Forum: Politik
Wechsel zu Daimler: Merkel gibt Klaeden noch nicht frei
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Jetzt heißt es warten: Bevor Staatsminister Klaeden als Lobbyist zu Daimler geht, soll er noch ein paar Monate im Kanzleramt bleiben. Die Opposition wittert einen Interessenkonflikt und will neue Regeln für Wechsel in die Wirtschaft. Doch dazu dürfte es so bald nicht kommen.

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eichenbohle 29.05.2013, 18:06
1. Man lernt nie aus.

Und ich dachte immer, der Zug der Lobbyisten fährt immer in die andere Richtung - von der Industrie, den Verbanden, Organisationen,... zur Regierung und deren Ministerien.

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Jule29 29.05.2013, 18:10
2. .

Lobbyismus an sich ist wichtig da ein einfacher Politiker seine Entscheidungen nicht ohne fachkompetente Bergatung treffen kann. Erst durch Lobbyarbeit werden Politiker vor schwerwiegenden Fehlern bewahrt. Daher ist es so gefährlich, wenn z.B. die Grünen die Argumente aus der Technik und Wirtschaft ignorieren weil die gegen ihre Idealvorstellungen verstoßen. Wahrheit braucht aber jemanden, der sie ausspricht. Daher gilt: Mehr Lobbyismus braucht das Land!

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verbalix 29.05.2013, 18:14
3. Frau Merkel...

...muss doch seit längerer Zeit schon ziemlich gestresst sein.Kein Wunder,wenn sie als Chefin ihre Orgel mit den falschen Pfeifen bestückt hat.

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kritischergeist 29.05.2013, 18:18
4. Die Guten und die Bösen

Wenn Politiker der SPD dies machen dann ist das nicht so schlimm, denn die gehören ja zu den Guten. Oppermann ist inzwischen der Bluthund der SPD. Er wird losgeschickt um zu kläffen. Selbst denken muss er dabei nicht.

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whitemouse 29.05.2013, 18:22
5. Grenzen

Für die fachliche Beratung braucht es in aller Regel weder Gutachter noch Lobbyisten. Dafür gibt es hochkompetente Mitarbeiter in den Ministerium und oftmals noch hochkompetentere in nachgeordneten Behörden.

Und wenn Firmen Politiker anstellen, dann ganz gewiss nicht wegen deren Kompetenz. Sonden wegen Kontakten. Und genau deshalb braucht es eine Karenzzeit. Für wie lange wird normalerweile Übergangsgeld beim Ausscheiden gezahlt? Mindestens so lange muss die Karenzzeit sein.

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bosemil 29.05.2013, 18:27
7. Geeeeeenaaauuuuu!!

Zitat von Jule29
Lobbyismus an sich ist wichtig da ein einfacher Politiker seine Entscheidungen nicht ohne fachkompetente Bergatung treffen kann. Erst durch Lobbyarbeit werden Politiker vor schwerwiegenden Fehlern bewahrt. Daher ist es so gefährlich, wenn z.B. die Grünen die Argumente aus der Technik und Wirtschaft ignorieren weil die gegen ihre Idealvorstellungen verstoßen. Wahrheit braucht aber jemanden, der sie ausspricht. Daher gilt: Mehr Lobbyismus braucht das Land!
Das war damals ja beim Einkauf der Fehlkonstruktion des "Starfighters" wichtig. Oder beim Eikauf der wasserscheuen U-Boote. Oder wie aktuell bei den Dronen die nicht fliegen dürfen da sie halb blind sind. Was wären Politiker ohne die "Fachkompetenz" der Lobbyisten, richtig arme Würstchen.

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Stelzi 29.05.2013, 18:37
9. Brüller

Zitat von Jule29
Lobbyismus an sich ist wichtig da ein einfacher Politiker seine Entscheidungen nicht ohne fachkompetente Bergatung treffen kann. Erst durch Lobbyarbeit werden Politiker vor schwerwiegenden Fehlern bewahrt. Daher ist es so gefährlich, wenn z.B. die Grünen die Argumente aus der Technik und Wirtschaft ignorieren weil die gegen ihre Idealvorstellungen verstoßen. Wahrheit braucht aber jemanden, der sie ausspricht. Daher gilt: Mehr Lobbyismus braucht das Land!
Das kommt natürlich einer mustergültig naiven Wahnvorstellung gleich. Die Realität sieht nämlich in 90% aller Fälle ganz anders aus, nämlich so: die vermeintlichen "Fehler" sind nämlich nur in den Augen der jeweiligen Interessengruppe, also einnoder mehrere Konzerne, ein Fehler, deren Interesse steht aber viel zu oft im Konflikt mit dem was gut für alle anderen ist.

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