Forum: Politik
Wechsel im Weißen Haus: Trumps Abschussliste
REUTERS

Gleich nach seiner Vereidigung am Freitag kann Donald Trump den Kurs der USA per Dekret verändern. Zu Recht fürchtet Barack Obama um viele seiner politischen Projekte. Der neue Präsident weiß genau, wo er als erstes ansetzt.

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horst.koehler.2 19.01.2017, 19:33
10. @Atheist_Crusader

Zitat von Atheist_Crusader
Naja, wer einen Präsidenten wählt der eher in die erste Hälfte des 20. Jahrunderts gepasst hätte, der kriegt eben auch Politik die eher in diesen Zeitraum gepasst hätte. Kann man nix machen. Vielleicht wäre es ja doch keine so blöde Idee gewesen, erstmal das kleinere Übel zu wählen.
Trump passt wunderbar in unsere Zeit. Oder haben sie Berlusconi, Putin und Erdogan schon vergessen?

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chico 76 19.01.2017, 19:34
11. Obama hat

noch zu einem Zeitpunkt, als er bereits als lame duck galt, eine Vielzahl von Dekreten verabschiedet. Ein einmaliger Vorgang in der Geschichte der USA, seinem Nachfolger solche Mühlsteine vors weisse Haus zu kippen.
Warum sollte sie Trump nicht abschaffen, wenn er es für richtig hält?
Obama bezieht nun eine Millionen teuere Villa auf Hawaii, hoffentlich hört man nichts mehr von diesem Blender.
Teile seiner Anhänger wollen Morgen demonstrieren, gegen den gewählten Präsidenten, das sagt schon alles, auch einmalig.

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boingdil 19.01.2017, 19:34
12. schwacher Artikel

Leider fehlt eine saubere Aufarbeitung was er auch tatsächlich einfach so stoppen kann. Beispielsweise die Ölbohrungen gehen eben nicht so einfach, da die Definition der Schutzgebiete durch Obama nicht via Dekret geschehen sind. Obamacare auch nicht. An Day One wird also vielleicht viel symbolisches passieren, aber noch nicht so viel konkretes. Trump hat gute Chancen ein Ankündigungspräsident zu werden, dessen Vorhaben im Kongress versanden. Wäre nichtmal so schlecht bei den Vorhaben...

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joes.world 19.01.2017, 19:34
13. Und dann die Fehler mit unseren Freunden, mit den USA.

5. Dann ihr Erstkontakt mit Trump. Jeder weiß, das erste Mal ist immer das Entscheidende. Denn da werden unbewußt schon Grundsteine für menschliche Symphatie oder Antipathie gelegt. Jeder Verkäufer und eigentlich jeder Politiker weiß das. Nur Merkel verhielt sich wie der sprichwörtliche Elefant im Porzellanladen. Sie musste gleich das Trump erfahren lassen, was er im Wahlkampf monatelang von seinen Gegnern hören musste und mit seinem Wahlsieg endlich überwinden wollte: immer nur zu hören, dass er nicht zum Präsidenten taugt. Und das war die Message, die Merkel ihm übermittelte. Klar, dass sie damit den ersten Eindruck, den wichtigsten Eindruck,wieder mal grandios versemmelte. Die Briten dagegen, bauten schon eine gesunde Gesprächsbasis mit der neuen US-Administration auf. Während Deutschlands Regierungschefin die schlechten Eigenschaften der Deutschen promotete: die Besserwisserei. Dass die Welt am Deutschen Wesen zu genesen hat. Dass Trump von ihr noch viel zu lernen habe (es geht gar nicht darum, dass sie das so direkt nie sagte, es geht darum dass dies die Message ihres Gespräches war! Das, was bei Trump hängen blieb, nachdem das Gespräch vorüber war).

Besonders surreal war der Inhalt von Merkels Gespräch auch deshalb, weil sie Trump indirekt zu wenig demokratisches Verhalten vorwarf (noch mal: wenn ich, in einer Demokratie Selbstverständliches, einem neuen US-Präsidenten als Voraussetzung für gemeinsame Gespräche, aberverlange - ist dies ein Vorwurf, den ich ihm gegenüber erhebe). Gleichzeitig sie de Maiziere vorschickte, um das Internet für den normalen Bürger und Wähler mehr einzuschränken. Worauf sich der Generalsekretär des Europarates T. Jagland meldete, und vor staatlicher Bekämpfung von Fake News warnte. Weil das schnell zum Verbot unliebsamer Meinungen führen würde. Etwas, das in den USA unter Trump nie möglich wäre, Merkel aber durchaus wollte. Surreal nicht? Die Besserwisserin hat Defizite in ihrem Demokratieverständnis und wirf das dem Präsidenten des Landes vor, das D von den Nazis befreit und dann vor der UDSSR beschützt hat. Gut, nicht den Teil, in dem Merkel aufwuchs und lernte; dafür aber kann man die USA nicht kritisieren.

6. Jetzt fehlen nur noch ein paar Wünsche von Frankreich und Italien, die Deutschland nicht mehr erfüllen kann und schneller als Merkel das versteht, stehen wir ganz, ganz alleine da. Keine wirklich Verbündeten mehr im Westen, Osten und Süden. Dank ihrer ungenügenden politischen Leistung ist das Wohlwollen deren Bevölkerungen uns gegenüber, freundlich formuliert, enden wollend. Nur mit noch mehr Geld, werden wir dann diese Länder davon abhalten können, uns nicht ganz zu isolieren. Mit Geld alleine aber, schmiedet man keine belastbaren Bündnisse. Man erkauft sich so höchstens ein wenig Zeit, eine Gnadenfrist.

Gabriel, als Vizekanzler müssen nun mehr ins Geschehen eingreifen. Deutschlands Zukunft darf nicht an dem Verhalten einer einzigen Person scheitern. Als Vizekanzler müssen sie sich nun mehr einbringen. Die Kanzlerin ist erschöpft, erblindet, zu langsam geworden. Sie braucht eine starke Hand, die ihr hilft über die Straße der Weltpolitik zu kommen. Seine sie diese starke Hand.

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die-metapha 19.01.2017, 19:34
14.

Nach Jahrzehnten der politischen Auseinandersetzungen und Blockaden wurde endlich ein Krankenversicherungssystem für die US Bürger umgesetzt und nun wischt Mr. Tumb aus reiner Eitelkeit - um die Gegensätze zu seinem Vorgänger plakativ herauszustellen - die allgemeine Krankenversicherung für die US Amerikaner mal eben so zur Seite.
Und das völlig ersatzlos und ohne eine Idee davon zu haben, welche Probleme daraus für die Bevölkerung entstehen werden.
Nach allem, was man da aus der Ferne beobachten kann wird dieser Präsident die USA in beispielloser Art und Weise um Jahre zurückwerfen und mehr Verdruss und negatives produzieren, als dies jemals einer seiner Vorgänger getan hat.
Und auch für den Rest der Welt, bedeutet dieser Mensch nix Gutes.

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alpstein 19.01.2017, 19:35
15.

Zitat von KaroXXL
Wenn er das Säbelrasseln im Osten beendet hat er schon weit mehr getan für die ganze Menschheit als der nachtretende Blender (wohl der großte Blender aller US-Präsidenten) der völlig zu Unrecht den Friedensnobelpreis erhalten hat.
Es gibt hier eine Klientel die Obama permanent verleumdet ohne je ein stichhaltiges Argument vorzutragen : sind das alle RT- Seher ?

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allessuper 19.01.2017, 19:38
16. Bin ich froh

dass SIE nichts zu melden haben! Mit Ihren Ansichten hätten wir schon Krieg überall, wie vor Jahrzehnten, weil Sie sich sehr schlau fühlen mögen aber von internationaler Politik und vom aktuellen Geschehen so was von Null Ahnung haben, dass man nur vermuten kann, Sie beziehen Ihr Wissen ausschließlich aus unseren Öff-Rechtl. Medien. Warum nicht zu DDT (hübscher als DT, finde ich, und passender) ? Ich bin sicher, Sie können sich dort nützlich machen!

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rudi_ralala 19.01.2017, 19:38
17.

Zitat von Tom steeger
die Iphones statt bei Foxconn in China wieder in USA bauen zu lassen, dann sicher doch nur, wenn die Arbeiter dann unter gleichen Bedingungen arbeiten. Die Krankenversicherung fehlt ja schon mal.
Warum denn, der Profit von Apple an Iphones ist so groß, dass sie ihren Angestellten fürstliche Gehälter zahlen könnten.
Was Sie natürlich nicht tun, weil dann die fetten Gewinne der share holder flöten gehen würden.
Wer weiß wieviel Aktion von Apple Trump hält:-(

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Sokrates1939 19.01.2017, 19:39
18. Supreme Court

Meines Wissens verfügen die Republikaner im Senat über eine Mehrheit von 52 von 100 Sitzen, so daß mit einer Bestätigung der vom Präsidenten vorgeschlagenen Kandidaten zu rechnen ist.

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rudi_ralala 19.01.2017, 19:41
19.

Zitat von alter_nativlos
.. Ich wette, er bleibt keine 2 Jahre im Amt!
Das habe ich auch bei der GroKo gesagt und gehofft und mich schlicht und einfach verschätzt.

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