Forum: Politik
Washington: Venezolanischer Militärattaché bricht mit Maduro
AFP

Der Rückhalt für Venezuelas Präsident Nicolás Maduro bröckelt. José Luis Silva, Militärattaché in den USA, ruft dazu auf, den Oppositionellen Juan Guaidó als Interimsstaatschef anzuerkennen.

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ingen79 27.01.2019, 08:59
1. Das beste wären Neuwahlen

unter Aufsicht der UN, dann wüsste man was das Volk wirklich will. Aber leider wird es dazu nicht kommen, weil die USA, Russland und auch China ihr Machtspiel betreiben.

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walligundlach 27.01.2019, 09:43
2. Welch Wunder! Die Stimme aus den USA!

Wenn man die Aufregung um die s.g. "Einmischung Rußlands in die Wahlen der USA" vergleicht mit den Einmischungen von außen, die hier stattfinden - es ist absurd!
Da werden die Gefolgschaften der USA auf der einen Seite und Rußland/China auf der anderen Seite vollkommen schamlos offen dargelegt! Und Deutschland folgt - wie immer - seinem Auftraggeber. Es ist zum weinen.

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lala10 27.01.2019, 10:11
3. zu Kommentar 2

Wenn man sieht was der sogenannte President für das Volk tut.Dann die Inflation.
Desweiteren verlassen nach und nach sehr viele Leute das Land.Das sind bestimmt nicht die duemsten oder ärmsten.Die Wählen die stattgefunden haben waren laut internationaler Meinung getuerkt.
Die Einschätzung für Neuwahlen mit internationaler Beobachtung wäre schön das richtige. Aber die Russen und Chinesen als die guten hinzustellen ist bestimmt nicht richtig.

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Gottfried 27.01.2019, 10:14
4. Das Militär und auch die Polizei in Venezuela

stehen, zum Ärgernis von Macron, Merkel und Spaniens Sozialisten, hinter der gewählten Regierung. Alle drei sind in ihren Heimatländern ja sowieso Auslaufmodelle. Um sich wichtig zu machen, haut man in der UNO mit den Schuh auf das Rednerpult und stellt einen neutralen Land ein Ultimatum.Am Ende werden wieder Sanktionen verhängt werden, denn das Risiko hier militärisch zu Intervenieren, dürfte für die USA eine Nummer zu groß sein.

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Albert M 27.01.2019, 10:22
5. Schönes Manöver

Dass gerade die spanische Regierung einen Putsch in Venezuela unterstützt, während in Spanien seit über einem Jahr neun katalanische Politiker, der Rebellion (bis zu 30. Jahre Haft) beschuldigt in Untersuchungshaft sitzen, macht mich sprachlos.

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westin 27.01.2019, 10:57
6. Sparen

Der Militäratasche war ein kleines Licht
Den braucht niemand.Die Kosten seines Postens kann sich Venezuela jetzt sparen.

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denkogel 27.01.2019, 11:10
7.

Zitat von lala10
Wenn man sieht was der sogenannte President für das Volk tut.Dann die Inflation. Desweiteren verlassen nach und nach sehr viele Leute das Land.Das sind bestimmt nicht die duemsten oder ärmsten.Die Wählen die stattgefunden haben waren laut internationaler Meinung getuerkt. Die Einschätzung für Neuwahlen mit internationaler Beobachtung wäre schön das richtige. Aber die Russen und Chinesen als die guten hinzustellen ist bestimmt nicht richtig.
Fairerweise muss man sagen, dass es nicht DIE internationale Meinung gibt. Und zumindest 112 von 193 UN-Mitgliedsländern erkennen Maduro offenbar als gewählten Präsidenten an. Zudem GAB es internationale Beobachter. Auch Deutschland war hierzu offiziell eingeladen, hat aber verzichtet und die Wahlen im Vorhinein für ungültig erklärt. Dass fähige Leute das Land verlassen, ist sicher tragisch und auch verständlich. Und viele politische Maßnahmen Maduros sind scharf zu kritisieren. Nur was folgt daraus? Hilft es, einen selbsternannten Präsidenten von einer wohl eher rechten und z. T. von Radikalen (-> aktive Gewaltbeförderung) geführten Partei umgehend anzuerkennen und zu protegieren? Sollte ein gewaltsamer Umsturz angeleitet oder in Kauf genommen werden, der wahrscheinlich in einem Bürgerkrieg oder sogar internationalen Konflikt münden würde? Sinnvoller als einseitige Parteinahmen, Drohungen und Ultimaten scheinen mir persönlich ja eher Dialogbemühungen zu sein, wie sie von Uruguay und Mexiko ausgehen. Wenn es dann Neuwahlen nach allen Regeln der demokratischen Kunst gibt, wäre es ja schön. Wobei das in Bezug auf den Westen ein bisschen dem Motto folgen würde: Ihr müsst solange wählen, bis die Richtigen gewählt sind. Danach interessieren uns die Menschen nicht mehr.

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mantrid 27.01.2019, 11:16
8. Spieleempfehlung

Um die Situation besser zu verstehen, kann ich das sozialkritische Gesellschaftsspiel Junta sehr empfehlen. es ist zwar schon viele Jahre alt, aber anscheinend immer noch top-aktuell.

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helmut46 27.01.2019, 11:31
9. Es geht Amerika nicht um Neuwahlen, sondern um Regime-Change!!!! .

Zitat von ingen79
Am besten wären Neuwahlen unter Aufsicht der UN, dann wüsste man was das Volk wirklich will. Aber leider wird es dazu nicht kommen, weil die USA, Russland und auch China ihr Machtspiel betreiben.
Maduro wurde erst 2018 mit 68 % der abgegebenen Stimmen wiedergewählt.. Warum sollte er jetzt erneut wählen lassen? Nur weil der US-Buckler Maas und EU-Kollegen dies wünschen?

Wenn diese Wahl dann wieder Maduro als Präsident bestätigen würde, glauben Sie dann wirklich, daß die USA und ihre europäischen Vasallen dann die Sanktionen gegen Venezuela beenden?

Die Sanktionen der USA und der EU gegen Venezuela wurden doch nur deshalb verhängt, um Unzufriedenheit in der Bevölkerung zu schüren und hierdurch mit US-hörigen Politikern einen Regime-Change zu erreichen. Das Öl in Venezuela lockt!!!!!!!

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