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Warnung vor Separatisten-Angriff: Ukraine meldet Truppenbewegung bei Mariupol
AP/dpa

Die prorussischen Separatisten bereiten angeblich einen Angriff auf die ukrainische Hafenstadt Mariupol vor. Das berichtet die Militärführung in Kiew. Der Ort ist strategisch wichtig für eine Landverbindung von Russland auf die Krim.

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henrikw 21.02.2015, 19:45
1. War zu erwarten

Naiv, wer das nicht hat kommen sehen.

Und nach der Einnahme Mariupols wird Putin (falls er nicht vor hat die gesamte Ukraine einzunehmen) die Front entlang der H20 "begradigen" um auch eine direkte Verbindung nach Donezk zu erobern.

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Emderfriese 21.02.2015, 19:47
2. Glaube

"...Separatisten vor Ort wiesen die Angaben als falsch zurück. Sie hielten sich an den von Deutschland, Frankreich, Russland und der Ukraine ausgehandelten Waffenstillstand und hätten gemäß Abkommen auch die schwere Artillerie aus der Gegend um Mariupol zurückgezogen...."
Aha! Und wem darf man nun glauben? Den "Separatisten" oder Kiew? Das herauszufinden wäre eigentlich die Aufgabe eines Nachrichtenmagazins... immerhin hängt ja schon mal wenigstens die Aussage der "Separatisten" hinten dran.

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kunstprodukt 21.02.2015, 19:48
3.

Der Maidan hat sich selbst verraten, zum Zeitpunkt als dieser unterwandert von Rassisten und Nationalisten der Ukraine - hetztend gegen das Brudervolk in der Ukraine und in Russland - und selbst "die Mitte" schwimmend auf dieser Welle gegen alles was russisch ist sich instrumentalisieren ließ.
Ein Pakt mit den NeoNazis, Rechten, Rassisten, Nationalisten wurde geschmiedet, und man hat sich mitschuldig gemacht am zerfall der Ukraine, anstatt diese Schergen vom Rechten Rand auszugrenzen.

Nein, nicht immer heiligt der Zweck die Mittel, und schon gar nicht in diesem Fall.

Was einst gut gemeint war, endete in einer braunen Sauce, mit tausenden Toten im Osten des Landes.

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schalke07 21.02.2015, 19:49
4. SWIFT - Waffen - Gas

Wenn die Russen jetzt in Mariupol einmarschieren lassen, dann muss der Westen endlich reagieren und SWIFT für die Russen abschalten, die Ukraine massiv aufrüsten und kein Gas mehr beziehen. Wenn ich die Argumente von Krone-Schmalz lese, denke ich an die armen Verbrecher, die keine gute Kindheit hatten. Das Verhalten von dem kleinen Putin gehört massiv teuer gemacht.

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atheistenrealist 21.02.2015, 19:49
5.

Wenn es dann soweit ist, können wir den Putin-Verstehern zwar ins Gesicht grinsen "Das haben wir ja seit Wochen gesagt"; das wird den Menschen in Mariupol nur leider auch nichts nützen.
Was für eine Farce; Stadt für Stadt fürchten die Menschen sich vor den heranrückenden Separatisten und hoffen, dass sie nicht die nächsten seien mögen, und es wird seitens Moskau und St. Petersburg (Gruß an die 5. Kolonne) weiter propagiert dort würden Städte "befreit".

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Valis 21.02.2015, 19:53
6. Wunderlich....

.....das zwar groß über den Waffenstillstand verhandelt worden ist, aber nix davon festgehalten wurde was passiert wenn jemand sie bricht. Sollten die Seperatisten weiter vordringen ist wohl bald ein großer Krieg nicht mehr zu vermeiden. Der Putin macht was er will und ihm ist völlig egal wohin das steuert.Im Gegenteil. Er brüstet sich noch mit militärischer Stärke! Es wird Zeit das alle grossen Industriestaaten versuchen den Konflikt zu lösen! Oder aber eine Blauhelmmission die Parteien trennt.Soll Putin doch mal wagen die Nato anzugreifen.

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weltverkehrt 21.02.2015, 20:00
7. Neue Fakten schaffen!

Warum schaffen die Ukrainer nicht einfach neue Fakten? Sofern in Maripol noch Zivilbevölkerung ist, warum machen nicht die Ukrainer eine Volksabstimmung, wie es die Russen auf der Krim taten. Sollte die pro Ukraine ausfallen, wovon auszugehen ist, ist jede Einnahme als Verbrechen gegen den Wille der Bevölkerung schon vorher entlarvt.

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Severin_Laurent 21.02.2015, 20:00
8. Langsam muss mal Schluss sein

Wenn Putin seine Separatisten jetzt noch zu weiteren Landgewinnen antreibt, müssen die Sanktionen aber schnellstmöglich verschärft werden. Russland raus aus dem Swift-Abkommen als erstes. Ketzt muss auch die Wirtschaft langsam einsehen, das man mit Putin-Russland schon aus moralischen Gründen auf Profite verzichten muss. Lieber drehe ich die Heizung im Winter runter, als dass Putin sich die UdSSR wieder aufbaut.

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Pandora0611 21.02.2015, 20:03
9. Das war doch absehbar

Nach der Annexion der Krim braucht Russland auch einen Landzugang.
Deshalb ist Mariupol ihr nächstes Ziel.
Aber auch Luhansk, Donezk und Debalzewe sind strategisch wichtig.
Und deshalb setzt Warlord Putin dort auch "Fantasiepanzer" und "Urlaubssoldaten" dort ein.

Waffenruhe - war da was?

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