten ihre Sollstunden schaffen, dto. bei der Luftwaffe die Piloten kommen ebenfalls kaum auf ihre Sollstunden, Gewehre die krumm schiessen etc, etc.

4. Ein Studienkollege (der bei der BW war) erzählte schon vor über 40 Jahren, dass es einfachen war einen neuen LEO (Leopard Panzer) zu bekommen, den man dan ausschlachten konnte statt eines benötigten Ersatzteils, Schein nicht besser, sondern wesentlich schlimmer geworden zu sein.

Ergo unsere BW ist nicht mehr als ein nicht einsatzfähige Gurkentruppe der es neben Personal an allem weiteren mangelt. Da hilft eigentlich nur nur eins, komplett auflösen und mit der Hälfte der Geldes eine Söldner/Berufsarmee anmieten.
Und vdL soll sich um ihre 7 Kinder kümmern und zu Hause bleiben.

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possumgfx 11.02.2018, 10:14
14.

Zitat von tuedelich
Wozu braucht Deutschland eigentlich neue Kriegsschiffe? Man muss doch nicht immer sofort "hier" schreien, wenn irgendwo auf der Welt militärische Einsätze gefordert werden. Warum denn immer vordrängeln, wenn von der Bundeswehr Einsätze gefordert werden, die mit der eigentlichen Aufgabe, der Verteidigung, nichts zu tun haben?
Wozu brauchen wir Feuerlöscher? Brennt doch sowieso nur bei anderen. Wozu brauchen wir überhaupt eine Armee. Wir sind doch nicht die Ukraine. Sollen doch die Amerikaner, Briten und Franzosen für unsere Sicherheit sorgen.

Wir haben Kriegssschiffe, weil wir eine Küste haben. Wir haben Kriegsschiffe, weil wir in einem Militärbündnis sind, in dem wir uns verpflichtet haben, am gemeinschaftlichen Schutzkonzept der NATO teilzunehmen und wir unseren Beitrag leisten müssen.

Unsere Kriegsschiffe sind deswegen in der Welt unterwegs, weil Gutmenschen wie Sie ständig danach brüllen überall auf der Welt den Samariter spielen zu müssen und Ihnen dann einfällt dass man unbedingt Soldaten schicken muß. Weil die Leute, die ständig nach dem "Wozu" fragen, auch ständig darauf warten, dass Andere die Arbeit für sie erledigen, um ihr Gewissen zu befriedigen.

Die neue Fregattenklasse 125 der Bundeswehr, die , die nicht funktioniert, kann sich nicht gegen FLugzeuge verteidigen, kann kaum andere Schiffe in die Schranken weisen, hat keine Mittel gegen Uboote, aber humanitäre Aufgaben sollen sie erledigen können wie kein anderer. Ein Ausdruck des "Wir wollen schon so ein bisschen Krieg, aber lieben, netten Krieg."

Deswegen brauchen wir nette Kriegsschiffe.

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baghira1 11.02.2018, 10:14
15. Zahl der Einsätze begrenzen

Wie wärs , wenn Deutschland mal die Zahl der EInsätze begrenzt. Die Bundeswehr ist in 16! Einsätzen zeitgleich involviert. Das dann das Material an seine Grenzen kommt, liegt in der Natur der Sache, besonders, wenn Material nicht nach der Qualität beschafft wird, sondern nach dem Herstellerland.

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zitzewitz 11.02.2018, 10:28
16. Weg damit

Für ihre neue Hauptaufgabe braucht die Bundesmarine keine Kriegsschiffe und U-Boote mit ihrer teuren Ausrüstung, ein paar alte Fähren tun's auch. Den traurigen Rest der BW kann man auch getrost abschaffen, da ein Schutz der Grenzen offiziell weder möglich noch gewollt ist.

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derhey 11.02.2018, 10:30
17. Pflegenotstand

als Aufmacher, dann Bundesmarine - Infrastruktur marode, Schulen kaputt, Polizei am Anschlag, wer will kann ergänzen. Deutschland geht es gut, ach Frau Kanzlerin, wie abgehoben muß man denn sein in den Sphären, in der ihr Politiker CDU, CSU, SPD, FDP lebt oder mir kommt ein ganz schlimmer Verdacht: All das ist Absicht und so gewollt: Feudalkapitalismus.

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Zsolt Herbak 11.02.2018, 10:31
18. Geschenkt

Deutschland sollte damit aufhören modernste U-Boote für 1,-€ an Israel zu verschenken, dann wäre etwas mehr Geld für die eigene Verteidigung da.
Insbesonderen ist das bedenklich, wenn diese Schiffe nuklear nachgerüstet werden.
MfG

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kaic 11.02.2018, 10:35
19.

Zitat von possumgfx
... Wir haben Kriegsschiffe, weil wir in einem Militärbündnis sind, in dem wir uns verpflichtet haben, am gemeinschaftlichen Schutzkonzept der NATO teilzunehmen und wir unseren Beitrag leisten müssen. Unsere Kriegsschiffe sind deswegen in der Welt unterwegs, weil Gutmenschen wie Sie ständig danach brüllen überall auf der Welt den Samariter spielen zu müssen und Ihnen dann einfällt dass man unbedingt Soldaten schicken muß. Weil die Leute, die ständig nach dem "Wozu" fragen, auch ständig darauf warten, dass Andere die Arbeit für sie erledigen, um ihr Gewissen zu befriedigen.
Sie meinen die Schutzeinsätze in Afganistan, wo nach diesem heute mehr Taliban rumrennen als je zuvor. Oder der von USA gewünschte (von uns Gott sei Dank nicht befolgte) Einsatz im Irak, um gegen nicht existente Massenvernichtungswaffen vorzugehen. Heutzutage gibt es so viel Krieg auf dieser Welt, und wer noch nicht verstanden hat wofür diese inittiert werden, dem kann man nicht helfen. Gehen Sie mal durch die Straßen und fragen x-beliebige Menschen "Sind Sie für Krieg?". Ich denke 95% der Menschen werden dem sinnfreien Morden absagen. Krieg ist, war und wird sein wirtschaftliches Kalkül und Militärmaschinen (z.B. Fregatten) sind die Werkzeuge, die von einem propagandistisch verführten Volk bedient werden. Nur einigen Mächtigen passt Krieg in ihr wirtschaftliches Konzept oder wann ging jemals ein Krieg von Russland, China, Iran oder ... aus. "Verteidigungs-" blödsinn als würde Russland nur darauf warten, über uns herzufallen wenn wir mal nicht bis über die Zähne bewaffnet dastehen. Grade hab ich meiner Tochter erklärt: "Im Krieg morden die einen Menschen andere, damit Dritte daran verdienen"

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