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Warnung des Wehrbeauftragten: Deutscher Marine gehen die Schiffe aus
DPA

Ersatzteilmangel, lange Werftaufenthalte, Bürokratie: Die deutsche Marine habe zu wenig Schiffe, sagt der Wehrbeauftragte Hans-Peter Bartels. Von neuen Missionen rät er deshalb ab.

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possumgfx 11.02.2018, 11:19
30. Absolut richtig

Zitat von kaic
Sie meinen die Schutzeinsätze in Afganistan, wo nach diesem heute mehr Taliban rumrennen als je zuvor. Oder der von USA gewünschte (von uns Gott sei Dank nicht befolgte) Einsatz im Irak, um gegen nicht existente Massenvernichtungswaffen vorzugehen. Heutzutage gibt es so viel Krieg auf dieser Welt, und wer noch nicht verstanden hat wofür diese inittiert werden, dem kann man nicht helfen.
Dem stimme ich absolut zu. Ich bin in jeder Hinsicht gegen Einsätze ausserhalb des Gebietes der NATO. Aber überlegen Sie mal kurz weswegen wir in Afghanistan sind. Zunächst gab es 9/11 und der Bündnisfall wurde ausgerufen. Dann kam es zum Einsatz in Afghanistan um Osama Bin Laden zu erwischen. Der is aber geflohen und seit dem sitzen wir dort in einem Krieg mit den Taliban fest. Aber die Bundeswehr ist ein Sonderfall. Bis auf die Spezialkräfte unternehmen die Soldaten klaum Einsätze gegen die Taliban sondern "helfen" der einheimischen Bevölkerung, welche nie um diese Hilfe gebeten hat und den islamistischen Taliban näher steht als den Ungläubigen. Dieses "Helfen" ist ein typisches Gutmenschenprinzip. Ein "netter" Krieg. Man will eigentlich nicht, rüstet ab und hadert mit Kasernennamen aber dennoch will man dass Soldaten in Afghanistan Blumenbete anlegen. Rot-Grün hat uns Afghanistan eingebrockt. Das gleiche Milieu, welches nach dem "Wozu neue Kriegsschiffe? fragt.

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domino3116 11.02.2018, 11:28
31. Wir haben ja eigentlich keine Regierung.

Und dann knallt UvL diesen Korken im Irak heraus. Ich glaube zu ahnen, wer hinter solchen Intensionen steckt. Nicht umsonst gehen zu viele Nichtabgeordnete im Bundestag ein und aus. Und ganz am Ende hat Karl Marx stellenweise immer noch recht.

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possumgfx 11.02.2018, 11:39
32. Sehr aufschlussreich.

Zitat von tuedelich
An der Nordseeküste ..... Nur so viel: Also ich habe noch nie nach Soldaten für irgendwo auf der Welt gebrüllt. Ist mir auch nie eingefallen, Feuer mit Benzin zu löschen. Was Soldaten irgendwo auf der Welt anrichten, sieht man ja an Afghanistan, Syrien und dem Irak (um nur einige Einsatzorte zu nennen). Machen wir uns doch einfach mal ehrlich. Humanitäre Hilfe sieht anders aus. Aber an humanitärer Hilfe verdienen halt die Hersteller von Militärgütern nichts und die Generäle usw. müssten dann tatsächlich im Sandkasten spielen. Wenn Sie danach gefragt werden, ob man Menschen dadurch hilft, dass man sie massakriert - was antworten Sie dann? (Übrigens einmal eine kleine Anmerkung von mir: Wer andere als "Gut"menschen tituliert, ist was? "Schlecht" oder wie?)
Wir haben auch eine Ostseeküste. Die ist sogar länger als die an der Nordsee. Aber nicht nur ihr Geographiewissen ist in den 90ern stehengeblieben. Auch die schöne, sichere Welt, in der das Reich des Bösen kollabiert ist und Sie friedlich "Winds of Change" und "Heal the World" trällerten, sind vorbei. der Afghanistaneinsatz ist ein rot-grünes Kind. So war auch der Einfall im Kosovo. Ein Kind der 68er, der Fundis und der "Nie wieder Krieg"-Generation. Denken Sie einmal darüber nach. Und schaun Sie auch mal auf eine Deutschlandkarte.

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Worldwatch 11.02.2018, 11:43
33. UvdL will ja ...

... ähnlich wie die (derzeit) geschäftsführende Kanzlerin bzgl. ?Klimaschutz?, viel BW Leistungen (vor allem im Ausland) anbieten.
Zwei Bundeskabinett-Eliten, die beide auf ihren Propagandafeldern nicht nur nichts auf die Reihe bekommen, sondern ihre Ziele stets weiter verfehlen.
Am notwendigen Steueraufkommen, Budgets, etc., mangelt es dabei und jeweils aber nicht. Und an Lieferanten auch nicht.
Kompetenzmängel könnten hingegen zutreffen, Durchsetzungsversagen evtl. auch, Desinteressen vielleicht auch.

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deppjones 11.02.2018, 11:45
34. Woher wissen manche Foristen

Woher wissen manche Forsten, ob wir eine Marine brauchen oder nicht? Keine Frage, so wie es derzeitig läuft könnten wir auch auf die Marine verzichten, genauso auf die Luftwaffe, die nicht fliegt, und auf das Heer, dass noch zu Fuß laufen muss (zu Fuß laufen funktioniert ja ab und zu noch). Lassen wir uns doch generell von wem auch immer verteidigen. Irgendwann werden wir das aber sehr teuer bezahlen müssen und haben keine Möglichkeit, dass dann zu beenden. Träumt weiter vom Weltfrieden :)

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scharri-frank 11.02.2018, 11:54
35. Warum leisten wir uns noch eine Armee

Hubschrauber sind defekt, oder nicht flugbereit, man muss sich Flugstunden beim ADAC einkaufen!!!! Transportflieger zu alt, defekt, oder sind gegroundet!
Panzer nur zu 30 % einsatzfähig!
Konsequenterweise sollte man die armen Soldaten nach Hause schicken!
Und nachdem die Wehrpflicht abgeschafft wurde, sollte man konsequenterweise auch unsere Bundeswehr abschaffen!
Sehr schade, wie Politiker eine ehemals tolle Armee zu Grunde richten!

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Hamberliner 11.02.2018, 12:33
36. Re: Vielleicht sollten die

Zitat von kunibertus
Ausrüstungs- und Beschaffungsstellen mal mit militärischen Fachleuten und nicht mit Verwaltungsjuristen besetzt werden.
Dann bist Du aber sehr schlecht informiert. Da, wo die Probleme entstehen, beim BAAINBw (Ex-BWB) in Koblenz, vermasseln keine Verwaltungsjuristen alles, sondern genau wie von Dir gefordert ehemalige Offiziere u.a. Soldaten, die anscheinend so schlecht etwas technisches studiert haben dass die Industrie sie nicht haben wollte. Wenn es um Schiffbau geht schlagen die in der Bibel des übelsten Dyskalkulie-Patienten aller Zeiten nach was sie nicht verstanden haben und auch danach nicht wirklich verstehen.
Was da in Koblenz, Sauerbruchstr. 1, an die Schreibtische gehört wären stattdessen ehemalige Projektleiter aus der Industrie. Ingenieurwissenschaftler, die für Industriekunden geforscht und entwickelt haben, die gelernt haben ein Angebot zu entwickeln, durchzukalkulieren was es kostet, bevor sie anfangen, und zu kämpfen um kostendeckend besser zu sein als die Konkurrenz. Projektleiter, die gar keine Zeit haben andere zu erniedrigen oder mit exzessiven überflüssigen Meetings um ihre Zeit zu bestehlen.
Überlegenswert wäre auch ein Blick über den Tellerrand, wie es denn andere NATO-Partner halten. Bei denen ist das nicht einfach eine zickige Behörde, um externe Entwickler in der Industrie zu demütigen und zu beaufsichtigen als seien es kleine Kinder, sondern bei so manchen ist die Beschaffungsbehörde selbst ein ingenieurwissenschaftliches Forschungs- und Entwicklungsinstitut. Bei den Briten gab es die DERA, und bei den Franzosen gibt es die DGA. Auch die Italiener haben vergleichbares (CONSIP, glaube ich). Diese Ingenieurwissenschaftler-Kollegen sind zwar auf dem Papier gleichzeitig auch Offiziere, nicht nur ehemalige, aber sie denken wie zivile Projektleiter.

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birdie 11.02.2018, 13:03
37. Wenn ein Manager einen grossvolumigen Auftrag vergibt, dann

hat er zuvor mehrere Angebote eingeholt. Und wenn er dann einen Auftrag unterschreibt, sind folgende Merkmale festgeschrieben: Festpreis, Liefertermin, garantierte Produktspezifikationen und als Wichtigstes Regress- und Schadensersatzregeln für den Fall einer Verletzung der Lieferbedingungen. So die Manager. Und das BVM? Dort ahnen die dort verantwortlichen Amateure nicht einmal, dass es so etwas gibt. Also erhalten sie Schrottlieferungen, die der Steuerzahler am Ende munter bezahlen darf. Und das Militär verzweifelt.

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darthmax 11.02.2018, 13:30
38. Kriegsmarine

nun kann man schön über die Notwenigkeit einer solchen philosophieren.Echte Marineschiffe haben wir im Gegensatz zu den Flugzeugträgern der Franzosen und Engländer nicht, es fehlten sogar die Flugzeuge und Piloten und das Wartungspersonal, ganz offensichtlich.
Die U-Boote sind eigentlich nicht zur Verteidigung geeignet , sondern eine richtige Angriffswaaffe...da ist aber ein grosser Export mit verbunden und wer will schon die Werften , die es noch gibt, opfern.
Also. wie imMittelalter, gegen Piraten, wenigsstens ist da noch ein Sinn vorhanden, wenn diese denn auch als Piraten erkannt werden dürfen.

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ericus 11.02.2018, 13:54
39. Maßgefertigte Ersatzteile dauern

Schiffbau ist nicht vergleichbar mit Automobilbau, auch nicht mit Flugzeugbau: Schiffe sind Spezialanfertigungen. Bauteile sind alleine von Ihrer Dimension her, aber auch von Stückzahl und Beschaffenheit Sonderanfertigungen. Daher auch oft sehr teuer. Und die Fertigung beginnt erst nach. Sechs Monate Lieferzeit finde ich okay, sofern es sich um einen maßgeschneiderten Ölkühler handelt. Ist halt kein Kühlerschlauch für einen VW Golf.

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