Forum: Politik
Was tun gegen Armut und Hunger?

Hunger tötet Zehntausende Menschen jeden Tag. Zahlen der Uno zufolge leiden derzeit eine Milliarde Menschen an chronischem Hunger. Die aktuelle Weltfinanzkrise und der Klimawandel verschärfen das Problem. Was müssen Politiker und internationale Organisationen tun, um das Problem zu lösen?

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Querspass 08.04.2009, 01:36
30. Ovulationshemmer ins Trinkwasser kippen.

Zitat von sysop
Hunger tötet Zehntausende Menschen jeden Tag. Zahlen der Uno zufolge leiden derzeit eine Milliarde Menschen an chronischem Hunger. Die aktuelle Weltfinanzkrise und der Klimawandel verschärfen das Problem. Was müssen Politiker und internationale Organisationen tun, um das Problem zu lösen?
Wenn Trinkwasser überhaupt vorhanden ist. Die kath. Kirche hätte dann auch ein ruhiges Gewissen.

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kaishakunin 08.04.2009, 03:22
31.

Zitat von sysop
Hunger tötet Zehntausende Menschen jeden Tag. Zahlen der Uno zufolge leiden derzeit eine Milliarde Menschen an chronischem Hunger. Die aktuelle Weltfinanzkrise und der Klimawandel verschärfen das Problem. Was müssen Politiker und internationale Organisationen tun, um das Problem zu lösen?
punkt 1 wäre einmal eine gerechtere verteilung des reichtums und entsprechende förderung zur selbsthilfe in den problemländern einhergehend auch mit maßnahmen wie der
beseitigung von korrupten regierungen so nötig.

punkt 2 wäre eine konsequente kampagne zur empfängnissverhütung in den 3.welt ländern.die menschen vermehren sich dort einfach zu stark.

punkt 3: bildung,bildung und nochmal bildung.
damit wird automatisch eine erhöhung des lebensstandarts einhergehen.

auf afrika bezogen sollte man gar über eine re-konolianisierung unter humanitären gesichtspunkten nachdenken, absetzung von verbrecherregimen, konsequente entwaffnung der milizen, einhergehend mit schonender ausbeutung der rohstoffe afrikas wobei die profite nicht wie jetzt multinationalen konzernen zugute kommen, sondern direkt in bildungseinrichtungen,landwirtschaftsschulen und die erstellung einer modernen,aber umweltverträglichen infrastruktur fließen sollte.
leider wird dies wohl kaum möglich sein.
für die menschen dort wäre es aber wohl auf lange sich am besten.afrika scheint unfähig sich selbst zu regieren, es kommt mir in weiten teilen wie eine anarchie vor, ein hort des leides und des todes.

man sollte diesen kontinent wirklich einmal auf die beine helfen und ihm beibringen selbst zu stehen und zu gehen.
dann versiegt auch der strom der flüchtlinge nach europa die ihrerseits hier immer mehr zum unerwünschtem problem werden.

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jensadolf 08.04.2009, 07:33
32. Hunger

Ist doch bei uns vor der Haustür das selbe. Wir haben auch Hunger in Deutschland siehe Arche in Berlin. Da kann ich doch sehen das wir hier praktisch Hunger haben Ich fahre als Kurier für ein Geld das es kaum möglich ist zu leben. Mir geht es aber gut damit weil ich wenig brauche. Aber Hunger ist überall bei uns nur versteckter. Was tun? Erst einmal raus aus diesem Kapitalmarkt. Nahrung Land Wasser da gibt es keine Spekultation. Sozialsysituation: Vor einigen Jahren Harz 3 hieß bei mir Konkret 5 € 11 Cent Pro Tag. Davon ist zu zahlen 92 € Platzgebüren (Wagendorf) und ungefähr 50-70 für alles andere. Arbeit gibt es nicht jedenfalls nicht für einen Mann von um 50 Jahren. Als ehemaliger Landwirt Holzfäller keiner guten Schulbildung. Das zentrale Thema bei allen Dingen ist das genug Geld für alles da ist nur überall in der Welt das selbe. Es gibt wenig Reiche und die leben auf Kosten der Armen. Wie ist das denn möglich das wir hier in Deutschland als ehemalig reichen Land Menschen haben die nicht genug zu essen haben.. Es liegt auf der Hand das, das System eigen ist und das ist der Kapitalismus. In der bösen Diktatur der schlimmsten aller schlimmen Staaten die DDR gab es keinen Hunger. Da frage ich mich was ist das hier???? Die freiheit die die Menschen hier gewonnen haben ist die freiheit der Reichen die menschen auszuplündern. Ich jedenfalls sehe das ich alle 4 Jahre einen blöden Zettel irgendwohin schmeissen soll ansonsten haben wir keine Mitsprache hier genau wie im Osten.

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imagine 08.04.2009, 07:49
33. Was ich dazu sagen sollte

passt hier nicht rein.
Vielleicht hat ja jemand gestern den Themenabend auf arte gesehen.
Es waren teilweise sehr alte, aber auch neuere Beiträge zu sehen.
Wie ganze Völker für unseren "angemessenen Lebensstandard" leiden müssen, ist wirklich so unglaublich, dass man diese Sendungen zur Pflicht machen müsste.
Denn ich glaube, freiwillig interessiert das so gut wie niemand.

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e-ding 08.04.2009, 07:59
34. Lösung?

Zitat von sysop
Hunger tötet Zehntausende Menschen jeden Tag. Zahlen der Uno zufolge leiden derzeit eine Milliarde Menschen an chronischem Hunger. Die aktuelle Weltfinanzkrise und der Klimawandel verschärfen das Problem. Was müssen Politiker und internationale Organisationen tun, um das Problem zu lösen?

Geburtenkontrolle!

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Chiefli1 08.04.2009, 09:03
35.

Zitat von Yorek
Vielleicht sollte man sich schämen und das eigene Versprechen erfüllen. Das wäre der erste Schritt.
Anstelle von Allmosen zu verteilen, sollten die Industriestaaten mal ihre Agrarsubventionen abschaffen. Dass Afrika wohl kaum Hightech nach Europa exportieren wird eher offensichtlich.

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ntholeboha 08.04.2009, 09:15
36. Warum sollten wir betroffen sein?

Zitat von lpino
Die Antwort ist ein klares Nein. Fames ist, neben terror, furor und horror, ein sehr geeignetes Instrument zur Führung der Massen. Es ist die Not die betroffen, der Hunger der gefügig macht. Der große Raubzug geht weiter. Neben dem Vermögen der Bürger, auch des Mittelstandes, wurden Immobilienbesitz und Arbeitseinkommen einkassiert. Nächstens ist es unser Boden, der uns ernährt, der zur industriellen Produktionsstelle degradiert wird, da hat solange zu wachsen, bis nichts mehr wächst. Auch das wäre eingeplant, nach weiteren drei Jahrzehnten des Wachstums und der Gewinnmaximierung haben sich unsere Eliten etwas Besonderes ausgedacht. Man verzeihe mir meine Abschweifung ins Prädiktive, aber Mitte dieses Jahrhunderts werden wohl sieben oder acht Milliarden Menschen sterben.
Wirklich ein klares NEIN? Es scheint Ihnen geht es so schlecht, dass es Ihnen noch immer nachgerade unwahrscheinlich GUT geht! Haben Sie schon einmal darueber nachgedacht, ueber wie viele inzwischen Jahrhunderte die Welt von der weissen Herrenrasse ausgepluendert wurde und wird? Und es waren nicht immer nur die Rohstoffe. Sklaverei gibt es auch noch immer wenn auch nicht mehr so massiv. Menschenhamdel im Sinne von Kinderarbeit und Prostitution ist gaengig.
Geschaefte sind sicher wichtig und akzeptabel. Wohin Extreme und fehlende Regularien fuehren macht wohl die derzeitige Finanz- und Wirtschaftskrise mehr als deutlich. Es sollte klar sein, dass jeder einzelne von uns Verantwortung traegt einschliesslich des Wahlverhaltens mit der Massgabe welche Politiker unsere Interessen wahrnehmen duerfen.

Eine letzte Bemerkung: derzeit existieren ca. 6 Mrd. Menschen. Mitte dieses Jahrhunderts werden es viele mehr sein und wenn dann 7 oder 8 Mrd. sterben? - schoen fuer die geplagte Erde, weil endlich Ruhe einkehrt, weil das Raubtier Mensch nicht mehr existiert: Friede auf Erden ohne jegliche verlogene Religion, ohne Politik, ohne selbstgefaellige 2-Beiner. Aber sollten wir darauf orientieren?

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Alka Wumm 08.04.2009, 09:16
37.

Zitat von sysop
Was müssen Politiker und internationale Organisationen tun, um das Problem zu lösen?
Weiss doch jedes Kind: Sie sollten die gemeinsame europäische Agrarpolitik abschaffen. Seit dem Unfall in mit Marnette in Kiel wissen wir auch dass das nie geschehen wird weil es nicht durchsetzbar ist. Die Politiker in Brüssel sind also für den Tod von Hundertausenden verantwortlich. Jedes Jahr. An Brüssel klebt Blut.

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patricks 08.04.2009, 09:20
38. Information & Bildung

Ich finde es ein Fortschritt, das über diesen Zustand berichtet wird, da es, wie auch im Artikel beschrieben wird, einfach von den industriellen Ländern ignoriert wird.
Eine der einzigen Möglichkeiten, die Situation zu ändern ist alle Völker über diesen Zustand konstant und immer wieder vor Augen zu halten und aufzuklären, wo die Barrieren und Gründe für diese Zustände liegen.
Internet ist hier ein erstklassiges Medium.
Vielleicht fängt dann der Durchschnittsbürger an zu überlegen, was er tun kann, und hier gibt es einiges: wen wähle ich ins Parlament, was verbrauche ich jeden Tag auf meinem Teller?
Unser Planet gibt genug Essbares für jeden her, der Mensch steht sich hier zur Zeit nur selber im Wege.
Also: weiter so berichten!!!

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waitzschrat 08.04.2009, 10:23
39. Hunger und Völlerei

Zitat von sysop
Hunger tötet Zehntausende Menschen jeden Tag. Zahlen der Uno zufolge leiden derzeit eine Milliarde Menschen an chronischem Hunger. Die aktuelle Weltfinanzkrise und der Klimawandel verschärfen das Problem. Was müssen Politiker und internationale Organisationen tun, um das Problem zu lösen?
Der Artikel beleuchtet nur eine Seite der Medaille. Auf der anderen Seite gab es noch nie soviel Menschen mit klinisch relavanten Übergewicht. Vor allem in den sich entwickelnden "Tigerstaaten" Asiens wächst diese Menschengruppe rasant.
Die WHO hat auch festgestellt, dass es mehr Menschen mit Adipositas als Hungernde auf dieser Welt z.Z. leben. Verfettete Menschen werden die Gesundheitskosten in den entsprechenden Ländern explodieren lassen (Diabetes, Herz-Kreislauf, Knochen etc.)

Das Problem des Hungers einerseits und des Überflusses andererseits ist ein politisches und ökonomisches und kein landwirtschaftliches Problem.

Eventuell könnte es den ärmsten Ländern helfen ,wenn der gobalisierte Handel bezüglich der Landwirtschaft und der Nahrungsmittel stark eingeschränkt würde. Ja, Protektionismus könnte helfen ,dass die armen Länder ihre eigene Landwirtschaft entwickeln können und damit nicht mehr von einem gierigen und perversen Handelssystem abhängig wären.....

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