Forum: Politik
Warnung vor Separatisten-Angriff: Ukraine meldet Truppenbewegung bei Mariupol
AP/dpa

Die prorussischen Separatisten bereiten angeblich einen Angriff auf die ukrainische Hafenstadt Mariupol vor. Das berichtet die Militärführung in Kiew. Der Ort ist strategisch wichtig für eine Landverbindung von Russland auf die Krim.

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holyfetzer86 21.02.2015, 21:05
90.

Wieso versteht niemand mit was man einen Putin beeindrucken kann? Ein schlagkräftiger NATO-Verband (40+) Kriegsschiffe im Schwarzen Meer und NATO-Kampfflugzeuge mit ukrainischen Maschinen über Mariupol wären momentan eine Mindestantwort mit Effekt. Hier und keinen Schritt weiter! Ansonsten regnen NATO-Bomben auf "Separatisten". Ein Putin versteht nur das Schwert an der Kehle!

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robert.lechl 21.02.2015, 21:05
91. wir weitergehen..

hatte ich schon vor Monaten vorhergesehen.. spätestens im Frühjahr hat Putin die Ganze Osturkraine eingenommen und wird uns das unter die Nase reiben.
Ich geh noch weiter, vor August schaffen es die Schnarchnasen Obama, Merkel & Co. nicht vernünftige Sanktionen oder Massnahmen zu unternehmen, weil sie hoffen Putin ist spätestens jetzt zufrieden.
Aber Putin wird weiter machen, provozieren und noch in diesen Jahr kann es sein, dass mehrere Natosoldaten sterben. Putin wird das wieder als Unglück und dummes Versagen des Westen hinstellen.
Leider wird hier zu Lande lange noch die 'Make Peace' oder 'Not my business' Mentalität vorherrschen. Man hat ja anderes zu tun, aber spätestens Ende des Jahres wird die wirtschaftlichen Effekte auch das verträumte Deutschland wachrütteln. Sorry ihr Pappnasen habt ja gar keine Ahnung was um euch passiert.

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Allesdenker 21.02.2015, 21:05
92. Merkels Scherbenhaufen

Seit über 20 Jahren haben wir Ruhe an den östlichen Grenzen. Bis Merkel und Poroschenko mit Assoziierungsabkommen anfingen. Mit Georgien und Moldavien genauso. Merkel gibt keine Ruhe, bis alle Staaten der ehem. UdSSR in der EU sind. Was soll das? Auch wir haben ein Selbstbestimmungerecht! Wenn Poroschenko pfeift, steht Merkel starmm! So weit ist es gekommen. Und die Kriegsgefahr wächst täglich. Lasst die Ukraine machen, was sie will, lasst die östlichen Staaten in Ruhe. Die brauchen wir nicht. Poroschenko ist der eigentliche Kriegstreiber!

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keine Zensur nötig 21.02.2015, 21:07
93. Ich wahrhaft kein Freund

Zitat von AxelSchudak
Ein Blick auf die Karte entlarvt die Putinisten im Forum. Debalzewe wurde wohl kaum vor dem Waffenstillstand oder ohne Waffengewalt erobert. Insofern ist klar, wer hier die Vereinbarung verletzt. Das die Krim nicht komplett über eine Brücke versorgt werden kann, ist auch jedem klar - insbesondere Wasser ist da ein Problem, und das andere Ende der Brücke liegt auch nicht auf halbem Weg nach Odessa und Transnistrien. Wird jetzt Mariupol angegriffen oder gar eingenommen, ist zumindest hierfür die Schuldfrage einwandfrei geklärt. Auf der anderen Seite Mariupols liegen die militärischen Hilfen.
des Kreml-Herrschers.

Ich lasse mir aber auch nicht jeden Stuss aufschwatzen.

Wenn Sie auf die Karte schauen, dann werden Sie entdecken, dass der derzeitge Zugang zur Krim auch nur ein Damm ist.

Was den Kessel von Debalzewe angeht, der nicht exisitierte, weil Proshenko das wollte - das ist halt so, wenn man aus einem Kessel ausbrechen will, kann das arg schiefgehen. Das wissen wir Deutschen ja.
Putin hat das Thema in Minsk sofort genannt und eine Klärung gewünscht. Die gab es nicht, weil - der Kessel ja nicht exisitierte.

An dem von Poroshenko ignorierten Problem zerbricht Misnk II. Es hätte ja auch einen einfachen Abzug ohne schwere Waffen geben können, den die Sepas anboten.

Kiew hat lieber Tausende verrecken lassen. Kennen wir Deutsche auch.

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Isomorphist 21.02.2015, 21:08
94.

Zitat von hugahuga
des ,Regimentes Asow' vor einigen Tagen sagte, dass für ihn ,Waffen niederlegen' nicht in Frage komme - dass die Speratisten sich dieses nicht so ohne weiteres gefallen lassen würden. Was nützt es, wenn der Schoko König seine geschlagene Truppe zurückholt und die faschistischen Freiwilligen-Regimenter weiterkämpfen wollen. Allerdings ertaunt es mich immer wieder, dass in unseren Medien die Rolle dieser sog. ,Freiwilligen Regimenter' kaum Erwähnung findet. Weshalb?
Bla bla bla. Es wird immer deutlicher, dass die sog. Separatisten zu einem erheblichen Teil aus russischen Truppen bestehen. Mithin können wir also von Invasoren sprechen. Putin ist ein Verbrecher. Alles andere ist Kaffeehausgeschwätz.

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spon-facebook-10000063024 21.02.2015, 21:10
95.

Zitat von fblars
für Debalzewe. Dort waren auf Grund militärischer Unfähigkeit schon über ein längeren Zeittraum die Truppen nahezu eingekesselt und unterversorgt, die Separatisten haben auf den Zeitpunkt des Zusammenbruchs der Truppe gewartet, um dann ihre Überlegenheit auszunutzen. Ein Angriffauf Mariupol, welches anscheinend vom Battalion Asow gehalten wird ist eine andere Hausnummer, ich wage zu bezweifeln, dass die Separatisten genügend Kräfte mobilisieren können, ohne anderswo gravierende Lücken zu reißen. Bei einem Angriff wird normalhin eine überwältigende Überlegenheit des Angreifers vorausgesetzt und die sehe ich nicht, die Mannschaftsstärken dürften ungefähr gleich sein, der Nachschub außerhalb von Kesseln dürfte für die ukrainische Armee gesichert sein und wenn insbesondere die Freiwilligenbattailione sich auf eine Guerrillataktik zurückziehen wäre Mariupol der Anfang vom Ende.
Das wird sich zeigen. Bisher hatten die Separatisten immer dann, wenn sie es brauchten unbegrenzten Nachschub an Soldaten (Traktoristen), Waffen (Erbeutet) Munition, Treibstoff....

Ich hoffe es nicht- für die Menschen in Mariupol, aber halte es für durchaus möglich, eher schon sehr wahrscheinlich. Leider kennt keiner (nur einer) Putins Pläne. Wir werden es erst wissen, wenn es passiert.

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hollowman08 21.02.2015, 21:10
96. Sher gute Anylyse ! @kunstprodukt

Zitat von kunstprodukt
Der Maidan hat sich selbst verraten, zum Zeitpunkt als dieser unterwandert von Rassisten und Nationalisten der Ukraine - hetztend gegen das Brudervolk in der Ukraine und in Russland - und selbst "die Mitte" schwimmend auf dieser Welle gegen alles was russisch ist sich instrumentalisieren ließ. Ein Pakt mit den NeoNazis, Rechten, Rassisten, Nationalisten wurde geschmiedet, und man hat sich mitschuldig gemacht am zerfall der Ukraine, anstatt diese Schergen vom Rechten Rand auszugrenzen. Nein, nicht immer heiligt der Zweck die Mittel, und schon gar nicht in diesem Fall. Was einst gut gemeint war, endete in einer braunen Sauce, mit tausenden Toten im Osten des Landes.
genauso ist es !
Viele Beweise bestättigen diese Sichtweise.
Die BBC, Monitor, unabhängige im Westen ansässige Institute haben alles zusammengetragen.
Zu dem haben WIR Augen die klar sehen und ein Hirn im Kopf dass noch nicht brainwashed ist.

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Mononatriumglutamat 21.02.2015, 21:11
97.

Zitat von kunstprodukt
Wer sich wirklich mal ernsthaft und intensiv mit den Scharfschützen vom Maidan auseinander setzten möchte, sollte dieses Dokument lesen: http://www.academia.edu/8776021/The_Snipers_Massacre_on_the_Maidan_in_Ukraine Geschrieben von: "Ivan Katchanovski, Ph.D. School of Political Studies & Department of Communication University of Ottawa Ottawa, ON K1N 6N5, Canada" und gestern auf den neusten Stand gebracht. Dort werden dutzende Quellen für einen in sich schlüssigen Verlauf benutzt.
Katchanovskys Ausführungen sind interessant, jedoch leider ausgesprochen lückenhaft.

Wahrscheinlicher ist, daß nicht nur die Sicherheitskräfte, sondern auch der Maidan zu jenem Zeitpunkt bereits von Putins Agenten unterwandert worden waren und diese gezielt eine Eskalation herbeiführen sollten. Putin selbst soll Janukowitsch ja auch schon vorher zum Einsatz von exzessiver Gewalt gedrängt haben. Als jener dabei nicht mitspielen wollte, ließ Putin möglicherweise selbst für die gewünschte Eskalation sorgen.

Den Maidan zu unterwandern, dürfte für Komplizen eines Alexander Sachartschenko ein Leichtes gewesen sein. Er hat einer russischen Journalistin freimütig erzählt, daß er in seinem Garten "seine Maschinenpistole" ausgegraben hatte, um gegen die "Faschisten" zu kämpfen. Auf ihre naheliegende Frage, warum ein friedliebender Mensch so eine Waffe im Garten vergraben hätte, antwortete er, da hätten auch noch "eine Kiste mit Granaten, zwei Pistolen und ein Scharfschützengewehr" gelegen.

Wenn Putin die Vorgänge von langer Hand geplant hat,
wie das von der Novaja Gaseta zitierte Strategiepapier nahelegt, ist ist die gezielte Unterwanderung des Maidan und die gezielte Eskalation der Gewalt durch russische Agentes Provocateur viel weniger unwahrscheinlich, als sie auf den ersten Blick aussehen mag. Diese Taktik ist einem Ex-Geheimdienstler wie Putin zweifellos bekannt.

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whs40 21.02.2015, 21:11
98. Putins große Stunde!

Nach meiner Einschätzung wird der Konflikt nicht auf Mariupol begrenzt bleiben. Der Landzugang zur Krim ist dabei nur das Minimalziel. Ich bin mir sicher, das im Kreml auf Pläne für die Regionen Odessa und Charkow/Charkiw existieren. Es wäre nicht unrealistisch, wenn die Rest-Ukraine in ein bis zwei Jahren zu einem Binnenland ohne Meerzugang verkommt. Für Putin und seinen Clan kein Risiko. Die heimische Bevölkerung liebt ihn für diese Politik. Dem Westen fällt außer ein paar Sanktionen und markiger Worte nichts ein. Zu mehr ist der Westen nicht bereit und letztlich auch nicht fähig.

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kunstprodukt 21.02.2015, 21:11
99.

Zitat von holyfetzer86
Wieso versteht niemand mit was man einen Putin beeindrucken kann? Ein schlagkräftiger NATO-Verband (40+) Kriegsschiffe im Schwarzen Meer und NATO-Kampfflugzeuge mit ukrainischen Maschinen über Mariupol wären momentan eine Mindestantwort mit Effekt. Hier und keinen Schritt weiter! Ansonsten regnen NATO-Bomben auf "Separatisten". Ein Putin versteht nur das Schwert an der Kehle!
Und jetzt erklären Sie uns bitte noch, wieso dort die Nato, als Verteidigungsbündis, dort herumbomben sollte? Ist die Ukraine in der Nato? Nein. Und gebombt haben "wir" (Nato) schon genügend in den letzten Jahren, und viel leid dadurch verursacht.

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