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Wechsel zu Daimler: SPD fordert Entlassung von Staatsminister Klaeden
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Der Wechsel von Angela Merkels Staatsminister Eckart von Klaeden in die Wirtschaft erzürnt die Opposition. Zum Jahresende will der CDU-Mann Cheflobbyist des Daimler-Konzerns werden - die SPD fordert von der Kanzlerin, sie müsse ihn sofort freistellen. Er könne nicht mehr unabhängig arbeiten.

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gog-magog 29.05.2013, 11:02
1.

Zitat von sysop
Der Wechsel von Angela Merkels Staatsminister Eckart von Klaeden in die Wirtschaft erzürnt die Opposition. Zum Jahresende will der CDU-Mann Cheflobbyist des Daimler-Konzerns werden - die SPD fordert von der Kanzlerin, sie müsse ihn sofort freistellen. Er könne nicht mehr unabhängig arbeiten.
Was heißt hier "ab sofort sitzt Daimler am Kabinettstisch"? Daimler sitzt seit 50 Jahren am Kabinettstisch, das müßte doch eigentlich längst bekannt sein.

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Dosenpirat 29.05.2013, 11:05
2. Diese Info ist nichts Neues

Herr Staatsminister Eckart von Klaeden war immer schon Geldsammler für die CDU, daher ist doch gut wenn er zukünftig in den Räumen seiner Geldgeber arbeitet, so müssen wir Steuerzahler die Heizkosten für Ihn nicht mehr bezahlen. Ganz einfache Rechnung!. Im Grunde können ja alle gehen, wäre billiger für uns alle, allerdings dann werden die Autos teurer?

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bluebill 29.05.2013, 11:05
3. Unabhängig arbeiten?

Das dürfte in weiten Kreisen der etablierten Parteien wohl ein Novum sein. Lobbyisten sitzen dort schon immer. Das merkt man der Politik ja auch an. Daß das jetzt plötzlich angeprangert wird, ist nur dem Wahlkampf geschuldet.

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lupenrein 29.05.2013, 11:05
4. ...........

Da macht sich jetzt schon wieder einer vom Acker.
Was will er werden ? Lobbyist?
Das ist er doch schon lange und immer gewesen.....
Nur in wessen Auftrag er im Bundestag und sogar in der Regierung gewirkt hat, bleibt wohl sein Geheimnis. Ein reines Marionettentheater........

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ctwalt 29.05.2013, 11:09
5. So gehts

erst in der Politik in allen Lobbyistenkreisen verkehren und dann in der freien Wirtschaft mal so richtig absahnen. Sofort sämtliche Nebentätigkeiten für BT Abgeordnete verbieten und Diäten auf eine für sonst in der Privatwirtschaft übliche Höhe heraufsetzen.

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stefanbodensee 29.05.2013, 11:09
6. Tante Merkel ....

Tante Angela wird ihn weder frühzeitig 'entlassen' noch sonst irgendetwas anstellen, das im in seiner noch aktiven Zeit im Bundestag schaden könnte. Stattdessen macht sie das, was sie von Papa Kohl bestens gelernt hat: salbadern und aussitzen, denn die Wahl ist nicht mehr fern, also wozu noch Risiken eingehen? Da sie eh gewählt werden wird, muss sie sich ja keine großen Sorgen machen. Gute Nacht Deutschland ...

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copperfish 29.05.2013, 11:10
7. Unabhängig

Zitat von sysop
Der Wechsel von Angela Merkels Staatsminister Eckart von Klaeden in die Wirtschaft erzürnt die Opposition. Zum Jahresende will der CDU-Mann Cheflobbyist des Daimler-Konzerns werden - die SPD fordert von der Kanzlerin, sie müsse ihn sofort freistellen. Er könne nicht mehr unabhängig arbeiten.
Wahrscheinlich hat der noch nie "unabhängig" gearbeitet.
Aber warum sich gerade die Gazprom-Schröder sPd dabei soweit aus dem Fenster hängt?
Die waren nach Kohl 11 Jahre an der Regierung, und hatten massig Zeit Gesetze gegen so etwas auf den Weg zu bringen, wenn so etwas wirklich gewollt wäre.

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bluebill 29.05.2013, 11:12
8. Leider gängige Praxis

In allen wichtigen Gremien haben Lobbyisten das Sagen, Paradebeispiel ist das EU-Parlament und seine Berater. Die Politik ist seit vielen Jahren nicht mehr unabhängig von den Interessen der Wirtschaftslobbies. Geld haben heisst Macht haben - das wird als Wert auch hoch gehalten, Wirtschaftsinteressen gelten wesentlich mehr als die Interessen von Privatmenschen. Allerdings hat auch die SPD kräftig zu diesem Umstand beigetragen. Die Schein-Empörung ist jetzt nur ein durchsichtiges Wahlkampfmanöver.

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barney9 29.05.2013, 11:14
9. Das Ansehen der Politik

ist nicht gefährdet, es ist schlichtweg nicht mehr vorhanden.
Da kann auch die Merkelmannschaft nichts mehr kaputt machen. Wohin man schaut ob Bayern, Berlin oder Bund, es it einfach wurscht

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