Forum: Politik
Warnung an Russland: Obamas leere Ukraine-Drohung
AFP

"Jegliche militärische Intervention in der Ukraine wird ihren Preis haben": Nie zuvor hat US-Präsident Obama seinen russischen Amtskollegen Putin derart scharf angegriffen. Dabei sind Obamas Optionen begrenzt, er braucht den Kreml als Partner zur Lösung internationaler Krisen.

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____PeterBach____ 01.03.2014, 07:47
1.

Zitat von sysop
"Jegliche militärische Intervention in der Ukraine wird ihren Preis haben": Nie zuvor hat US-Präsident Obama seinen russischen Amtskollegen Putin derart scharf angegriffen. Dabei sind Obamas Optionen begrenzt, er braucht den Kreml als Partner zur Lösung internationaler Krisen.

Mich erinnert das ganze immer mehr an Venezuela als Chavez von der Opposition (kurzzeitig) gestuerzt wurde.

Ein Arte-Team war Hautnah dabei, als dies geschah. Kann die Doku nur jedem empfehlen.
Hugo Chávez - Ein Staatsstreich von innen (Doku Venezuela)
http://www.youtube.com/watch?v=--tuUUc3PHQ

Die USA war genau so involviert wie jetzt in der Ukraine. Und die Medien dort spielten das selbe Lied.... Gestern z.B. wurde auf Phoenix nach der J. Pressekonferenz darueber geredet welche psychische Krankheit denn J. haben koennte.

Ich finde das ganze gehabe vom Western einfach nur noch schrecklich.

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siggus 01.03.2014, 07:55
2. Ständiger Sitz im Sicherheitsrat

Sollte Russland ohne selbst angegriffen worden zu sein die Ukraine militärisch schädigen, so sollte Russland seinen Ständigen Sitz im Sicherheitsrat verlieren.

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wurst.hans.91 01.03.2014, 07:58
3. Obama hat nichts gegen Putin in der Hand

Putin lacht sich doch über Obama kaputt. Obama macht sich lächerlich. Einen Alleingang kann er sowieso nicht starten. Dafür ist Russland zu mächtig. Wenn dann muss Obama seine Hure EU mit ins Boot holen. Und selbst dann sind die Möglichkeiten begrenzt. Keiner riskiert einen großen Krieg. Und eine andere Lösung gibt es nun mal nicht.

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Nante 01.03.2014, 08:05
4. Sieht richtig gefährlich aus!

Sechs Flaggen hinter sich, wow! Plustert sich auf wie ein schrecklich gefährliches Tierchen unser Speaker der amerikanischen Oligarchen ...

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normalo3006 01.03.2014, 08:06
5. Krim wird wieder russisch. Mit Waffengewalt. Nette Nachbarschaft.

Während Obama tut wovon er Zeit Lebens gelebt hat - vom Labern - schafft Moskau mit ihrer Armee Fakten. Auch wenn dieser Ausgang für Europa und die meisten Ukrainer wohl akzeptabel ist - jetzt sollte auch der letzte naive Westpolitiker verstehen wie rüchsichtslos die neue Nostalgie-UDSSR ihre Devise 'Wo Russen stehen ist Russland' umsetzen. Die Welt ist kein Ponyhof und der säbelrasselnde Nachbar mit der Wirtschaftkraft von Italien und der Militärmacht ähnlich China schon gar nicht. Supermacht sein wollen kostet halt - für Russland. Und seine Nachbarn.

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kategorien 01.03.2014, 08:08
6. Wichtig

Das mit Abstand wichtigste außenpolitische Ereignis der letzten Jahre. Nach Abchasien 2008 würde ich mich nicht wundern, wenn Russland seine Einflusssphäre weiter nach Westen ausbaut. Die Bedeutungslosigkeit der europäischen Regierungsoberhäupter während der letzten Tage und Wochen zeigt gut, wer die europäische Außenpolitik dominiert. Als Nächstes bestimmt Russland, dass die gelandeten Truppen lediglich zur Sicherung eines der (wichtigsten) russischen Flottenstützpunkts da sind. Putin handelte geschickt, dass er der Ukraine wiederholt untersagte der NATO beizutreten. Erinnern wir uns an seine Drohung vor Jahren, die Krim und die Ost-Ukraine zu besetzen, sollte die Ukraine der NATO beitreten.

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European 01.03.2014, 08:09
7. Warum darf die Krim nicht was der Kosovo und Schottland dürfen ?

Wo genau liegt das Problem wenn die Krim noch etwas autonomer wird ?

Das ist doch Schaumschlägerei von Obama, mehr nicht. Die USA wollen eine Keil zwischen die EU und Russland treiben, eine weitere Annäherung blockieren.

Eine weitere Schwächung Russlands als geopolitischen Faktor ist nicht im Interesse der EU, die USA treten jetzt schon unglaublich unverschämt und mit imperialen Unterton uns gegenüber auf.

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11severinus 01.03.2014, 08:10
8. Wie auch immer

Darf Russland Truppen auf der Krim bewegen in größerem Maße?
Stützpunkte für die stationierte Marine - ohne Frage, weil vertraglich klar. Aber ansonsten?
Wie auch immer baut Russland mit seinen "luftgeladeten Truppen, den Überflügen von ungemeldet zu vielen Hubschraubern ein Drohszenario auf, dass mitnichten deeskalierend wirkt.
Das ist der entscheidende Fakt und anscheinend in typischer russischer Schizophrenie auch beabsichtigt.
Frage ist nur trotzdem, in welchem rechtlichen Rahmen sich russisches Militär auf dem Hoheitsgebiet der Ukraine bewegen darf. Die Frage harrt der Beantwortung. Hier ist Hintergrundinfo gefragt. SPON mach mal!

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analyse 01.03.2014, 08:15
9. Tatsächlich sollte sich Obama zurückhalten. Hier ist die

EU gefragt,die erkennen muß:Es gibt keine langfristigen Lösungen des Ukraine-Problems ohne Rußland ! Was man da z.T. für unrealistische Töne aus Europa hört ist erschreckend und gefährlich !Aber Realitätsverlust ist weit verbreitet !Vor allem in vielen Medien. Ist es uns zulange zu gut gegangen ?

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